
335 Follower
High Fantasy mit Charakteren, die leider etwas flach blieben.
Vorweg muss ich erwähnen, dass das Buch, anders als zunächst erwartet, keine Geschichte über indigene Völker ist, sondern ein High-Fantasy-Roman. Diese Überraschung sowie die Vielzahl an fremden Namen, Tieren und Pflanzen des fremden Planeten mit drei Monden haben es mir erschwert, in die Geschichte hineinzufinden. Mit den Charakteren konnte ich leider wenig anfangen. Sie wirkten auf mich eindimensional und zeigten kaum vielschichtige Entscheidungen. Besonders störend fand ich, dass die Konflikte im gesamten Buch fast ausschließlich auf mangelndem Vertrauen basierten. Ein Beispiel, ohne zu spoilern: Ein Charakter verlässt einen anderen aus „Gründen“, nachdem sie sechs Monate miteinander verbracht haben und richtig gute Freunde geworden sind. Anstatt auch nur kurz darüber nachzudenken, ob es vielleicht nachvollziehbare Gründe für dieses Verhalten gibt, reagiert der verlassene Charakter mit inbrünstigem Hass. Diese Reaktion hat mir extreme Jugendbuch-Vibes gegeben, übertrieben kurzsichtig – was mich beim Lesen sehr gestört hat. Auch die Darstellung der Figuren war recht klischeehaft. Die Frauen waren durchweg übernatürlich attraktiv, während die Männer vor allem durch übermenschliche Stärke auffielen. Die Rollenbilder erinnerten stark an frühere Bücher und sind für mich nicht mehr zeitgemäß. In der heutigen Buchlandschaft hätte die Geschichte sicherlich auch eine Trigger-Warnung erhalten. Die eigentliche Storyline fand ich jedoch gelungen, auch wenn das Drumherum nicht meins war. Die Folgebände (Band 2 und 3) liegen noch auf meinem SUB. Ob ich sie lesen werde, muss ich noch überlegen.
29. Dez. 2024
High Fantasy mit Charakteren, die leider etwas flach blieben.
Vorweg muss ich erwähnen, dass das Buch, anders als zunächst erwartet, keine Geschichte über indigene Völker ist, sondern ein High-Fantasy-Roman. Diese Überraschung sowie die Vielzahl an fremden Namen, Tieren und Pflanzen des fremden Planeten mit drei Monden haben es mir erschwert, in die Geschichte hineinzufinden. Mit den Charakteren konnte ich leider wenig anfangen. Sie wirkten auf mich eindimensional und zeigten kaum vielschichtige Entscheidungen. Besonders störend fand ich, dass die Konflikte im gesamten Buch fast ausschließlich auf mangelndem Vertrauen basierten. Ein Beispiel, ohne zu spoilern: Ein Charakter verlässt einen anderen aus „Gründen“, nachdem sie sechs Monate miteinander verbracht haben und richtig gute Freunde geworden sind. Anstatt auch nur kurz darüber nachzudenken, ob es vielleicht nachvollziehbare Gründe für dieses Verhalten gibt, reagiert der verlassene Charakter mit inbrünstigem Hass. Diese Reaktion hat mir extreme Jugendbuch-Vibes gegeben, übertrieben kurzsichtig – was mich beim Lesen sehr gestört hat. Auch die Darstellung der Figuren war recht klischeehaft. Die Frauen waren durchweg übernatürlich attraktiv, während die Männer vor allem durch übermenschliche Stärke auffielen. Die Rollenbilder erinnerten stark an frühere Bücher und sind für mich nicht mehr zeitgemäß. In der heutigen Buchlandschaft hätte die Geschichte sicherlich auch eine Trigger-Warnung erhalten. Die eigentliche Storyline fand ich jedoch gelungen, auch wenn das Drumherum nicht meins war. Die Folgebände (Band 2 und 3) liegen noch auf meinem SUB. Ob ich sie lesen werde, muss ich noch überlegen.
29. Dez. 2024






