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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Eine radikale Einladung – ehrlich und problematisch zugleich
Mein Eindruck: Das Buch „Und Jetzt“ von Chris Hodges ist flüssig geschrieben, motivierend und an einigen Stellen wirklich inspirierend. Es spricht viel über persönliche Veränderung, die Kraft von Routinen und die Wichtigkeit, sich selbst und sein Umfeld zu reflektieren. Einige dieser Ansätze konnte ich gut für mich mitnehmen. Aber: Je tiefer ich eingestiegen bin, desto deutlicher wurden auch radikale und einseitige Glaubensansichten sichtbar – vor allem in Bezug auf Familie, Bildung, Gemeindezugehörigkeit und die totale Hingabe an Gott. Aussagen wie „Wenn du Jesus wirklich liebst, dann musst du …“ oder die Darstellung säkularer Bildung als problematisch, empfand ich als manipulativ und wenig zeitgemäß. Auch das Bild von Himmel, Hölle und „Bewertung“ nach dem Tod war mir zu streng und wenig einfühlsam. Fazit: Das Buch bietet Anregungen zur Selbstreflexion – aber es sollte unbedingt mit kritischem Blick gelesen werden. Für Menschen, die klare Strukturen suchen und stark bibelzentriert glauben, mag es hilfreich sein. Für alle, die einen offenen, individuellen Zugang zum Glauben suchen, ist es eher ein Buch, das zum Widerspruch anregt – was auch wertvoll sein kann.
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Eine radikale Einladung – ehrlich und problematisch zugleich
Mein Eindruck: Das Buch „Und Jetzt“ von Chris Hodges ist flüssig geschrieben, motivierend und an einigen Stellen wirklich inspirierend. Es spricht viel über persönliche Veränderung, die Kraft von Routinen und die Wichtigkeit, sich selbst und sein Umfeld zu reflektieren. Einige dieser Ansätze konnte ich gut für mich mitnehmen. Aber: Je tiefer ich eingestiegen bin, desto deutlicher wurden auch radikale und einseitige Glaubensansichten sichtbar – vor allem in Bezug auf Familie, Bildung, Gemeindezugehörigkeit und die totale Hingabe an Gott. Aussagen wie „Wenn du Jesus wirklich liebst, dann musst du …“ oder die Darstellung säkularer Bildung als problematisch, empfand ich als manipulativ und wenig zeitgemäß. Auch das Bild von Himmel, Hölle und „Bewertung“ nach dem Tod war mir zu streng und wenig einfühlsam. Fazit: Das Buch bietet Anregungen zur Selbstreflexion – aber es sollte unbedingt mit kritischem Blick gelesen werden. Für Menschen, die klare Strukturen suchen und stark bibelzentriert glauben, mag es hilfreich sein. Für alle, die einen offenen, individuellen Zugang zum Glauben suchen, ist es eher ein Buch, das zum Widerspruch anregt – was auch wertvoll sein kann.




