Und Gott sprach: Wir müssen reden!
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Beschreibung
Wir schweigen.
«Witzig», sage ich nach einer Weile und gebe mich unbeeindruckt. «Ich hab Sie mir immer anders vorgestellt.»
Baumann hebt den Zeigefinger und sagt mit gespielter Strenge: «Das ist verboten. Man darf sich kein Bild von mir machen.»
«Na, immerhin scheint Gott Humor zu haben», sage ich.
Baumann nickt. «Es bleibt Gott nichts anderes übrig, als die Dinge mit Humor zu nehmen.» Sein Lächeln verwandelt sich in einen Anflug von Melancholie. Nachdenklich schaut er zu Boden. «Es ist die Wahrheit, Dr. Jakobi. Ich bin es wirklich.» Er beugt sich vor und sieht mir nun direkt in die Augen. «Ich bin Gott. Und ich bin, unter uns gesagt, ziemlich im Arsch. Es wäre also schön, wenn Sie mir helfen könnten, Doktor.»
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Hans Rath, geboren 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bonn. Er lebt mit seiner Familie in Berlin, wo er unter anderem als Drehbuchautor tätig ist. Zwei Bände seiner Romantrilogie um den Mittvierziger Paul Schubert wurden fürs Kino adaptiert. Seine aktuellen Bücher aus der Reihe «Und Gott sprach» sind ebenfalls Bestseller.
Beiträge
Nur geredet wird nicht viel
Das Dr. Jakob Jakobi Psychologe ist und Gott bei ihm eine Therapie macht, also sein Patient ist, hat man wirklich nicht gemerkt. Dafür wurde zu wenig miteinander geredet und es gab für ein Thema von dieser Tragweite kaum Philosophisches. Trotzdem mochte ich das Buch, denn Gott alias Abel Baummann und Jakob Jakobi haben wunderbar miteinander harmoniert. Es gab viele skurrile Erlebnisse. Insgesamt ein Feel-Good Roman, den ich mir sehr gut als einen Film vorstellen kann. ~~~ SPOILER ~~~ "Gott ist tot. Er verstarb am Nachmittag des 28. Dezembers, weil sein Herz kollabierte. Während die Ärzte noch um sein Leben kämpften, hatte Gott selbst diesen Kampf bereits aufgegeben. Zuletzt wirkte er müde, mutlos und am Ende seiner Kräfte. Enttäuscht von seiner Schöpfung und im Stich gelassen von seinen Geschöpfen verließ Gott die Welt, und vermutlich verließ er sie für immer." ~~~ SPOILER ~~~
3 Sterne = ganz gut, aber muss man nicht unbedingt gelesen haben Eine nette kurzweilige Geschichte, mehr aber auch leider nicht. Die Grundidee hatte deifinitiv Potential, aber dieses wurde leider nicht komplett ausgeschöpft. Die Handlung war teilweise sehr vorhersehbar, trotzdem hat es mich jetzt nicht gelangweilt. Natürlich ist das ganze ein Gedankenexperiment, auf das man sich einlassen muss, aber dennoch waren einige Erklärungen für mich nicht ganz schlüssig. Man hatte schon immer ein bisschen das Gefühl, dass es immer so hingebogen wurde, dass die Erklärungen passen. Ein paar Denkanstöße konnte ich allerdings für mich mitnehmen.
Ich fand die Geschichte nett. Einige Teile waren sehr lustig, insbesondere am Anfang. Zum Ende wird der Ton etwas ernster. Es beschäftigt sich mit der Frage, ob wir noch an Gott glauben oder unsere moderne Gesellschaft ihn schon abgeschrieben hat. Wahrscheinlich werde ich irgendwann die Fortsetzung lesen.
Beschreibung
Wir schweigen.
«Witzig», sage ich nach einer Weile und gebe mich unbeeindruckt. «Ich hab Sie mir immer anders vorgestellt.»
Baumann hebt den Zeigefinger und sagt mit gespielter Strenge: «Das ist verboten. Man darf sich kein Bild von mir machen.»
«Na, immerhin scheint Gott Humor zu haben», sage ich.
Baumann nickt. «Es bleibt Gott nichts anderes übrig, als die Dinge mit Humor zu nehmen.» Sein Lächeln verwandelt sich in einen Anflug von Melancholie. Nachdenklich schaut er zu Boden. «Es ist die Wahrheit, Dr. Jakobi. Ich bin es wirklich.» Er beugt sich vor und sieht mir nun direkt in die Augen. «Ich bin Gott. Und ich bin, unter uns gesagt, ziemlich im Arsch. Es wäre also schön, wenn Sie mir helfen könnten, Doktor.»
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Hans Rath, geboren 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bonn. Er lebt mit seiner Familie in Berlin, wo er unter anderem als Drehbuchautor tätig ist. Zwei Bände seiner Romantrilogie um den Mittvierziger Paul Schubert wurden fürs Kino adaptiert. Seine aktuellen Bücher aus der Reihe «Und Gott sprach» sind ebenfalls Bestseller.
Beiträge
Nur geredet wird nicht viel
Das Dr. Jakob Jakobi Psychologe ist und Gott bei ihm eine Therapie macht, also sein Patient ist, hat man wirklich nicht gemerkt. Dafür wurde zu wenig miteinander geredet und es gab für ein Thema von dieser Tragweite kaum Philosophisches. Trotzdem mochte ich das Buch, denn Gott alias Abel Baummann und Jakob Jakobi haben wunderbar miteinander harmoniert. Es gab viele skurrile Erlebnisse. Insgesamt ein Feel-Good Roman, den ich mir sehr gut als einen Film vorstellen kann. ~~~ SPOILER ~~~ "Gott ist tot. Er verstarb am Nachmittag des 28. Dezembers, weil sein Herz kollabierte. Während die Ärzte noch um sein Leben kämpften, hatte Gott selbst diesen Kampf bereits aufgegeben. Zuletzt wirkte er müde, mutlos und am Ende seiner Kräfte. Enttäuscht von seiner Schöpfung und im Stich gelassen von seinen Geschöpfen verließ Gott die Welt, und vermutlich verließ er sie für immer." ~~~ SPOILER ~~~
3 Sterne = ganz gut, aber muss man nicht unbedingt gelesen haben Eine nette kurzweilige Geschichte, mehr aber auch leider nicht. Die Grundidee hatte deifinitiv Potential, aber dieses wurde leider nicht komplett ausgeschöpft. Die Handlung war teilweise sehr vorhersehbar, trotzdem hat es mich jetzt nicht gelangweilt. Natürlich ist das ganze ein Gedankenexperiment, auf das man sich einlassen muss, aber dennoch waren einige Erklärungen für mich nicht ganz schlüssig. Man hatte schon immer ein bisschen das Gefühl, dass es immer so hingebogen wurde, dass die Erklärungen passen. Ein paar Denkanstöße konnte ich allerdings für mich mitnehmen.
Ich fand die Geschichte nett. Einige Teile waren sehr lustig, insbesondere am Anfang. Zum Ende wird der Ton etwas ernster. Es beschäftigt sich mit der Frage, ob wir noch an Gott glauben oder unsere moderne Gesellschaft ihn schon abgeschrieben hat. Wahrscheinlich werde ich irgendwann die Fortsetzung lesen.















