Unsterblich verdammt
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Fantastischer Slowburn mit einem sympathischen Anti-Helden
📖 Unsterblich verdammt - Nina Nemesia Als Teil des Verlags-Bloggerteams durfte ich “Unsterblich Verdammt” schon vorab lesen. Ich bin ehrlich: Das hier war mein erstes Buch in diesem speziellen historischen/düsteren Setting, aber ich bin absolut angefixt! Nina Nemesia hat mit ihrer Geschichte eine Atmosphäre geschaffen, die mich von der ersten Seite an gepackt hat. Wer „Die Säulen der Erde“ geliebt hat, wird sich hier sofort zu Hause fühlen – dieser archaische, raue Vibe zieht sich durch das gesamte Buch. Wir folgen der Geschichte aus der Sicht von Lucius in der 3. Person. Er ist kein typischer Anti-Held, sondern eher in einem sehr tiefen Dunkelgrau. Genau das hat ihn für mich so faszinierend gemacht. Sein Chuck-Norris-Spruch: „Ich halte mich nicht an das Gesetz, das Gesetz hält sich an mich.“ hat mich echt zum Lachen gebracht. Genau wie die Szene in der Lucius einen kompletten Meltdown wegen Kletten im Haar bekommen hat. Wer eine dreijährige Tochter hat, weiß genau, dass das ein existenzielles Drama ist. Ein riesiges Plus für alle Gamer: Dank Assassin’s Creed hatte ich die Karte der Umgebung vor Augen und wusste immer genau, wo die Charaktere gerade sind. Die Welt ist grausam und zeigt mal wieder deutlich: Die wahren Monster tragen oft keine Klauen, sondern ein menschliches Gesicht. Eine Sache hat mich die ganze Zeit über nicht losgelassen: Was ist Artairs Geheimnis bzw. was hat ihn so traumatisiert? Die Charakterentwicklung ist meisterhaft und tiefgründig beschrieben, aber ich hatte bis zum Ende keine Ahnung, wo die Reise eigentlich hingehen soll. Ein starker Weltenbau und ein Protagonist, den man trotz (oder wegen) seiner düsteren Art lieben muss. Eine klare Empfehlung für alle, die es historisch, düster und charakterstark mögen!

Wenn deine Taten deine Seele verdammen … 🖤
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich selten eine Geschichte mit einem so abgrundtief bösen Charakter gelesen habe und trotzdem jede einzelne Seite geliebt habe 🖤 Lucius ist kein Held. Er ist grausam, düster, ein Dämon durch und durch. Dennoch möchte er seinem Leben ein Ende setzen, weil er seiner eigenen Grausamkeit entfliehen will. Dies ist jedoch nur mithilfe einer Zauberin möglich und von ihrer Art gibt es nur noch eine Einzige. Die Reise, auf die sich Lucius begibt, hält einige Überraschungen bereit, und ich fand es unglaublich faszinierend, ihn dabei immer besser kennenzulernen. Denn hinter seiner kalten, dämonischen Fassade steckt so viel mehr, was ihn für mich zu einem der greifbarsten und emotionalsten Charaktere gemacht hat, die ich seit Langem gelesen habe. Düster und tragisch zugleich und genau das macht ihn so komplex. Während seiner Mission rettet er den Dieb Artair, der sich ihm anschließt. Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine Freundschaft, die so tief, ehrlich und emotional dargestellt wurde, dass ich jede gemeinsame Szene gefühlt habe. Die Dynamik zwischen den beiden hat mein Herz im Sturm erobert, denn sie geben einander Halt in einer Welt voller Dunkelheit. Die Odyssee, die die beiden gemeinsam erleben, blieb bis zur letzten Seite spannend. Die Atmosphäre ist düster, melancholisch und gleichzeitig wunderschön. Der Schreibstil zieht einen förmlich in die Geschichte hinein und lässt einen bis zur letzten Seite nicht mehr los. Ich habe bis zum Schluss mit ihnen gehofft und wurde definitiv nicht enttäuscht 💫 ✨ Fazit: Eine großartige Geschichte mit düsterer Atmosphäre und Charakteren, mit denen ich intensiv mitgefühlt habe. Für mich ein absolutes Lesehighlight 💖

Das war definitiv ein ganz neues Leseerlebnis
„Unsterblich verdammt“ war für mich etwas ganz anderes. Wir begleiten Lucius, unseren Protagonisten, der gleichzeitig der augenscheinliche Antiheld der Geschichte ist. Mein erster Eindruck von ihm war nicht besonders positiv, da bin ich ganz ehrlich, aber genau das hat das Buch gleichzeitig so interessant gemacht. Ich kenne bislang kein anderes, bei dem das die Ausgangssituation ist und das hat es mir am Anfang etwas holperig gemacht, in die Geschichte zu finden. Die Idee an sich und auch den Schreibstil finde ich wirklich gut. Ich hatte das Gefühl, recht schnell lesen zu können. Die Namen haben für mich persönlich (vor allem am Anfang) den Lesefluss etwas gestört, weil ich sie als recht kompliziert und teilweise sehr ähnlich empfunden habe. Insgesamt mochte ich aber die bildliche Erzählweise und nach einer gewissen „Eingewöhnung“ ging es dann auch mit den Namen. Wie schon angedeutet, mochte ich unseren Protagonisten anfangs nicht besonders. Mit der Motivation, aus der heraus er handelt und die den Großteil seines Auftretens ausmacht, kann ich mich persönlich nicht identifizieren - ich finde aber trotzdem, dass sie im Laufe des Buches nachvollziehbar erklärt wird. Ähnliches gilt für sein emotionales Handeln. Seine Charakterentwicklung war für mich genau deswegen richtig spannend zu verfolgen - er ist auf jeden Fall zu einer „erwachseneres“ Version seiner selber geworden, die ich durchaus zu schätzen gelernt habe. Was genau das bedeutet, dürft ihr selbst herausfinden. Artair ist für mich der Sieger der Herzen. Die Beziehung zwischen ihm und Lucius hat sich die ganze Zeit so sanft und zerbrechlich, aber gleichzeitig so roh und essenziell angefühlt, dass ich viel Spaß dabei hatte, die beiden gemeinsam wachsen zu sehen. Viel mehr möchte ich dazu auch nicht verraten. Die Wendungen kamen für mich immer ziemlich überraschen: Wenn ich eine Vermutung hatte, was als Nächstes passieren könnte, kam es meistens ganz anders - wer mich kennt, weiß, dass ich das besonders gern mag! Zusammenfassend, und um auch den Rahmen nicht gänzlich zu sprengen, würde ich folgendes sagen: dieses Buch ist auf jeden Fall der Beweis, dass man sich nicht immer auf seinen ersten Eindruck verlassen sollte und es sich durchaus lohnt, sich die Zeit zu nehmen, um die Charaktere richtig kennenzulernen und die Geschichte sich entfalten zu lassen.
Unsterblich verdammt von Nina Nemesia ist eine düstere Fantasy im mittelalterlichen England spielend, deren Protagonist ein echter Villain ist. Schon direkt im Prolog lernen wir unseren Protagonisten kennen. Lucius ist alles andere als ein freundlicher Mensch. Er ist grausam und sehnt sich aber selber nach dem Tod. Nach Erlösung. Doch 800 Jahre später lebt er immer noch und lebt weiter für Tod und Chaos. Dabei hat er allerdings eine bedeutende Angewohnheit, die an den Mörder von das Parfum erinnert, auch wenn es hier Blumen sind. An seiner Seite sind mehrere Gefolgsmänner, die er aus unterschiedlichen Situationen rekrutiert hat und besonders Artair hat hier besondere Rollen, denn einzig er kann ihn beruhigen in Situationen der Panik. Lucius ist ein absolut zerbrochener Charakter. Und auch wenn er eine freundliche Seite versteckt hält ist er eine wandelnde Red Flag bei der man aber Schritt für Schritt hinter die gequält Maske blickt. Man versteht warum ihm Optik wichtig ist, man versteht, warum er Sterben will, man erkennt warum er so grausam wurde. Man sieht sein Herz für zerbrochene unschuldige Seelen. Besonders durch seine Redegewandtheit. Am liebsten mochte ich eine Szene an einem Baum mit seinem Gefolge. Es zeigt so wunderbar die Dynamiken und sie ist einfach präsent geblieben. Etwas was mich besonders bewegt war sein Selbthass und seine Gedanken wertlos zu sein. Es schmerzte zu erkennen wie seine Reise verläuft und das Ende hatte mein Herz für Artair und auch Lucius erobert gehabt. Es war so passend für die ganze Geschichte. Für mich eine klare Empfehlung, wenn ihr auf düstere Villain Origin Storys steht.
Ein fesselnder, mutiger und vielschichtiger Fantasy Roman mit Tiefgang
Auf „Unsterblich verdammt“ war ich persönlich schon lange vor dem heutigen Erscheinungstermin wahnsinnig gespannt. Aufmerksam auf das Buch wurde ich, als Nina auf Instagram mit ihrem düsteren Hauptcharakter warb (ich habe eine Schwäche für die Antagonist*innen in Fantasybüchern). Umso mehr habe ich mich gefreut, den Roman als Rezensionsexemplar vorab lesen zu können. Und was ich zu lesen bekam, hat mich sehr beeindruckt! Vor dem Hintergrund des sich wandelnden Englands zum Ende des 11. Jahrhunderts, versucht der 800 Jahre alte Dämon Lucius den Fluch der Unsterblichkeit zu brechen. Als Leser*innen erhalten wir einen sehr tiefen, spannenden Einblick in Lucius Seelenleben - in seine innere Zerrissenheit zwischen Todessehnsucht und dem Wunsch im Leben endlich seinen Platz, eine Heimat zu finden. Die Autorin hat eine sehr gute, tiefgründige Charakterstudie beschrieben, die sich sehr harmonisch in den Handlungsverlauf der Geschichte einfügt. Es wird sich zudem immer wieder mit der Frage beschäftigt, welchen hohen Preis Unsterblichkeit fordert und wie diese den Blick auf die Welt und auf das eigene Selbst verändert. Um sein eigentliches Ziel zu erreichen, muss Lucius gefährliche Bündnisse eingehen und verstrickt sich in politische Spannungen und familiäre Intrigen. An seiner Seite kämpft bald ein treuer Gefährte und im Subplot entwickelt sich aus den beiden eine zarte, authentische Liebesgeschichte. Die Geschichte rund um Lucius und seinen Fluch hat mich Seite um Seite mehr gefesselt, was nicht zu letzt den bildhaften, schönem Schreibstil zu verdanken ist. In mir haften noch immer einige Szenen und Dialoge aus „Unsterblich verdammt“. Sehr gut ausgearbeitet war für mich auch der geschichtliche Background und das Setting im hochmittelalterlichen England! (Mehr dazu schrieb ich schon in meinem letzten Beitrag). Mich hat „Unsterblich verdammt“ sehr begeistert! 10/10 ✨

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Fantastischer Slowburn mit einem sympathischen Anti-Helden
📖 Unsterblich verdammt - Nina Nemesia Als Teil des Verlags-Bloggerteams durfte ich “Unsterblich Verdammt” schon vorab lesen. Ich bin ehrlich: Das hier war mein erstes Buch in diesem speziellen historischen/düsteren Setting, aber ich bin absolut angefixt! Nina Nemesia hat mit ihrer Geschichte eine Atmosphäre geschaffen, die mich von der ersten Seite an gepackt hat. Wer „Die Säulen der Erde“ geliebt hat, wird sich hier sofort zu Hause fühlen – dieser archaische, raue Vibe zieht sich durch das gesamte Buch. Wir folgen der Geschichte aus der Sicht von Lucius in der 3. Person. Er ist kein typischer Anti-Held, sondern eher in einem sehr tiefen Dunkelgrau. Genau das hat ihn für mich so faszinierend gemacht. Sein Chuck-Norris-Spruch: „Ich halte mich nicht an das Gesetz, das Gesetz hält sich an mich.“ hat mich echt zum Lachen gebracht. Genau wie die Szene in der Lucius einen kompletten Meltdown wegen Kletten im Haar bekommen hat. Wer eine dreijährige Tochter hat, weiß genau, dass das ein existenzielles Drama ist. Ein riesiges Plus für alle Gamer: Dank Assassin’s Creed hatte ich die Karte der Umgebung vor Augen und wusste immer genau, wo die Charaktere gerade sind. Die Welt ist grausam und zeigt mal wieder deutlich: Die wahren Monster tragen oft keine Klauen, sondern ein menschliches Gesicht. Eine Sache hat mich die ganze Zeit über nicht losgelassen: Was ist Artairs Geheimnis bzw. was hat ihn so traumatisiert? Die Charakterentwicklung ist meisterhaft und tiefgründig beschrieben, aber ich hatte bis zum Ende keine Ahnung, wo die Reise eigentlich hingehen soll. Ein starker Weltenbau und ein Protagonist, den man trotz (oder wegen) seiner düsteren Art lieben muss. Eine klare Empfehlung für alle, die es historisch, düster und charakterstark mögen!

Wenn deine Taten deine Seele verdammen … 🖤
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich selten eine Geschichte mit einem so abgrundtief bösen Charakter gelesen habe und trotzdem jede einzelne Seite geliebt habe 🖤 Lucius ist kein Held. Er ist grausam, düster, ein Dämon durch und durch. Dennoch möchte er seinem Leben ein Ende setzen, weil er seiner eigenen Grausamkeit entfliehen will. Dies ist jedoch nur mithilfe einer Zauberin möglich und von ihrer Art gibt es nur noch eine Einzige. Die Reise, auf die sich Lucius begibt, hält einige Überraschungen bereit, und ich fand es unglaublich faszinierend, ihn dabei immer besser kennenzulernen. Denn hinter seiner kalten, dämonischen Fassade steckt so viel mehr, was ihn für mich zu einem der greifbarsten und emotionalsten Charaktere gemacht hat, die ich seit Langem gelesen habe. Düster und tragisch zugleich und genau das macht ihn so komplex. Während seiner Mission rettet er den Dieb Artair, der sich ihm anschließt. Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine Freundschaft, die so tief, ehrlich und emotional dargestellt wurde, dass ich jede gemeinsame Szene gefühlt habe. Die Dynamik zwischen den beiden hat mein Herz im Sturm erobert, denn sie geben einander Halt in einer Welt voller Dunkelheit. Die Odyssee, die die beiden gemeinsam erleben, blieb bis zur letzten Seite spannend. Die Atmosphäre ist düster, melancholisch und gleichzeitig wunderschön. Der Schreibstil zieht einen förmlich in die Geschichte hinein und lässt einen bis zur letzten Seite nicht mehr los. Ich habe bis zum Schluss mit ihnen gehofft und wurde definitiv nicht enttäuscht 💫 ✨ Fazit: Eine großartige Geschichte mit düsterer Atmosphäre und Charakteren, mit denen ich intensiv mitgefühlt habe. Für mich ein absolutes Lesehighlight 💖

Das war definitiv ein ganz neues Leseerlebnis
„Unsterblich verdammt“ war für mich etwas ganz anderes. Wir begleiten Lucius, unseren Protagonisten, der gleichzeitig der augenscheinliche Antiheld der Geschichte ist. Mein erster Eindruck von ihm war nicht besonders positiv, da bin ich ganz ehrlich, aber genau das hat das Buch gleichzeitig so interessant gemacht. Ich kenne bislang kein anderes, bei dem das die Ausgangssituation ist und das hat es mir am Anfang etwas holperig gemacht, in die Geschichte zu finden. Die Idee an sich und auch den Schreibstil finde ich wirklich gut. Ich hatte das Gefühl, recht schnell lesen zu können. Die Namen haben für mich persönlich (vor allem am Anfang) den Lesefluss etwas gestört, weil ich sie als recht kompliziert und teilweise sehr ähnlich empfunden habe. Insgesamt mochte ich aber die bildliche Erzählweise und nach einer gewissen „Eingewöhnung“ ging es dann auch mit den Namen. Wie schon angedeutet, mochte ich unseren Protagonisten anfangs nicht besonders. Mit der Motivation, aus der heraus er handelt und die den Großteil seines Auftretens ausmacht, kann ich mich persönlich nicht identifizieren - ich finde aber trotzdem, dass sie im Laufe des Buches nachvollziehbar erklärt wird. Ähnliches gilt für sein emotionales Handeln. Seine Charakterentwicklung war für mich genau deswegen richtig spannend zu verfolgen - er ist auf jeden Fall zu einer „erwachseneres“ Version seiner selber geworden, die ich durchaus zu schätzen gelernt habe. Was genau das bedeutet, dürft ihr selbst herausfinden. Artair ist für mich der Sieger der Herzen. Die Beziehung zwischen ihm und Lucius hat sich die ganze Zeit so sanft und zerbrechlich, aber gleichzeitig so roh und essenziell angefühlt, dass ich viel Spaß dabei hatte, die beiden gemeinsam wachsen zu sehen. Viel mehr möchte ich dazu auch nicht verraten. Die Wendungen kamen für mich immer ziemlich überraschen: Wenn ich eine Vermutung hatte, was als Nächstes passieren könnte, kam es meistens ganz anders - wer mich kennt, weiß, dass ich das besonders gern mag! Zusammenfassend, und um auch den Rahmen nicht gänzlich zu sprengen, würde ich folgendes sagen: dieses Buch ist auf jeden Fall der Beweis, dass man sich nicht immer auf seinen ersten Eindruck verlassen sollte und es sich durchaus lohnt, sich die Zeit zu nehmen, um die Charaktere richtig kennenzulernen und die Geschichte sich entfalten zu lassen.
Unsterblich verdammt von Nina Nemesia ist eine düstere Fantasy im mittelalterlichen England spielend, deren Protagonist ein echter Villain ist. Schon direkt im Prolog lernen wir unseren Protagonisten kennen. Lucius ist alles andere als ein freundlicher Mensch. Er ist grausam und sehnt sich aber selber nach dem Tod. Nach Erlösung. Doch 800 Jahre später lebt er immer noch und lebt weiter für Tod und Chaos. Dabei hat er allerdings eine bedeutende Angewohnheit, die an den Mörder von das Parfum erinnert, auch wenn es hier Blumen sind. An seiner Seite sind mehrere Gefolgsmänner, die er aus unterschiedlichen Situationen rekrutiert hat und besonders Artair hat hier besondere Rollen, denn einzig er kann ihn beruhigen in Situationen der Panik. Lucius ist ein absolut zerbrochener Charakter. Und auch wenn er eine freundliche Seite versteckt hält ist er eine wandelnde Red Flag bei der man aber Schritt für Schritt hinter die gequält Maske blickt. Man versteht warum ihm Optik wichtig ist, man versteht, warum er Sterben will, man erkennt warum er so grausam wurde. Man sieht sein Herz für zerbrochene unschuldige Seelen. Besonders durch seine Redegewandtheit. Am liebsten mochte ich eine Szene an einem Baum mit seinem Gefolge. Es zeigt so wunderbar die Dynamiken und sie ist einfach präsent geblieben. Etwas was mich besonders bewegt war sein Selbthass und seine Gedanken wertlos zu sein. Es schmerzte zu erkennen wie seine Reise verläuft und das Ende hatte mein Herz für Artair und auch Lucius erobert gehabt. Es war so passend für die ganze Geschichte. Für mich eine klare Empfehlung, wenn ihr auf düstere Villain Origin Storys steht.
Ein fesselnder, mutiger und vielschichtiger Fantasy Roman mit Tiefgang
Auf „Unsterblich verdammt“ war ich persönlich schon lange vor dem heutigen Erscheinungstermin wahnsinnig gespannt. Aufmerksam auf das Buch wurde ich, als Nina auf Instagram mit ihrem düsteren Hauptcharakter warb (ich habe eine Schwäche für die Antagonist*innen in Fantasybüchern). Umso mehr habe ich mich gefreut, den Roman als Rezensionsexemplar vorab lesen zu können. Und was ich zu lesen bekam, hat mich sehr beeindruckt! Vor dem Hintergrund des sich wandelnden Englands zum Ende des 11. Jahrhunderts, versucht der 800 Jahre alte Dämon Lucius den Fluch der Unsterblichkeit zu brechen. Als Leser*innen erhalten wir einen sehr tiefen, spannenden Einblick in Lucius Seelenleben - in seine innere Zerrissenheit zwischen Todessehnsucht und dem Wunsch im Leben endlich seinen Platz, eine Heimat zu finden. Die Autorin hat eine sehr gute, tiefgründige Charakterstudie beschrieben, die sich sehr harmonisch in den Handlungsverlauf der Geschichte einfügt. Es wird sich zudem immer wieder mit der Frage beschäftigt, welchen hohen Preis Unsterblichkeit fordert und wie diese den Blick auf die Welt und auf das eigene Selbst verändert. Um sein eigentliches Ziel zu erreichen, muss Lucius gefährliche Bündnisse eingehen und verstrickt sich in politische Spannungen und familiäre Intrigen. An seiner Seite kämpft bald ein treuer Gefährte und im Subplot entwickelt sich aus den beiden eine zarte, authentische Liebesgeschichte. Die Geschichte rund um Lucius und seinen Fluch hat mich Seite um Seite mehr gefesselt, was nicht zu letzt den bildhaften, schönem Schreibstil zu verdanken ist. In mir haften noch immer einige Szenen und Dialoge aus „Unsterblich verdammt“. Sehr gut ausgearbeitet war für mich auch der geschichtliche Background und das Setting im hochmittelalterlichen England! (Mehr dazu schrieb ich schon in meinem letzten Beitrag). Mich hat „Unsterblich verdammt“ sehr begeistert! 10/10 ✨









