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BEWERTUNG 👍 (Grandios)
„Bei einer Zwangsstörung geht es nicht ums Hände waschen. Es geht darum, dass man in permanente Angst vor der Außenwelt lebt – oder, was nicht selten vorkommt, auch vor sich selbst. Wenn man eine Zwangsstörung hat, hängt man sich an jede Obsession, die man finden kann. Man steckt in einem Kampf-oder – Flucht – Modus fest.“ Seite 373 INHALT Eliot kehrt nach langer Zeit wieder zurück zur Familie - für eine Hochzeit. Zurück nach Cradle Island, zu Eltern und Manuel. Zurück heisst aber auch weg aus New York, dorthin ist Eliot geflüchtet - weg von all dem was sie erlebt hat - und diese Zwangsgedanken ausgelöst hat. Denn Eliot leidet an OCD (obsessive Zwangsgedanken) und kann diese nur selten ausblenden. In New York ist es eh ganz gut gelungen - jetzt aber muss sie sich mit ihrer Vergangenheit (und Zukunft) auseinandersetzen. Ein Buch über Krankheit, Belastung, Familiengeheimnisse. Über das Reden und nicht Reden innerhalb einer Familie - und über die Liebe. „Das, was ich habe, ist keine Krankheit. (…) Das, was ich habe, bin ich selbst. Jeder Gedanke, egal wie bizarr, egal wie verstörend, wird von mir gedacht. Ich schaffe ihn.“ Seite 122 EINDRUCK UND FAZIT Da ist es wieder - mein Lieblingsthema - psychische Ausnahmesituationen/ Störungen. Verpackt in einer fiktionalen Geschichte, schildert die Autorin sehr realistisch ihre eigene Störung. Sie selbst ist nämlich ebenso erkrankt. Diese Info, direkt zu Beginn des Buches, macht es noch realistischer! Ganz nach meinem Geschmack! Ich finde, es liest sich so gut! Die Thematik ist schwer, emotional und an vielen Stellen nicht richtig greifbar. Man leidet und fühlt mit der Protagonistin mit! Man möchte sie zwischendrin einfach nur einmal in den Arm nehmen! Das Cover wirkt so unscheinbar und sommerlich, der Inhalt dagegen ist ziemlich dunkel. Ich mochte es sehr - es reit sich ein, in die Reihe meiner Lieblingsbücher in diesem Jahr! Wenn euch Zwangsstörungen interessieren - lest es unbedingt!
7 Stunden vor
BEWERTUNG 👍 (Grandios)
„Bei einer Zwangsstörung geht es nicht ums Hände waschen. Es geht darum, dass man in permanente Angst vor der Außenwelt lebt – oder, was nicht selten vorkommt, auch vor sich selbst. Wenn man eine Zwangsstörung hat, hängt man sich an jede Obsession, die man finden kann. Man steckt in einem Kampf-oder – Flucht – Modus fest.“ Seite 373 INHALT Eliot kehrt nach langer Zeit wieder zurück zur Familie - für eine Hochzeit. Zurück nach Cradle Island, zu Eltern und Manuel. Zurück heisst aber auch weg aus New York, dorthin ist Eliot geflüchtet - weg von all dem was sie erlebt hat - und diese Zwangsgedanken ausgelöst hat. Denn Eliot leidet an OCD (obsessive Zwangsgedanken) und kann diese nur selten ausblenden. In New York ist es eh ganz gut gelungen - jetzt aber muss sie sich mit ihrer Vergangenheit (und Zukunft) auseinandersetzen. Ein Buch über Krankheit, Belastung, Familiengeheimnisse. Über das Reden und nicht Reden innerhalb einer Familie - und über die Liebe. „Das, was ich habe, ist keine Krankheit. (…) Das, was ich habe, bin ich selbst. Jeder Gedanke, egal wie bizarr, egal wie verstörend, wird von mir gedacht. Ich schaffe ihn.“ Seite 122 EINDRUCK UND FAZIT Da ist es wieder - mein Lieblingsthema - psychische Ausnahmesituationen/ Störungen. Verpackt in einer fiktionalen Geschichte, schildert die Autorin sehr realistisch ihre eigene Störung. Sie selbst ist nämlich ebenso erkrankt. Diese Info, direkt zu Beginn des Buches, macht es noch realistischer! Ganz nach meinem Geschmack! Ich finde, es liest sich so gut! Die Thematik ist schwer, emotional und an vielen Stellen nicht richtig greifbar. Man leidet und fühlt mit der Protagonistin mit! Man möchte sie zwischendrin einfach nur einmal in den Arm nehmen! Das Cover wirkt so unscheinbar und sommerlich, der Inhalt dagegen ist ziemlich dunkel. Ich mochte es sehr - es reit sich ein, in die Reihe meiner Lieblingsbücher in diesem Jahr! Wenn euch Zwangsstörungen interessieren - lest es unbedingt!
7 Stunden vor







