Todsichere Rezepte für die moderne Hausfrau

Todsichere Rezepte für die moderne Hausfrau

Taschenbuch
3.628
FrauenromanEhekriseBuchmessenschwerpunktKochbuch

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Beschreibung

Zwei enttäuschte Ehefrauen, ein Kochbuch aus den 1950er-Jahren und ein bitterböser Plan …

Alice, frisch verheiratet, zieht mit ihrem Mann in einen schicken Vorort im Norden New Yorks. Doch die viel zu große, adrette Villa ist ihr von Anfang an unbehaglich. Als sie im Keller ein mit persönlichen Kommentaren gespicktes Kochbuch aus den 1950er-Jahren auffindet, beginnt sie sich für Nellie, die Vorbesitzerin des Hauses, zu interessieren. Alice kocht sich — zunächst nur aus Langeweile — in die Vergangenheit zurück. Bis sie anhand von Briefen entdeckt, dass Nellies Leben (und ihre Rezepte) ein düsteres Geheimnis bergen. Mit fatalen Folgen für Alice und ihren Mann ...

Der Penguin Verlag dankt dem Canada Council for the Arts für die Förderung der Übersetzung. We acknowledge the support of the Canada Council for the Arts. Nous remercions le Conseil des arts du Canada de son soutien.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
416
Preis
10.36 €

Autorenbeschreibung

Karma Brown, kanadische Journalistin und Autorin mehrerer Romane, ist begeisterte Köchin, was sie zu ihrem neuesten Roman »Todsichere Rezepte für die moderne Hausfrau« inspirierte. Das Buch wurde in Kanada unmittelbar zu einem Nr.-1-Bestseller und erhielt grandiose Kritiken. Karma Brown lebt mit ihrem Mann, ihrer Tochter und einem Labradoodle in der Nähe von Toronto.

Beiträge

11
Alle
4

Der Roman handelt in zwei Zeit-Ebenen 1950 und 2018. Im Jahr 1950 tut Nellie das, was Frauen 1950 eben tun: Richard heiraten und in einen Vorort ziehen. Leider entpuppt sich Richard als gewalttätiger Ehemann. Im Jahr 2018 kaufen Alice und Nate das Haus, in dem Nellie und Richard gelebt haben, und ziehen dort ein, obwohl Alice eigentlich lieber in New York City wohnen bleiben würde. Im Keller des Hauses findet Alice das Kochbuch von Nellie und fängt an, sich aus Langeweile durch die Rezepte zu kochen. Wobei ich sagen muss, die Rezepte hören sich nicht wirklich lecker an für mich. Als Alice auch noch Briefe von Nellie im Keller findet, enthüllt sich nach und nach die Geschichte der unglücklichen Ehe. Aber auch Alice ist nicht unbedingt glücklich. Wieder einmal ein Roman über die Begrenztheit von Frauenleben. Ganz schrecklich fand ich die vor jedem Kapitel stehenden Zitate aus alten Ehe-und Hausfrauratgebern. Einfach nur gruselig! Aber auch im Jahr 2018 ist es nicht unbedingt einfacher geworden. Es war sehr spannend zu lesen, wobei mir Nellie wesentlich sympathischer war als Alice, die sich echt hauptsächlich selbst im Wege stand.

4

Sehr spannend geschrieben, auch wenn die eine Protagonistin mir immer unsymphatischer geworden ist

Eine Ehe zu führen ist nicht immer leicht, weder in den 1950ern noch in der heutigen Zeit. Das zeigt eindrucksvoll dieses Buch anhand der beiden Protagonistinnen Alice und Nellie. In wechselnden Kapiteln wird über ihr Leben berichtet, ihre Probleme in der Ehe und welche (tödlichen) Auswege sie suchen. Mir hat das Buch echt gut gefallen. Die historischen Einsichten, die echt authentisch waren. Die Aufbereitung der Konflikte. Die Rezepte, die Lust darauf gemacht haben, dass nachzukochen. Und die Story war wirklich extrem spannend. Hinzu kam der fesselnde Schreibstil. Ich muss aber zwei Sachen betonen. Zum einen wird Buch auf manchen Seiten als Krimi deklariert. Das ist es definitiv nicht. Ich würde es eher als Drama einsortieren. Zum anderen hatte ich so meine Probleme mit der Protagonistin Alice aus der Jetzt-Zeit. Ihre ständigen Lügen, ihr Prokastrinieren, ihr kindisch-stures Verhalten - das hat sie mir echt immer unsymphatischer gemacht. Ja, ihr Mann Nate hat zum Schluß auch Fehler gemacht, aber sie hat aus meiner Sicht von Beginn an falsch gehandelt. Da war mir Nellie näher. Mein Fazit: Ein echt lesenswertes Buch , dass ich weiterempfehlen kann.

Sehr spannend geschrieben, auch wenn die eine Protagonistin mir immer unsymphatischer geworden ist
3.5

Wer Desperate Housewives mag, wird dieses Buch auch mögen.

5

Ein spannendes Bild zwischen zwei Ehefrauen und ihrer Beziehungen zu ihren Männern. Einmal wird die Ehe in den 50igern beleuchtet und die zweite in der heutigen Zeit. Wie normal bzw. unnormal die Männer es empfinden, wenn die Frauen nur Hausfrauen sind, spielt tatsächlich eine Rolle. Die Konflikte in den Ehen werden gut beschrieben, mit den kleinen Geheimnissen hier und da, der Frauen.

5

Zwei enttäuschte Ehefrauen, ein Kochbuch aus den 1950er Jahren und ein bitterböser Plan- das hat mich neugierig gemacht! Tolles Buch- kann ich nur empfehlen!

4

Mein Eindruck: Zitat (S. 35) „Eine erfolgreiche Ehefrau zu sein, ist eine berufliche Laufbahn für sich, sie erfordert unter anderem die Qualitäten einer Diplomatin, einer Geschäftsfrau, einer guten Köchin, einer ausgebildeten Krankenschwester, einer Lehrerin, einer Politikerin und eines Glamourgirls. Emily Mudd, „Women’s Finest Role“, Reader’s Digest (1959)“ In „Todsichere Rezepte für die moderne Hausfrau“ geht es um zwei verheiratete Frauen in zwei verschiedenen Zeitepochen, die in dem selben Haus leben. Alice, die wir im Jahre 2018 kennenlernen, ist angehende Autorin und verheiratet mit Nate und sind aus der Großstadt aufs Land gezogen. Während Nate das Landleben liebt und darin aufgeht, ist Alice nicht ganz so begeistert. Ihr fehlt der Großstadttrubel, ihre Arbeit und auch ihre beste Freundin. Nellie lebt gemeinsam mit ihrem Mann Richard in den 1950ern und ist Hausfrau. Nach außen hin führen sie eine harmonische Ehe, aber in Wirklichkeit ist auch Nellie nicht wirklich glücklich und ihre Ehe läuft ganz anders, als sie erwartet hätte. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht und recht schnell war ich mittendrin im Geschehen. Das lag wahrscheinlich auch am Schreibstil, denn der gefiel mir gut. Während des Lesens rauschte ich nur so durch die Seiten und vertiefte mich so sehr in die Geschichte, dass ich alles um mich herum vergaß. Dazu versprühte das Buch auch eine gewisse düstere und drückende Stimmung. Die gefiel mir besonders gut, denn so hatte ich das Gefühl, ich stehe mitten drin und bin ein stiller Beobachter. Neben der düsteren Stimmung gab es dann doch das ein oder andere Mal ein Lacher. Denn am Anfang mancher Kapitel stehen Zitate aus alten Zeitschriften, in denen Frauen erklärt wird, wie sich als „perfekte“ Ehefrau zu verhalten haben. Ich habe sie immer gerne gelesen, bin aber froh, nicht in der damaligen Zeit gelebt zu haben. Auch das ein oder andere Rezept findet man während des Lesens und sie klingen gar nicht mal so schlecht. Ein Rezept möchte ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Das Haus in dem die Geschichte spielt, empfand ich doch etwas unheimlich. Ich hatte das Gefühl, das der Geist von Nellie in dem 2018 Abschnitt immerzu präsent wäre und auf die neuen Bewohner ein Auge haben würde. Mit Spannung verfolgte ich den Verlauf der Geschichten, die in zwei Handlungsstränge unterteilt sind. Eine Geschichte, die doch irgendwie einzigartig ist und die mich fast bis zum Schluss komplett überzeugen konnte. Alles war, ja ich würde sagen, perfekt, aber dann kam das Ende…. Tja… Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Mir persönlich hat das Ende überhaupt nicht gefallen und ich fand es, so wie die Geschichte verlief und in welche Richtung sie zog, auch total unpassend. Ich war doch ein wenig enttäuscht vom Ende. Was die Darstellung der Charatere angeht, habe ich nichts zu meckern. Alice und Nellie haben mir in ihrer Rolle sehr gut gefallen und wirkten auf mich authentisch und natürlich, während sie abwechselnd ihre Geschichte erzählten. Auch wenn ich manche Dinge anders gemacht hätte als Alice. Manchmal wollte ich sie schon schütteln und sie fragen, was sie sich dabei nur gedacht hat. Aber trotz allem hat – bis auf das Ende – doch alles so gepasst. Fazit: Auch wenn mir das Ende gar nicht gefallen hat, kann ich sagen, dass es eine faszinierende und spannende Geschichte über zwei Ehefrauen ist, die eigentlich nur eins wollen: Unabhängigkeit. Mir hat das Lesen des Buches nichtsdestotrotz Spaß gemacht und kann es daher trotzdem empfehlen.

4

Das Buch ist spannend geschrieben und war anders als erwartet. Insbesondere an einer Stelle hätte ich mir eine Triggerwarnung gewünscht. Teilweise hat es mich an "The Help" vom Schreibstil her erinnert, was vielleicht auch daran liegt, dass das Buch zum Teil ebenfalls im Amerika der 50er Jahre spielt.

4

Abgesehen von dem Ende, ein tolles Buch!

4

Zwei unterschiedliche Frauen, zwei verschiedene Zeitlinien und doch haben sie so manches gemeinsam.... Worum geht es? Nellie lebt in den 1950ern. Als sie Richard heiratet scheint alles perfekt, doch der Schein trügt. Richard ist nicht der liebevolle Mann für den sie ihn einst gehalten hat. Alice lebt in der Gegenwart. Sie zieht mit ihrem Mann Nate in das alte Haus, in dem einst Nellie und Richard gelebt haben. Da Alice in ihrem Job gefeuert wurde, versucht sie sich nun als Hausfrau. Seit dem Umzug scheint sich ihre Ehe jedoch auf einer Talfahrt zu befinden... Wie hat mir das Buch gefallen? "Todsichere Rezepte für die moderne Hausfrau" habe ich wirklich schnell ausgelesen. Die Kapitel wechseln sich zwischen Nellie und Alice ab. Dazu muss ich sagen, dass ich Nellies Geschichte um einiges interessanter fand. In Nellies Kapiteln wird das Leben einer Hausfrau in den 1950er Jahren aufgezeigt. Sie kocht, putzt, pflegt den Garten und versucht ihrem Mann ein angenehmes Leben zu ermöglichen. Dieser ist jedoch wirklich kein toller Fang (um es milde auszudrücken). Als Leser konnte ich es sehr gut nachvollziehen wie sich Nellies Gefühle gegenüber ihrem Mann verändert haben. In Alices Kapiteln befinden wir uns in der Gegenwart. Ein Ehepaar zieht in einen kleinen Vorwort und möchte sesshaft werden. Doch Alice hat einige Geheimnisse vor ihrem Mann und das sorgt dafür, dass die beiden sich immer weniger verstehen. Alice war mir ziemlich unsympathisch. Sie lügt und geht deshalb davon aus, dass auch alle anderen Menschen lügen. Ich denke, viele "Probleme" wären schneller gelöst worden, wäre Alice einfach ehrlich gewesen. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus älteren Büchern. Meist werden dort Aufgaben einer guten Ehefrau zitiert. Es ist wirklich schrecklich, dass die Autoren dieser Werke der Auffassung waren, dass Frauen nur dafür da sind, den Mann glücklich zu machen. Des Weiteren findet man an den Kapitelanfängen Rezepte aus der Vergangenheit. Diese Rezepte werden auch von unseren Protagonistinnen im Laufe der Handlung zubereitet, was ein ganz nettes Extra ist. Browns Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass gleich etwas schreckliches passiert und musste immer weiterlesen. Die Handlung war zwar ab und zu ziemlich vorhersehbar, aber das hat dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Ich schwanke zwischen 3,5 und 4 Sternen, runde dann aber doch auf 4 auf.

5

Witzig, spannend, nachdenklich.

Ein Buch, das die Zeit vergessen lässt. Unterhaltsam geschrieben, und mit Rezeptideen zum Nachkochen. Meistens..........

Mein Eindruck: Zitat (S. 35) „Eine erfolgreiche Ehefrau zu sein, ist eine berufliche Laufbahn für sich, sie erfordert unter anderem die Qualitäten einer Diplomatin, einer Geschäftsfrau, einer guten Köchin, einer ausgebildeten Krankenschwester, einer Lehrerin, einer Politikerin und eines Glamourgirls. Emily Mudd, „Women’s Finest Role“, Reader’s Digest (1959)“ In „Todsichere Rezepte für die moderne Hausfrau“ geht es um zwei verheiratete Frauen in zwei verschiedenen Zeitepochen, die in dem selben Haus leben. Alice, die wir im Jahre 2018 kennenlernen, ist angehende Autorin und verheiratet mit Nate und sind aus der Großstadt aufs Land gezogen. Während Nate das Landleben liebt und darin aufgeht, ist Alice nicht ganz so begeistert. Ihr fehlt der Großstadttrubel, ihre Arbeit und auch ihre beste Freundin. Nellie lebt gemeinsam mit ihrem Mann Richard in den 1950ern und ist Hausfrau. Nach außen hin führen sie eine harmonische Ehe, aber in Wirklichkeit ist auch Nellie nicht wirklich glücklich und ihre Ehe läuft ganz anders, als sie erwartet hätte. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir leicht und recht schnell war ich mittendrin im Geschehen. Das lag wahrscheinlich auch am Schreibstil, denn der gefiel mir gut. Während des Lesens rauschte ich nur so durch die Seiten und vertiefte mich so sehr in die Geschichte, dass ich alles um mich herum vergaß. Dazu versprühte das Buch auch eine gewisse düstere und drückende Stimmung. Die gefiel mir besonders gut, denn so hatte ich das Gefühl, ich stehe mitten drin und bin ein stiller Beobachter. Neben der düsteren Stimmung gab es dann doch das ein oder andere Mal ein Lacher. Denn am Anfang mancher Kapitel stehen Zitate aus alten Zeitschriften, in denen Frauen erklärt wird, wie sich als „perfekte“ Ehefrau zu verhalten haben. Ich habe sie immer gerne gelesen, bin aber froh, nicht in der damaligen Zeit gelebt zu haben. Auch das ein oder andere Rezept findet man während des Lesens und sie klingen gar nicht mal so schlecht. Ein Rezept möchte ich auf jeden Fall mal ausprobieren. Das Haus in dem die Geschichte spielt, empfand ich doch etwas unheimlich. Ich hatte das Gefühl, das der Geist von Nellie in dem 2018 Abschnitt immerzu präsent wäre und auf die neuen Bewohner ein Auge haben würde. Mit Spannung verfolgte ich den Verlauf der Geschichten, die in zwei Handlungsstränge unterteilt sind. Eine Geschichte, die doch irgendwie einzigartig ist und die mich fast bis zum Schluss komplett überzeugen konnte. Alles war, ja ich würde sagen, perfekt, aber dann kam das Ende…. Tja… Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Mir persönlich hat das Ende überhaupt nicht gefallen und ich fand es, so wie die Geschichte verlief und in welche Richtung sie zog, auch total unpassend. Ich war doch ein wenig enttäuscht vom Ende. Was die Darstellung der Charatere angeht, habe ich nichts zu meckern. Alice und Nellie haben mir in ihrer Rolle sehr gut gefallen und wirkten auf mich authentisch und natürlich, während sie abwechselnd ihre Geschichte erzählten. Auch wenn ich manche Dinge anders gemacht hätte als Alice. Manchmal wollte ich sie schon schütteln und sie fragen, was sie sich dabei nur gedacht hat. Aber trotz allem hat – bis auf das Ende – doch alles so gepasst. Fazit: Auch wenn mir das Ende gar nicht gefallen hat, kann ich sagen, dass es eine faszinierende und spannende Geschichte über zwei Ehefrauen ist, die eigentlich nur eins wollen: Unabhängigkeit. Mir hat das Lesen des Buches nichtsdestotrotz Spaß gemacht und kann es daher trotzdem empfehlen.

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