Über das Marionettentheater

Über das Marionettentheater

Paperback

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Beschreibung

Nach einer Vorführung tanzender Marionetten unterhält sich der Erzähler mit einem Tänzer, der behauptet, die Anmut einer aus ihrem Schwerpunkt her tanzenden Marionette sei von einem menschlichen Tänzer, den keine tragenden Fäden nach oben zögen, nur unter völliger Aufgabe seines begrenzenden, eitlen Ichbewusstseins zu erreichen, was an mehreren Vorfällen verdeutlicht wird. In dem Brief über die allmähliche Verfertigung der Gedanken zeigt Kleist unter anderem, wie die Idee der Französischen Revolution im Geiste Mirabeaus erst während seines Gesprächs mit dem Zeremonienmeister des Königs allmählich immer deutlicher und stärker zutage trat.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
N/A
Format
Paperback
Seitenzahl
52
Preis
6.10 €

Autorenbeschreibung

Heinrich von Kleist (1777–1811) stand als Außenseiter im literarischen Leben der Weimarer Klassik und der Romantik. „Über das Marionettentheater“ erschien 1810 in den „Berliner Abendblättern“ und „Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden“ schrieb er 1805 in einem Brief an Otto August Rühle von Lilienstern.