Ungeliebte Königin
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Beschreibung
Nach außen mochten die großen europäischen Fürstenhöfe Pracht und Luxus ausstrahlen, doch hinter ihren Fassaden spielten sich wahre Ehetragödien ab. Die Töchter von Kaisern und Königen wurden häufig wie ein Stück Ware gehandelt und noch als Kinder aus Staatsräson in ein fernes Land verschachert; nach persönlichem Glück wurde selten gefragt. Packend und historisch fundiert erzählt Helga Thoma von tragischen Schicksalen, aber auch von starken Frauen, die sich vom Leid nicht brechen ließen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Helga Thoma, geboren 1958 in Klosterneuburg, studierte Romanistik und Germanistik in Wien. Nach mehrjähriger Tätigkeit in der Privatwirtschaft lebt sie seit 1994 als freie Autorin in Klosterneuburg. Von ihr erschienen »Madame, meine teure Geliebte. Die Mätressen der französischen Könige«, »Vom Thron zum Schafott. Das blutige Ende gekrönter Häupter«, »Liebe, Macht, Intrige. Königinnen und ihre Liebhaber«, »Ungeliebte Königin. Ehetragödien an Europas Fürstenhöfen« sowie »Verbrechen aus Staatsräson. Familientragödien an Europas Fürstenhöfen«.
Beiträge
Historische Bücher können sehr trocken sein. Dieses Buch ist ganz anders. Es war wie die Yellow Press der letzten Jahrhunderte. Klatsch und Tratsch zusammen mit jeder Menge interessanter Fakten. Worum geht es? Es geht um die Lebensgeschichten adligen Frauen, die oft gegen ihren Willen mit ihnen teilweise völlig fremden Männern verheiratet worden sind. Das war zu früheren Zeiten nichts ungewöhnliches, jedoch ist es der einen oder anderen Königin - auf die hier besonderes Augenmerk gelegt worden ist - noch schlechter ergangen als üblich. Anne Boleyn und Katherine Howard zum Beispiel, beides Ehefrauen von Heinrich VIII. von England, haben nicht nur irgendwann die Gunst ihres Mannes verloren, sondern auch ihren Kopf. Warum und wie wird hier näher beleuchtet. Auch die Ehen von Karl II. von Spanien, Friedrich dem Großen und Joseph II. von Österreich werden unter anderem betrachtet. Diese Herren haben sich alle nicht den Titel Ehemann des Jahrhunderts verdient. Ganz im Gegenteil. Aus welchen Gründen auch immer, Leidtragende war immer die Frau, selten selbstverschuldet. Mich haben diese Geschichten richtig in den Bann gezogen. Der Schreibstil war für ein historisches Buch sehr flüssig zu lesen und inhaltlich interessant. Das Cover hat mich zunächst nicht ganz so angezogen wie der Titel, aber er passt zum Buch. Einzig gestört hat mich die Tatsache, dass die Autorin wohl ein Problem mit einer möglichen Homosexualität einiger der historischen Personen gehabt zu haben schien. Sie hat dies zwar nicht vollständig geleugnet, aber gerade bei Friedrich dem Großen zum Beispiel, bei dem viele Wissenschaftler davon ausgehen, dass er zumindest dem männlichen Geschlecht zumindest nicht abgeneigt war, hat sie sich lieber auf die Hinweise beschränkt, die dies verneinen. Und das war nicht das Einzige Beispiel... Doch war abgesehen hat mir das Buch sehr gut gefallen.
Beschreibung
Nach außen mochten die großen europäischen Fürstenhöfe Pracht und Luxus ausstrahlen, doch hinter ihren Fassaden spielten sich wahre Ehetragödien ab. Die Töchter von Kaisern und Königen wurden häufig wie ein Stück Ware gehandelt und noch als Kinder aus Staatsräson in ein fernes Land verschachert; nach persönlichem Glück wurde selten gefragt. Packend und historisch fundiert erzählt Helga Thoma von tragischen Schicksalen, aber auch von starken Frauen, die sich vom Leid nicht brechen ließen.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Helga Thoma, geboren 1958 in Klosterneuburg, studierte Romanistik und Germanistik in Wien. Nach mehrjähriger Tätigkeit in der Privatwirtschaft lebt sie seit 1994 als freie Autorin in Klosterneuburg. Von ihr erschienen »Madame, meine teure Geliebte. Die Mätressen der französischen Könige«, »Vom Thron zum Schafott. Das blutige Ende gekrönter Häupter«, »Liebe, Macht, Intrige. Königinnen und ihre Liebhaber«, »Ungeliebte Königin. Ehetragödien an Europas Fürstenhöfen« sowie »Verbrechen aus Staatsräson. Familientragödien an Europas Fürstenhöfen«.
Beiträge
Historische Bücher können sehr trocken sein. Dieses Buch ist ganz anders. Es war wie die Yellow Press der letzten Jahrhunderte. Klatsch und Tratsch zusammen mit jeder Menge interessanter Fakten. Worum geht es? Es geht um die Lebensgeschichten adligen Frauen, die oft gegen ihren Willen mit ihnen teilweise völlig fremden Männern verheiratet worden sind. Das war zu früheren Zeiten nichts ungewöhnliches, jedoch ist es der einen oder anderen Königin - auf die hier besonderes Augenmerk gelegt worden ist - noch schlechter ergangen als üblich. Anne Boleyn und Katherine Howard zum Beispiel, beides Ehefrauen von Heinrich VIII. von England, haben nicht nur irgendwann die Gunst ihres Mannes verloren, sondern auch ihren Kopf. Warum und wie wird hier näher beleuchtet. Auch die Ehen von Karl II. von Spanien, Friedrich dem Großen und Joseph II. von Österreich werden unter anderem betrachtet. Diese Herren haben sich alle nicht den Titel Ehemann des Jahrhunderts verdient. Ganz im Gegenteil. Aus welchen Gründen auch immer, Leidtragende war immer die Frau, selten selbstverschuldet. Mich haben diese Geschichten richtig in den Bann gezogen. Der Schreibstil war für ein historisches Buch sehr flüssig zu lesen und inhaltlich interessant. Das Cover hat mich zunächst nicht ganz so angezogen wie der Titel, aber er passt zum Buch. Einzig gestört hat mich die Tatsache, dass die Autorin wohl ein Problem mit einer möglichen Homosexualität einiger der historischen Personen gehabt zu haben schien. Sie hat dies zwar nicht vollständig geleugnet, aber gerade bei Friedrich dem Großen zum Beispiel, bei dem viele Wissenschaftler davon ausgehen, dass er zumindest dem männlichen Geschlecht zumindest nicht abgeneigt war, hat sie sich lieber auf die Hinweise beschränkt, die dies verneinen. Und das war nicht das Einzige Beispiel... Doch war abgesehen hat mir das Buch sehr gut gefallen.





