Blick ins Buch
Über das Buch
»Unmittelbarkeit« bezeichnet in der philosophischen Tradition etwas, was keiner weiteren erklärenden Begründung bedarf und sich von selbst versteht, also »unmittelbar« einleuchtet. Dialektisches Denken bricht diese Selbstverständlichkeiten auf, indem es auch die Kategorie der Unmittelbarkeit vermittelt; die dialektische Kritik der Unmittelbarkeit ist Aufklärung im Begriff, die das Gegebene nicht fraglos hinnimmt. Dies wird im Rückgang auf die Geschichte des Begriffs und besonders Hegels Konzeption der »vermittelten Unmittelbarkeit«, Marx' Theorie gegenständlicher Vermittlung sowie Plessners Kritik am Schein der Unmittelbarkeit gezeigt.
Editionen (1)
ISBN9783899422702
Verlagtranscript
Erscheinungsdatum30.09.04
Seitenzahl54
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenrePhilosophie
FormatTaschenbuch
SpracheDeutsch
Preis10.80 €
Autorin / Autor
Über Andreas Arndt
Andreas Arndt ist apl. Prof. am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin und Mitarbeiter der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Seit 1992 ist er Vorsitzender der Internationalen Hegel-Gesellschaft e.V.
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