Über das Sterben
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Am Anfang des Buches steht ein ungewohnter Gedanke: Geburt und Tod haben viel gemeinsam, beides sind Ereignisse, für die die Natur bestimmte Programme vorgesehen hat. Sie laufen dann am besten ab, wenn sie möglichst wenig gestört werden. Palliativbetreuung und Sterbebegleitung, wie Borasio sie versteht, sind deshalb viel mehr als medizinische Symptomkontrolle. Vor allem leben sie von der Kommunikation, dem Gespräch zwischen allen Beteiligten, das die medizinische, psychosoziale und spirituelle Betreuung erst möglich macht. Sachlich informierend und argumentierend, setzt sich Borasio aber auch mit dem schwierigen Thema «Sterbehilfe» und mit Mythos und Realität der Palliativ- und Hospizarbeit auseinander. Ungeschminkt benennt er zudem die schlimmsten Fehler am Lebensende und sagt, wie man sich am besten davor schützt – einschließlich konkreter Hinweise zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Aus der Sicht des Arztes, der sich auch für die Seelennöte der Menschen zuständig weiß, leistet dieses Buch dringend notwendige Aufklärung über ein Lebensthema, das wir zu unserem eigenen Schaden mit zahlreichen Tabus belegen.
Buchinformationen
Beiträge
Sterben ist ein Tabu-Thema. Dieses Buch hat mich sehr berührt. Wie redet man übers Sterben, welche Möglichkeiten des Suizids gibt es, wie sind die strafrechtlichen Fallstricke, was läuft in der Medizin falsch, welche Medikamente helfen, warum wird Spiritualität am Ende immer wichtiger? Sterben ist Teil des Lebens.
"Was uns allen zu wünschen ist, ist ein nüchterner und gelassener Blick auf die eigene Endlichkeit. Dies erfordert eine ruhige und wiederholte Reflexion, am besten im Dialog mit den Menschen, die uns am nächsten stehen. Das passiert leider im Leben eher selten, und wenn, dann oft sehr spät. Nehmen wir uns die Zeit dafür."
Der Sterbeprozess oder der Tod an sich ist in der heutigen Gesellschaft noch immer ein Tabuthema. Gian Domenico Borasio versucht in seinem Buch dem entgegenzuwirken und dem Thema die Angst und den Schrecken zu nehmen. Er beschreibt sehr eindrücklich, wie er die Thematik rund um Palliativmedizin in Deutschland erlebt und äussert dabei auch Kritik an der Ärzteschaft. Er räumt mit Mythen rund um das Thema auf und zeigt auch auf, welche Verbesserungen es noch geben muss damit eine flächendeckende Palliativversorgung entstehen kann. Es ist keine Lektüre nur für Mediziner oder Personen welche im Gesundheitswesen tätig sind. Dadurch, dass Hr. Borasio möglichst wenig Fachjargon nutzt, ist dies auch eine Lektüre für Betroffene, Angehörige oder einfach für Menschen, welche sich mit dieser Thematik auseinander setzen möchten geeignet.
Schon ne doofe Sache, das mit dem Sterben. Was muss, dass muss, also beschäftige ich mich Mal damit. "Über das Sterben" vermittelt im professionellen Ton Sachwissenn über die ganze Organisation am Lebensende mit Schwerpunkten auf Bürokratie, Gesetze und Dschungel im deutschen Gesundheitswesen. Mir war's dann alles in allem etwas zu nüchtern und empfand es dadurch distanziert. Etwas mehr Emotion und Ambiguität kann man den Lesenden schon zumuten.

Beschreibung
Am Anfang des Buches steht ein ungewohnter Gedanke: Geburt und Tod haben viel gemeinsam, beides sind Ereignisse, für die die Natur bestimmte Programme vorgesehen hat. Sie laufen dann am besten ab, wenn sie möglichst wenig gestört werden. Palliativbetreuung und Sterbebegleitung, wie Borasio sie versteht, sind deshalb viel mehr als medizinische Symptomkontrolle. Vor allem leben sie von der Kommunikation, dem Gespräch zwischen allen Beteiligten, das die medizinische, psychosoziale und spirituelle Betreuung erst möglich macht. Sachlich informierend und argumentierend, setzt sich Borasio aber auch mit dem schwierigen Thema «Sterbehilfe» und mit Mythos und Realität der Palliativ- und Hospizarbeit auseinander. Ungeschminkt benennt er zudem die schlimmsten Fehler am Lebensende und sagt, wie man sich am besten davor schützt – einschließlich konkreter Hinweise zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Aus der Sicht des Arztes, der sich auch für die Seelennöte der Menschen zuständig weiß, leistet dieses Buch dringend notwendige Aufklärung über ein Lebensthema, das wir zu unserem eigenen Schaden mit zahlreichen Tabus belegen.
Buchinformationen
Beiträge
Sterben ist ein Tabu-Thema. Dieses Buch hat mich sehr berührt. Wie redet man übers Sterben, welche Möglichkeiten des Suizids gibt es, wie sind die strafrechtlichen Fallstricke, was läuft in der Medizin falsch, welche Medikamente helfen, warum wird Spiritualität am Ende immer wichtiger? Sterben ist Teil des Lebens.
"Was uns allen zu wünschen ist, ist ein nüchterner und gelassener Blick auf die eigene Endlichkeit. Dies erfordert eine ruhige und wiederholte Reflexion, am besten im Dialog mit den Menschen, die uns am nächsten stehen. Das passiert leider im Leben eher selten, und wenn, dann oft sehr spät. Nehmen wir uns die Zeit dafür."
Der Sterbeprozess oder der Tod an sich ist in der heutigen Gesellschaft noch immer ein Tabuthema. Gian Domenico Borasio versucht in seinem Buch dem entgegenzuwirken und dem Thema die Angst und den Schrecken zu nehmen. Er beschreibt sehr eindrücklich, wie er die Thematik rund um Palliativmedizin in Deutschland erlebt und äussert dabei auch Kritik an der Ärzteschaft. Er räumt mit Mythen rund um das Thema auf und zeigt auch auf, welche Verbesserungen es noch geben muss damit eine flächendeckende Palliativversorgung entstehen kann. Es ist keine Lektüre nur für Mediziner oder Personen welche im Gesundheitswesen tätig sind. Dadurch, dass Hr. Borasio möglichst wenig Fachjargon nutzt, ist dies auch eine Lektüre für Betroffene, Angehörige oder einfach für Menschen, welche sich mit dieser Thematik auseinander setzen möchten geeignet.
Schon ne doofe Sache, das mit dem Sterben. Was muss, dass muss, also beschäftige ich mich Mal damit. "Über das Sterben" vermittelt im professionellen Ton Sachwissenn über die ganze Organisation am Lebensende mit Schwerpunkten auf Bürokratie, Gesetze und Dschungel im deutschen Gesundheitswesen. Mir war's dann alles in allem etwas zu nüchtern und empfand es dadurch distanziert. Etwas mehr Emotion und Ambiguität kann man den Lesenden schon zumuten.







