Unerbittliches Kreta
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Beschreibung
Der verschrobene Kommissar Hyeronimos Galavakis ermittelt in seinem ersten Fall mit deutscher Gründlichkeit und kretischem »Siga-Siga«. Ein Griechenland-Krimi zum Wegträumen und eine Reise zu den schönsten Stränden Kretas sowie in die urigsten kretischen Tavernen
»Wenn alles in ihm drunter und drüber ging, fokussierte er sich auf das Meer. Er hatte seine Wohnung vollkommen danach ausgerichtet. Seine Fenster und die großzügige Terrasse über den Dächern Heraklions gingen zum Meer. Er konnte es sehen und in seine Weite eintauchen.«
In der berühmten Samariaschlucht werden nach einem Unwetter menschliche Knochen gefunden. Wer ist hier wie gestorben und warum wurde niemand als vermisst gemeldet? Was hat die junge Bloggerin Eleni, die die Leichenteile gefunden hat, damit zu tun? Kommissar Hyeronimos Galavakis deckt in seinem ersten Fall ein Verbrechen von erschreckender Brutalität auf, dessen Wurzeln bis in den Zweiten Weltkrieg zurückreichen. Denn wer seine Landsleute verraten hatte, wurde nach dem Krieg bestraft und seiner Familie verzeiht niemand wirklich, auch wenn oberflächlich alles in Ordnung zu sein scheint ...
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Die deutsche Autorin Nikola Vertidi lebt seit 2017 mehrere Monate im Jahr auf Kreta und besucht die Insel schon länger als ein Jahrzehnt regelmäßig. Griechisch Unterricht, die Integration in das kretische Leben durch Freunde und Streifzüge über die Insel machen nicht nur authentische Schauplätze möglich, sondern auch das Verständnis für die Lebensart der Kreter:innen. Selbstverständlich kommt der Genuss auf der Insel die von „Gott geküsst“ wurde nicht zu kurz und so schlemmt sich Nikola Vertidi durch Tavernen und Restaurants, trinkt auch mal einen Raki und tanzt Sirtaki ...
Beiträge
Krimi (nicht nur) für Kretafans
Die Kriminalgeschichte war eher semispannend, dafür erfährt man jede Menge über Kreta und die Geschichte der Insel unter deutscher Besatzung während des zweiten Weltkriegs. Das große Plus sind aber die Charaktere des Buches. Besonders der Kommissar, der hypersensibel ist und mit vielen Problemen aufgrund seines Asperger-Autismus zu kämpfen hat, ist ein Grund für mich, diese Krimireihe unbedingt weiter zu verfolgen.
In der Samariaschlucht werden nach einem Unwetter Knochen gefunden. Bloggerin Eleni fühlt sich persönlich verantwortlich und drängt darauf, beim Fall mitzuermitteln. Gemeinsam mit Kommissar Hyeronimos Galavakis und Gerichtsmedizinerin Penelope stößt sie auf ein Netz aus Verrat, Kriegstraumata & Familiengeheimnissen. 🤫 Wir erleben die Ereignisse aus mehreren Perspektiven und Zeitebenen. Das bietet Tiefe und hält die Spannung aufrecht. Dafür sorgen auch die Mini-Cliffhanger am Ende jedes Kapitels. 😱 Hyeronimos Galavakis ist verschroben, eigenbrötlerisch und mit psychischen Belastungen behaftet. Seine Panikattacken werden authentisch und nachvollziehbar beschrieben. Er ist gut in seinem Job und hat eine hervorragende Beobachtungsgabe. 🔍 Die junge Bloggerin Eleni weiß was sie will und ist entschlossen dies auch durchzusetzen. Ihre Eltern würden sie wahrscheinlich eher als respektlos und rebellisch beschreiben. Auf mich wirkte sie etwas überspitzt dargestellt und ich bezweifle, dass sie in der Realität eine derart präsente Rolle bei den Ermittlungen einnehmen würde. Insgesamt ist sie eine eher anstrengende und etwas naive Person. 📱 Gerichtsmedizinerin Penelope ist professionell und bringt einiges an medizinischem Know-how mit. Sie ist eine gute Freundin und Kollegin. Für meinen Geschmack vertraut sie der ihr bisher völlig fremden Eleni allerdings etwas zu schnell. 💀 Ich mochte das atmosphärische Kreta-Feeling: die Beschreibungen von Land, Leuten und der griechischen Mentalität, sowie von gemütlichen Tavernen und kulinarischen Köstlichkeiten. 🇬🇷 Es ist ein fesselnder Reihenauftakt, ideal für Krimifreunde und Kreta-Liebhaber. Historische Bezüge werden mit der Gegenwart, traurigen Wahrheiten und einem Hauch Insel- und Urlaubsstimmung verwoben. 👍🏻

Die Geschichte beginnt zäh und zieht sich ohne große Spannung bis zum Ende. Die Darstellung der Personen hat mir auch nicht besonders gefallen, so wirkt Galavakis mit seinem Asperger-Syndrom wie eine schlecht Kopie von Leander Lost. Auch, dass er die Aura seiner Mitmenschen in Farben sieht, habe ich schon in einem anderen Krimi gelesen. Eine dargestellte Person sieht seine verstorbene Frau und führt Unterhaltungen mit ihr, auch dies kommt schon in der Rocco Schiavone-Reihe von Antonio Manzini vor. Für mich wirkt alles wenig gut kopiert.
Beschreibung
Der verschrobene Kommissar Hyeronimos Galavakis ermittelt in seinem ersten Fall mit deutscher Gründlichkeit und kretischem »Siga-Siga«. Ein Griechenland-Krimi zum Wegträumen und eine Reise zu den schönsten Stränden Kretas sowie in die urigsten kretischen Tavernen
»Wenn alles in ihm drunter und drüber ging, fokussierte er sich auf das Meer. Er hatte seine Wohnung vollkommen danach ausgerichtet. Seine Fenster und die großzügige Terrasse über den Dächern Heraklions gingen zum Meer. Er konnte es sehen und in seine Weite eintauchen.«
In der berühmten Samariaschlucht werden nach einem Unwetter menschliche Knochen gefunden. Wer ist hier wie gestorben und warum wurde niemand als vermisst gemeldet? Was hat die junge Bloggerin Eleni, die die Leichenteile gefunden hat, damit zu tun? Kommissar Hyeronimos Galavakis deckt in seinem ersten Fall ein Verbrechen von erschreckender Brutalität auf, dessen Wurzeln bis in den Zweiten Weltkrieg zurückreichen. Denn wer seine Landsleute verraten hatte, wurde nach dem Krieg bestraft und seiner Familie verzeiht niemand wirklich, auch wenn oberflächlich alles in Ordnung zu sein scheint ...
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Die deutsche Autorin Nikola Vertidi lebt seit 2017 mehrere Monate im Jahr auf Kreta und besucht die Insel schon länger als ein Jahrzehnt regelmäßig. Griechisch Unterricht, die Integration in das kretische Leben durch Freunde und Streifzüge über die Insel machen nicht nur authentische Schauplätze möglich, sondern auch das Verständnis für die Lebensart der Kreter:innen. Selbstverständlich kommt der Genuss auf der Insel die von „Gott geküsst“ wurde nicht zu kurz und so schlemmt sich Nikola Vertidi durch Tavernen und Restaurants, trinkt auch mal einen Raki und tanzt Sirtaki ...
Beiträge
Krimi (nicht nur) für Kretafans
Die Kriminalgeschichte war eher semispannend, dafür erfährt man jede Menge über Kreta und die Geschichte der Insel unter deutscher Besatzung während des zweiten Weltkriegs. Das große Plus sind aber die Charaktere des Buches. Besonders der Kommissar, der hypersensibel ist und mit vielen Problemen aufgrund seines Asperger-Autismus zu kämpfen hat, ist ein Grund für mich, diese Krimireihe unbedingt weiter zu verfolgen.
In der Samariaschlucht werden nach einem Unwetter Knochen gefunden. Bloggerin Eleni fühlt sich persönlich verantwortlich und drängt darauf, beim Fall mitzuermitteln. Gemeinsam mit Kommissar Hyeronimos Galavakis und Gerichtsmedizinerin Penelope stößt sie auf ein Netz aus Verrat, Kriegstraumata & Familiengeheimnissen. 🤫 Wir erleben die Ereignisse aus mehreren Perspektiven und Zeitebenen. Das bietet Tiefe und hält die Spannung aufrecht. Dafür sorgen auch die Mini-Cliffhanger am Ende jedes Kapitels. 😱 Hyeronimos Galavakis ist verschroben, eigenbrötlerisch und mit psychischen Belastungen behaftet. Seine Panikattacken werden authentisch und nachvollziehbar beschrieben. Er ist gut in seinem Job und hat eine hervorragende Beobachtungsgabe. 🔍 Die junge Bloggerin Eleni weiß was sie will und ist entschlossen dies auch durchzusetzen. Ihre Eltern würden sie wahrscheinlich eher als respektlos und rebellisch beschreiben. Auf mich wirkte sie etwas überspitzt dargestellt und ich bezweifle, dass sie in der Realität eine derart präsente Rolle bei den Ermittlungen einnehmen würde. Insgesamt ist sie eine eher anstrengende und etwas naive Person. 📱 Gerichtsmedizinerin Penelope ist professionell und bringt einiges an medizinischem Know-how mit. Sie ist eine gute Freundin und Kollegin. Für meinen Geschmack vertraut sie der ihr bisher völlig fremden Eleni allerdings etwas zu schnell. 💀 Ich mochte das atmosphärische Kreta-Feeling: die Beschreibungen von Land, Leuten und der griechischen Mentalität, sowie von gemütlichen Tavernen und kulinarischen Köstlichkeiten. 🇬🇷 Es ist ein fesselnder Reihenauftakt, ideal für Krimifreunde und Kreta-Liebhaber. Historische Bezüge werden mit der Gegenwart, traurigen Wahrheiten und einem Hauch Insel- und Urlaubsstimmung verwoben. 👍🏻









