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Eine Frau springt aus dem Fenster des Polizeikomissariats mitten in Sao Paulo, nachdem sie ein Gespräch mit dem Polizeichef geführt hat. Veronica ist Assistentin des Polizeichefs und hat den Vorfall beobachten müssen. Kurz darauf kriegt sie einen Anruf von einer anderen verzweifelten Frau, dessen Mann angeblich ein Serienmörder ist. In beiden Fällen schenkt die Polizei keine Beachtung den Frauen. Das bringt Veronica gewaltig auf die Palme und sie entschließt selbst an den Fällen zu ermitteln. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Veronica der „Ermittlerin“ und Jeanette der Frau des Serienkillers erzählt. Zu Beginn erhält man einen kurzen Einblick in die Psyche des Killers, allerdings bleibt es auch dabei. Was ich sehr schade finde. Mich persönlich hätte die Vorgeschichte des Täters sehr interessiert, vor allem was seine Motive und Handlungen angeht. Mit der Protagonistin Veronica bin ich leider nicht warm geworden. Sie stellt den Fall über alle Opfer. Durch ihre „Ermittlungen“ gefährdet sie nicht nur Opfer und Zeugen, sondern ist auch für mehrere Todesfälle mitverantwortlich. Ebenfalls erweckt der Sex mit einem Kollegen für Informationen, mit einem Mann und zwei Kindern zu Hause, keine Sympathien. Die beiden Fälle an denen Veronica arbeitet sind dagegen sehr spannend - ein Serienkiller und ein Nekrophiler. Interessanter kann die Mischung nicht werden. Was mich allerdings die ganze Zeit verwirrt hat ist die brasilianische Polizeiordnung - Zivilpolizei? Militärpolizei? Mordermittler? Wo ist dabei die Schnittstelle? Dies ist eigentlich wichtig für das Buch, um die Brisanz der Situation darzustellen, wird aber leider nicht aufgeklärt. Mit dem Ende war ich leider auch nicht zufrieden - zu kurz, zu plötzlich und mal wieder eine egoistische Handlung von der Protagonistin, die man so nicht nachvollziehen kann. Vielleicht muss man ein Brasilianer sein um das Buch zu mögen. Mir fehlen dazu leider die Insiderinformationen und das Verständnis der Mentalität.
7. Mai 2025
Eine Frau springt aus dem Fenster des Polizeikomissariats mitten in Sao Paulo, nachdem sie ein Gespräch mit dem Polizeichef geführt hat. Veronica ist Assistentin des Polizeichefs und hat den Vorfall beobachten müssen. Kurz darauf kriegt sie einen Anruf von einer anderen verzweifelten Frau, dessen Mann angeblich ein Serienmörder ist. In beiden Fällen schenkt die Polizei keine Beachtung den Frauen. Das bringt Veronica gewaltig auf die Palme und sie entschließt selbst an den Fällen zu ermitteln. Die Geschichte wird aus der Perspektive von Veronica der „Ermittlerin“ und Jeanette der Frau des Serienkillers erzählt. Zu Beginn erhält man einen kurzen Einblick in die Psyche des Killers, allerdings bleibt es auch dabei. Was ich sehr schade finde. Mich persönlich hätte die Vorgeschichte des Täters sehr interessiert, vor allem was seine Motive und Handlungen angeht. Mit der Protagonistin Veronica bin ich leider nicht warm geworden. Sie stellt den Fall über alle Opfer. Durch ihre „Ermittlungen“ gefährdet sie nicht nur Opfer und Zeugen, sondern ist auch für mehrere Todesfälle mitverantwortlich. Ebenfalls erweckt der Sex mit einem Kollegen für Informationen, mit einem Mann und zwei Kindern zu Hause, keine Sympathien. Die beiden Fälle an denen Veronica arbeitet sind dagegen sehr spannend - ein Serienkiller und ein Nekrophiler. Interessanter kann die Mischung nicht werden. Was mich allerdings die ganze Zeit verwirrt hat ist die brasilianische Polizeiordnung - Zivilpolizei? Militärpolizei? Mordermittler? Wo ist dabei die Schnittstelle? Dies ist eigentlich wichtig für das Buch, um die Brisanz der Situation darzustellen, wird aber leider nicht aufgeklärt. Mit dem Ende war ich leider auch nicht zufrieden - zu kurz, zu plötzlich und mal wieder eine egoistische Handlung von der Protagonistin, die man so nicht nachvollziehen kann. Vielleicht muss man ein Brasilianer sein um das Buch zu mögen. Mir fehlen dazu leider die Insiderinformationen und das Verständnis der Mentalität.
7. Mai 2025







