Unter Freunden stirbt man nicht
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Beschreibung
Noch acht Tage bis zur Nobelpreisverleihung – die Freunde des charmanten und doch teils arroganten Wirtschaftsprofessors Avischai sind aufgeregt, denn er ist nominiert. Und Avischai selbst? Seine beste Freundin und heimliche Affäre Sohara findet ihn knapp eine Woche vor der Preisverleihung seelenruhig auf dem Bett liegend – er ist tot. Sofort tritt der Rest der tatkräftigen Freundesgruppe auf den Plan. Sie beschließen, sein Ableben zu vertuschen, da dummerweise nur Lebende den Nobelpreis erhalten können. Ihr gemeinsames Vorhaben bringt gut gehütete Geheimnisse ans Tageslicht, genau wie unerfüllte Wünsche, ungesagte Wahrheiten und verdrängte Gefühle. Auf einem Weg voller absurder Situationen arbeiten sie sich Tag für Tag Richtung Preisverleihung.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Noa Yedlin, geboren 1975, ist Preisträgerin des Sapir-Preises, wurde vom Haaretz-Magazin zu einer der »66 israelischen Frauen, die man kennen sollte« gekürt und gilt als eine der führenden Autorinnen Israels. In deutscher Übersetzung erschienen bei Kein & Aber bereits die Romane Leute wie wir und Unter Freunden stirbt man nicht, der unter demselben Titel als Serie verfilmt wurde. Das falsche Buch ist Noa Yedlins dritter Roman bei Kein & Aber.
Beiträge
Die verflixte Erwartungshaltung...
Avischai ist ein heiß gehandelter Kandidat für den Wirtschaftsnobelpreis. Unglücklicherweise erleidet er nur eine Woche vor Bekanntgabe des Preises einen Herzinfarkt. Seine vier langjährigen Freund*innen Jehuda, Sohara, Nili und Amos beschließen ihn öffentlich am Leben zu lassen, um ihm die Chance auf den Nobelpreis zu ermöglichen - ob er das nun gewollt hätte oder nicht. Dabei stoßen sie auf unterschiedlichste Probleme und Situationen, die sie an ihrem Vorhaben zweifeln lassen. Was erstmal actionreich und witzig (im Sinne von dunkelschwarz-humorig) anmutet, entpuppt sich als Roman, der versucht wesentlich mehr Tiefe zu erreichen, als auf dem Klappentext ersichtlich wird. "Versucht" deshalb, weil es bei mir leider nicht ankam. Ja, die vier Freunde stoßen nach und nach auf ihre eigenen verdrängten Abgründe und Geheimnisse und auch auf unbekannte Schwächen der anderen, aber das Verfolgen der Gedankengänge und der Dialoge zwischen den Freunden zogen sich sehr. Ich fürchte, auch hier vermieste mir meine Erwartungshaltung wieder das Buch. Es ist keinesfalls schlecht - wirklich nicht. Wer nach dem Klappentext aber eine schnelllebige, schwarze Komödie erwartet, wird - zumindest teilweise - enttäuscht. Was mich bei der Stange hielt war die Frage, ob Avischai den Nobelpreis tatsächlich bekommen würde. Ansonsten hätte das Buch gern 100 Seiten weniger haben dürfen. Was mich sehr gestört hat, waren die unterschiedlichen Schreibweisen Jehudas, die im Buch auftauchten: ein Mal Jehuda, ein anderes Mal Yehuda. Ich finde gerade in Hinsicht auf Namen darf so etwas nicht passieren - vor allem nicht an gleich mehreren Stellen im Buch. Übersetzung: Helene Seidler

Beschreibung
Noch acht Tage bis zur Nobelpreisverleihung – die Freunde des charmanten und doch teils arroganten Wirtschaftsprofessors Avischai sind aufgeregt, denn er ist nominiert. Und Avischai selbst? Seine beste Freundin und heimliche Affäre Sohara findet ihn knapp eine Woche vor der Preisverleihung seelenruhig auf dem Bett liegend – er ist tot. Sofort tritt der Rest der tatkräftigen Freundesgruppe auf den Plan. Sie beschließen, sein Ableben zu vertuschen, da dummerweise nur Lebende den Nobelpreis erhalten können. Ihr gemeinsames Vorhaben bringt gut gehütete Geheimnisse ans Tageslicht, genau wie unerfüllte Wünsche, ungesagte Wahrheiten und verdrängte Gefühle. Auf einem Weg voller absurder Situationen arbeiten sie sich Tag für Tag Richtung Preisverleihung.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Noa Yedlin, geboren 1975, ist Preisträgerin des Sapir-Preises, wurde vom Haaretz-Magazin zu einer der »66 israelischen Frauen, die man kennen sollte« gekürt und gilt als eine der führenden Autorinnen Israels. In deutscher Übersetzung erschienen bei Kein & Aber bereits die Romane Leute wie wir und Unter Freunden stirbt man nicht, der unter demselben Titel als Serie verfilmt wurde. Das falsche Buch ist Noa Yedlins dritter Roman bei Kein & Aber.
Beiträge
Die verflixte Erwartungshaltung...
Avischai ist ein heiß gehandelter Kandidat für den Wirtschaftsnobelpreis. Unglücklicherweise erleidet er nur eine Woche vor Bekanntgabe des Preises einen Herzinfarkt. Seine vier langjährigen Freund*innen Jehuda, Sohara, Nili und Amos beschließen ihn öffentlich am Leben zu lassen, um ihm die Chance auf den Nobelpreis zu ermöglichen - ob er das nun gewollt hätte oder nicht. Dabei stoßen sie auf unterschiedlichste Probleme und Situationen, die sie an ihrem Vorhaben zweifeln lassen. Was erstmal actionreich und witzig (im Sinne von dunkelschwarz-humorig) anmutet, entpuppt sich als Roman, der versucht wesentlich mehr Tiefe zu erreichen, als auf dem Klappentext ersichtlich wird. "Versucht" deshalb, weil es bei mir leider nicht ankam. Ja, die vier Freunde stoßen nach und nach auf ihre eigenen verdrängten Abgründe und Geheimnisse und auch auf unbekannte Schwächen der anderen, aber das Verfolgen der Gedankengänge und der Dialoge zwischen den Freunden zogen sich sehr. Ich fürchte, auch hier vermieste mir meine Erwartungshaltung wieder das Buch. Es ist keinesfalls schlecht - wirklich nicht. Wer nach dem Klappentext aber eine schnelllebige, schwarze Komödie erwartet, wird - zumindest teilweise - enttäuscht. Was mich bei der Stange hielt war die Frage, ob Avischai den Nobelpreis tatsächlich bekommen würde. Ansonsten hätte das Buch gern 100 Seiten weniger haben dürfen. Was mich sehr gestört hat, waren die unterschiedlichen Schreibweisen Jehudas, die im Buch auftauchten: ein Mal Jehuda, ein anderes Mal Yehuda. Ich finde gerade in Hinsicht auf Namen darf so etwas nicht passieren - vor allem nicht an gleich mehreren Stellen im Buch. Übersetzung: Helene Seidler








