
109 Follower
Interessanter Einblick
•Buchrezi• 😓 Zum Inhalt: Tokyo, 1990. Die Leiche eines kleinen Mädchens wird gefunden und sie ist nicht die erste… Ganz Tokyo ist in Aufruhr. Kommissar Saeki und sein Kollege Okamoto übernehmen die Ermittlungen, doch sie tappen im Dunkeln. Der Druck wächst mit jedem Tag, denn jederzeit könnte erneut ein Kind verschwinden und ermordet werden. Matsumoto ist arbeitslos, einsam und von tiefer Trauer geplagt. Eines Tages wird er völlig unerwartet von einer jungen Frau angesprochen, die für ihn beten möchte. Er nimmt das Angebot dankbar an, endlich fühlt er sich wieder gesehen. Schon bald findet er sich in einer vermeintlichen Religionsgemeinschaft wieder. Seine größte Hoffnung: die Trauer endlich hinter sich zu lassen. Doch die Gemeinschaft entpuppt sich nicht nur als geldgierige Sekte. Bei geheimen Zusammenkünften, zu denen nur ausgewählte Mitglieder Zutritt haben, werden Rituale durchgeführt, die so gar nichts mit dem zu tun haben, was Matsumoto erwartet hat. Und genau diese Rituale wecken etwas in ihm, etwas zutiefst Menschliches und gleichzeitig erschreckend Bösartiges… Mein Fazit: Das war mein erster Thriller aus Japan und er war so ganz anders als die Thriller, die ich bisher gelesen habe. Die Geschichte rund um Matsumoto fand ich unglaublich spannend. Zu beobachten, wie er immer tiefer in den Strudel der Sekte gerät und dort ausgerechnet den Hoffnungsschimmer findet, nach dem er sich so lange gesehnt hat, war stellenweise richtig verstörend. Mit der Polizeiarbeit hatte ich hingegen so meine Probleme. Ich hatte einen klassischen Ermittlerthriller erwartet, doch darum geht es hier nur am Rande. Stattdessen stehen vor allem die Hierarchien innerhalb der Tokioter Polizei im Mittelpunkt: Wie gelangt man an einflussreiche Positionen? Das war für mich leider etwas langatmig. Außerdem ist die Welt der Polizei ausschließlich von Männern geprägt. Frauen spielen hier kaum eine Rolle. Sehr interessant fand ich dagegen die Darstellung der Vater-Kind-Beziehungen. Insgesamt ein solider Thriller mit einem grandiosen Ende 🤯 und interessanten Einblicken in die japanische Gesellschaft. Meine Erwartungen konnte er allerdings nicht ganz erfüllen. ⭐️⭐️⭐️1/2 von fünf ⭐️en!

4 Stunden vor
Interessanter Einblick
•Buchrezi• 😓 Zum Inhalt: Tokyo, 1990. Die Leiche eines kleinen Mädchens wird gefunden und sie ist nicht die erste… Ganz Tokyo ist in Aufruhr. Kommissar Saeki und sein Kollege Okamoto übernehmen die Ermittlungen, doch sie tappen im Dunkeln. Der Druck wächst mit jedem Tag, denn jederzeit könnte erneut ein Kind verschwinden und ermordet werden. Matsumoto ist arbeitslos, einsam und von tiefer Trauer geplagt. Eines Tages wird er völlig unerwartet von einer jungen Frau angesprochen, die für ihn beten möchte. Er nimmt das Angebot dankbar an, endlich fühlt er sich wieder gesehen. Schon bald findet er sich in einer vermeintlichen Religionsgemeinschaft wieder. Seine größte Hoffnung: die Trauer endlich hinter sich zu lassen. Doch die Gemeinschaft entpuppt sich nicht nur als geldgierige Sekte. Bei geheimen Zusammenkünften, zu denen nur ausgewählte Mitglieder Zutritt haben, werden Rituale durchgeführt, die so gar nichts mit dem zu tun haben, was Matsumoto erwartet hat. Und genau diese Rituale wecken etwas in ihm, etwas zutiefst Menschliches und gleichzeitig erschreckend Bösartiges… Mein Fazit: Das war mein erster Thriller aus Japan und er war so ganz anders als die Thriller, die ich bisher gelesen habe. Die Geschichte rund um Matsumoto fand ich unglaublich spannend. Zu beobachten, wie er immer tiefer in den Strudel der Sekte gerät und dort ausgerechnet den Hoffnungsschimmer findet, nach dem er sich so lange gesehnt hat, war stellenweise richtig verstörend. Mit der Polizeiarbeit hatte ich hingegen so meine Probleme. Ich hatte einen klassischen Ermittlerthriller erwartet, doch darum geht es hier nur am Rande. Stattdessen stehen vor allem die Hierarchien innerhalb der Tokioter Polizei im Mittelpunkt: Wie gelangt man an einflussreiche Positionen? Das war für mich leider etwas langatmig. Außerdem ist die Welt der Polizei ausschließlich von Männern geprägt. Frauen spielen hier kaum eine Rolle. Sehr interessant fand ich dagegen die Darstellung der Vater-Kind-Beziehungen. Insgesamt ein solider Thriller mit einem grandiosen Ende 🤯 und interessanten Einblicken in die japanische Gesellschaft. Meine Erwartungen konnte er allerdings nicht ganz erfüllen. ⭐️⭐️⭐️1/2 von fünf ⭐️en!
4 Stunden vor









