Und jeden Morgen das Meer
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Karl-Heinz Ott, 1957 in Ehingen an der Donau geboren, wurde für sein Werk mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises (1999), dem Alemannischen Literaturpreis (2005), dem Preis der LiteraTour Nord (2006), dem Johann-Peter-Hebel-Preis (2012), dem Wolfgang-Koeppen-Preis (2014) und dem Joseph-Breitbach-Preis (2021). Zuletzt erschienen bei Hanser »Die Auferstehung« (Roman, 2015), »Und jeden Morgen das Meer« (Roman, 2018) sowie »Hölderlins Geister« (2019).
Beiträge
Dass Großmutter sterben könnte, kam ihr als Kind lange nicht in den Sinn. Sie schien schon mit Dutt, schwarzem Kopftuch und gebücktem Gang auf die Welt gekommen, sofern sie überhaupt geboren werden musste. Man war dort, was man war, seit je und für immer, wie in Märchen, wo Stief mütter immer Stiefmütter, Zwerge immer Zwerge und Prinzen immer Prinzen bleiben, auch wenn man sie mitunter in Frösche verwandelt. Sie alle spielten ihre zeitlosen Rollen, gleichgültig was ihnen widerfahren war und noch widerfahren mochte. Nur mit den Bösen nahm es meist ein böses Ende, alle andern lebten fort, wie sie von jeher gelebt hatten, mit mal schlimmeren, mal schöneren Widerfahrnissen. 🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊
Ein Buch über Verlust und einen zaghaften Neuanfang. Das Buch ist in einer sehr schönen Art geschrieben. Mir hat der Stil sehr gefallen. Die Geschichte selbst fand ich aber leider etwas unspannend. Vielleicht war ich aber auch nicht in der richtigen Stimmung für eine zarte Geschichte die von trauriger, harter Realität gespickt ist. Alles in allem war dieses Buch eines dieser Bücher von denen ich nicht verstehe warum sie so gelobt werden. Auch wenn ich durchaus nicht finde das es schlecht ist. Ganz okay für zwischendurch wenn man gerne philosophische Gedanken mag und Lebensgeschichten in wunderbaren Worten.

Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Karl-Heinz Ott, 1957 in Ehingen an der Donau geboren, wurde für sein Werk mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises (1999), dem Alemannischen Literaturpreis (2005), dem Preis der LiteraTour Nord (2006), dem Johann-Peter-Hebel-Preis (2012), dem Wolfgang-Koeppen-Preis (2014) und dem Joseph-Breitbach-Preis (2021). Zuletzt erschienen bei Hanser »Die Auferstehung« (Roman, 2015), »Und jeden Morgen das Meer« (Roman, 2018) sowie »Hölderlins Geister« (2019).
Beiträge
Dass Großmutter sterben könnte, kam ihr als Kind lange nicht in den Sinn. Sie schien schon mit Dutt, schwarzem Kopftuch und gebücktem Gang auf die Welt gekommen, sofern sie überhaupt geboren werden musste. Man war dort, was man war, seit je und für immer, wie in Märchen, wo Stief mütter immer Stiefmütter, Zwerge immer Zwerge und Prinzen immer Prinzen bleiben, auch wenn man sie mitunter in Frösche verwandelt. Sie alle spielten ihre zeitlosen Rollen, gleichgültig was ihnen widerfahren war und noch widerfahren mochte. Nur mit den Bösen nahm es meist ein böses Ende, alle andern lebten fort, wie sie von jeher gelebt hatten, mit mal schlimmeren, mal schöneren Widerfahrnissen. 🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊🌊
Ein Buch über Verlust und einen zaghaften Neuanfang. Das Buch ist in einer sehr schönen Art geschrieben. Mir hat der Stil sehr gefallen. Die Geschichte selbst fand ich aber leider etwas unspannend. Vielleicht war ich aber auch nicht in der richtigen Stimmung für eine zarte Geschichte die von trauriger, harter Realität gespickt ist. Alles in allem war dieses Buch eines dieser Bücher von denen ich nicht verstehe warum sie so gelobt werden. Auch wenn ich durchaus nicht finde das es schlecht ist. Ganz okay für zwischendurch wenn man gerne philosophische Gedanken mag und Lebensgeschichten in wunderbaren Worten.





