Biografien

Über Frauen

3,5(29)
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Deutsch
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Über das Buch

Susan Sontag über Gleichheit, Altern, Schönheit und Sexualität

Was bedeutet es, eine Frau zu sein? Dieser Essayband von Susan Sontag stellt genau diese Frage. Erstmals versammelt ein Buch ihre wichtigsten Texte zu ästhetischen, politischen und ökonomischen Aspekten des Frauseins. Sontag schreibt über Gleichheit, weibliches Altern, Schönheit, Sexualität und Macht und zeigt sich als Vordenkerin und Visionärin im Kampf um echte Gleichberechtigung. »Solange sich nicht ändert, wer Macht hat und was Macht ist, gibt es keine Befreiung, sondern nur Beschwichtigung«, konstatiert sie. »Über Frauen« wehrt sich gegen jede Form von Beschwichtigung und ist in seinen Beobachtungen und Forderungen aktueller denn je für jeden feministischen Diskurs.

Editionen (2)

ISBN9783596710744
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum24.09.25
Seitenzahl208

Rezensionen & Bewertungen

29 Bewertungen

6 Rezensionen

3,5

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  • mitkaffeeundkafka
    mitkaffeeundkafka

    173 Follower

    3,0

    Feminismus meets Faschismus?

    Der Essayband wurde letztes Jahr von David Rieff - Sontags Sohn und Herausgeber - veröffentlicht und ist nun erstmals auf Deutsch erschienen (Ü: Kathrin Razum). Inhaltlich lässt sich der Band, überraschenderweise, in zwei Themenkomplexe aufteilen. In der ersten Hälfte finden wir, was uns der Klappentext verspricht: Susan Sontag diskutiert feministische Grundfragen. Vier Essays - allesamt verdammt klug und präzise - über weibliches Altern, Schönheit, Sexualität, Selbstbestimmung und Macht. Die Texte stammen aus den 70er Jahren und lesen sich aktueller denn je. Ich war begeistert. Was dann passierte: David Rieff hat die zweite Hälfte des Essaybandes mit Texten über Faschismus gefüllt. Das Leseerlebnis war ab dem Punkt genauso random, wie es klingt. Wir lesen zunächst einen Essay Sontags über Leni Riefenstahl (google her), anschließend liefern sich Sontag und Adrienne Rich einen intellektuellen Schlagabtausch über besagten Leni Riefenstahl Essay, Feminismus und Faschismus. Abschließend folgt noch ein Interview Sontags über.. all das. Mit den letzten drei Texten drehen wir uns im Kreis, es ist repetitiv und langatmig. Feminismus und Faschismus - eine kritische Betrachtung könnte durchaus interessant sein. Nur leider nicht in dieser Zusammensetzung, ohne jeglichen Kontext oder einem kurzen Vor-/Nachwort zur Einordnung.

    Feminismus meets Faschismus?

    18. Juli 2024

  • liu
    liu

    6 Follower

    3,5

    The third world of women was my favorite part

    11. März 2025

  • klar_
    klar_

    10 Follower

    3,0

    If you know me, you know that I am a Susan Sontag girl. If I could talk to one person, dead or alive, it would be her. If I had to name a single favorite author, it would be her. If I could pick my dream career, it would be hers. Susan's diaries have carried me through dark COVID days, her essays have made me, and I firmly believe it, a better thinker, writer and person. Bold statment, I know. i said it anyways. David Rieff, her son and editor, is thankfully very much alive and the person who still supplies me and the world with new Sontag texts to read. In May, he published yet another collection of essays by his mother: "On Women", texts about, and I quote, "aging, equality, beauty, sexuality and fascism". Of course I read it. And here's how I liked it. Susan Sontag is brilliant. Period. Her arguments are so precisely worded, so well-thought-out, that I do not envy anyone who ever had to debate her. The first four essays gave me just what I wanted: Susan's take on feminist issues, food for thought, and more quotes than I could underline. But then, on page 104 of 180, we got started on fascism. And I have to say: I have no idea what moved David Rieff to include the last three chapters in this book. They kept revolving around the same point, which was, arguably, an interesting take on the intersection between fascism and sexuality, but they were so LONG and self-referential that I (I can't believe I am about to type this out) got bored. Yes, bored! And I DON'T think that that was Susan's fault, but that these texts were poorly contextualized. If you pick up this book, you need to know what you can expect, which is 60% feminism and 40% nazism, fascism and comments on propaganda. So: 3/5 stars for the collection, but 5/5 stars for Susan Sontag's writing, because duh, this woman just can't go wrong, can she?

    28. Jan. 2025

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Susan Sontag

Susan Sontag, 1933 in New York geboren, war Schriftstellerin, Film- und Theaterregisseurin. Weltbekannt wurde sie vor allem durch ihre Essays. Für ihren letzten Roman »In Amerika« wurde sie mit dem National Book Award ausgezeichnet. Sie erhielt den Jerusalem Prize und den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2003. Susan Sonntag starb 2004 in New York.

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