Über den Strom
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Beschreibung
Lappland 1944: Nachdem die Truppen der deutschen Wehrmacht aus Finnland vertrieben wurden und dabei alles zerstörten, was auf ihrem Weg lag, müssen Zehntausende Menschen ihre Heimat verlassen. Mittendrin ein junges Mädchen, das auf dem heimischen Hof das Vieh hütet und dessen Familie durch den Krieg auseinandergerissen wurde. Gemeinsam mit den anderen Kindern des Dorfes treibt sie die Kühe in Richtung des großen Flusses, der Grenze zu Schweden, in die Sicherheit – stets voller Hoffnung, in einem der vielen Flüchtlingslager ihre Eltern wiederzufinden.
Wie ein großer Strom nimmt Rosa Liksom in ihrem neuen Roman ihre Figuren auf, treibt sie immer weiter, wie das Leben selbst, bettet sie ein in den Lauf der Jahreszeiten und verknüpft dabei meisterhaft die Geschichte einer Flucht mit einer einfühlsamen Coming-of-Age-Erzählung.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Rosa Liksom, 1958 in Lappland geboren, lebt heute in Helsinki. Sie debütierte 1985 und zählt zu den innovativsten Gegenwartsautor*innen Finnlands, ihr Werk ist vielfach preisgekrönt. »Abteil Nr. 6« wurde 2011 mit dem wichtigsten finnischen Literaturpreis, dem Finlandia-Preis, ausgezeichnet, und die Verfilmung wurde 2021 in Cannes mit dem Grand Prix gewürdigt. Zuletzt erschien ihr Roman »Die Frau des Obersts«. 2020 wurde Rosa Liksom von der Schwedischen Akademie mit dem Nordischen Preis für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Neben dem literarischen Schreiben verfolgt die Autorin eine künstlerische Karriere und malt, macht Comics und Kurzfilme.
Beiträge
📌 "Ich war voll von allem, was ich gesehen und durchlebt hatte, und zugleich so leer, dass sich nichts in mir rührte." - S. 162 Dieser Roman handelt von einem jungen Mädchen, auf der Suche nach ihrer Familie, die durch den Krieg getrennt wurde. Zusammen mit den gesamten verbliebenen Dorfbewohnern flieht die junge Viehtreiberin in eine ungewisse Zukunft, Richtung Schweden und lässt ihre kriegszerstörte Heimat schweren Herzens hinter sich. Ein langer Weg voller Strapazen und Entbehrungen liegt vor ihr. Die Hoffnung auf ein womögliches Wiedersehen mit ihrer Mutter treibt sie voran, zudem der Wille, die Tiere, den einzig verbliebenen wertvollen Besitz zu schützen und in Sicherheit zu bringen. Neben Not und Leid in Form von Hunger, Demütigungen und Krankheiten, sowie Todesfällen gibt es immer auch kleine Lichtblicke und Hoffnungsschimmer, wie Hilfsbereitschaft und Empathie gegenüber den Flüchtlingen / Vertriebenen. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe, der ganz ohne wörtliche Rede auskommt, zwischendurch aber von derberer Sprache ist. Leider habe ich mich gerade wegen des Schreibstils bis zum Schluss schwer getan und muss am Ende leider sagen, dass das Buch nicht unbedingt mein Fall war, obwohl ich mich im Vorfeld schon sehr darauf gefreut habe.

Beschreibung
Lappland 1944: Nachdem die Truppen der deutschen Wehrmacht aus Finnland vertrieben wurden und dabei alles zerstörten, was auf ihrem Weg lag, müssen Zehntausende Menschen ihre Heimat verlassen. Mittendrin ein junges Mädchen, das auf dem heimischen Hof das Vieh hütet und dessen Familie durch den Krieg auseinandergerissen wurde. Gemeinsam mit den anderen Kindern des Dorfes treibt sie die Kühe in Richtung des großen Flusses, der Grenze zu Schweden, in die Sicherheit – stets voller Hoffnung, in einem der vielen Flüchtlingslager ihre Eltern wiederzufinden.
Wie ein großer Strom nimmt Rosa Liksom in ihrem neuen Roman ihre Figuren auf, treibt sie immer weiter, wie das Leben selbst, bettet sie ein in den Lauf der Jahreszeiten und verknüpft dabei meisterhaft die Geschichte einer Flucht mit einer einfühlsamen Coming-of-Age-Erzählung.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Rosa Liksom, 1958 in Lappland geboren, lebt heute in Helsinki. Sie debütierte 1985 und zählt zu den innovativsten Gegenwartsautor*innen Finnlands, ihr Werk ist vielfach preisgekrönt. »Abteil Nr. 6« wurde 2011 mit dem wichtigsten finnischen Literaturpreis, dem Finlandia-Preis, ausgezeichnet, und die Verfilmung wurde 2021 in Cannes mit dem Grand Prix gewürdigt. Zuletzt erschien ihr Roman »Die Frau des Obersts«. 2020 wurde Rosa Liksom von der Schwedischen Akademie mit dem Nordischen Preis für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet. Neben dem literarischen Schreiben verfolgt die Autorin eine künstlerische Karriere und malt, macht Comics und Kurzfilme.
Beiträge
📌 "Ich war voll von allem, was ich gesehen und durchlebt hatte, und zugleich so leer, dass sich nichts in mir rührte." - S. 162 Dieser Roman handelt von einem jungen Mädchen, auf der Suche nach ihrer Familie, die durch den Krieg getrennt wurde. Zusammen mit den gesamten verbliebenen Dorfbewohnern flieht die junge Viehtreiberin in eine ungewisse Zukunft, Richtung Schweden und lässt ihre kriegszerstörte Heimat schweren Herzens hinter sich. Ein langer Weg voller Strapazen und Entbehrungen liegt vor ihr. Die Hoffnung auf ein womögliches Wiedersehen mit ihrer Mutter treibt sie voran, zudem der Wille, die Tiere, den einzig verbliebenen wertvollen Besitz zu schützen und in Sicherheit zu bringen. Neben Not und Leid in Form von Hunger, Demütigungen und Krankheiten, sowie Todesfällen gibt es immer auch kleine Lichtblicke und Hoffnungsschimmer, wie Hilfsbereitschaft und Empathie gegenüber den Flüchtlingen / Vertriebenen. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe, der ganz ohne wörtliche Rede auskommt, zwischendurch aber von derberer Sprache ist. Leider habe ich mich gerade wegen des Schreibstils bis zum Schluss schwer getan und muss am Ende leider sagen, dass das Buch nicht unbedingt mein Fall war, obwohl ich mich im Vorfeld schon sehr darauf gefreut habe.





