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Romane

Tod der Autorin

4,1(62)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

»Hier steckt alles drin.« George R.R. Martin

Zelu ist am Tiefpunkt angekommen: Während in ihrer nigerianischen Familie anscheinend alle ihren Platz im Leben gefunden haben, hat sie keinen Verlag für ihr Manuskript, keinen Job und keine Hoffnung, je wieder laufen zu können. Sie zieht sich zurück und schreibt ein Buch nur für sich selbst. Rusted Robots entführt in eine ferne Zukunft, in der androide Roboter und körperlose KIs den Planeten bewohnen. Als Rusted Robots überraschend zum Bestseller wird, verändert sich nicht nur Zelus Leben, sondern auch die Welt um sie herum. Sie droht, die Kontrolle über ihre eigene Geschichte zu verlieren.

Okorafor erzählt von einer Frau am Rande der Gesellschaft, die alles riskiert – und von der Macht des Erzählens die Welt zu verändern.

Editionen (1)

ISBN9783550204395
VerlagUllstein Buchverlage
Erscheinungsdatum02.01.26
Seitenzahl528

Rezensionen & Bewertungen

62 Bewertungen

15 Rezensionen

4,1

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  • chaostante
    chaostante

    153 Follower

    3,5

    Toder der Autorin von Nnedi Okorafor ist ein ambitionierter Roman – vielleicht ein zu ambitionierter. Puhhh. Am Ende weiß man sehr genau, warum dieses Buch 528 Seiten hat. Leider fühlen sie sich nach mehr an. Okorafor packt viel hinein: Familienroman, Gesellschaftskritik, Fragen nach Identität und kultureller Prägung, Inklusion, Selbstbestimmung, dazu Science-Fiction-Elemente und eine Metaebene in Form eines Romans im Roman. Das ist thematisch reich, aber erzählerisch überladen. Die Idee, ein Buch-im-Buch zu konstruieren, ist nicht neu – und hier bleibt sie hinter ihren Möglichkeiten zurück. Die Passagen aus dem fiktiven Science-Fiction-Roman wirken eher wie ein zusätzlicher Erzählstrang, der das ohnehin komplexe Geflecht weiter auffächert, statt es zu verdichten. Sie treiben die Handlung kaum voran und sorgen eher für Unruhe im Rhythmus. Am Ende kommt zwar vieles zusammen – und dann ist das Buch plötzlich vorbei. Der Abschluss wirkt abrupt, fast unverdient im Verhältnis zur erzählerischen Strecke. Im Zentrum steht eine Frau, die seit einem Unfall in der Kindheit querschnittsgelähmt ist und im Rollstuhl sitzt. Sie ist unbequem, kratzbürstig, verliert ihren Job, findet keinen Verlag für ihr Manuskript, fühlt sich von ihrer Familie zugleich geliebt und eingeengt. Als in den USA geborene Frau mit nigerianischen Wurzeln ringt sie mit Fragen der Identität und Zugehörigkeit. Aus diesem biografischen und emotionalen Tief heraus schreibt sie den Science-Fiction-Roman „Rusted Robots“, der über Nacht zum Sensationserfolg wird. Das Potenzial dieser Figur ist enorm. Die Themen sind relevant, aktuell und literarisch ergiebig. Und doch hat mich ihre Reise kaum berührt. Trotz der inhaltlichen Wucht bleibt erstaunlich wenig hängen. Die großen Fragen werden aufgerufen, aber nicht immer mit der erzählerischen Präzision oder emotionalen Tiefe ausgearbeitet, die sie verdienen würden. Es fehlt an Fokus – vielleicht auch an Mut zur Reduktion. „Toder der Autorin“ ist kein schlechtes Buch. Es ist klug gedacht, vielschichtig und deutlich getragen von einer starken Autorinnenstimme. Aber es verliert sich in seiner eigenen Fülle. Weniger Themen, klarere Linien, stärkere Verdichtung – das hätte dem Roman gutgetan. Meine Bewertung: 3 bis 3,5 von 5 Sternen. Ein Werk mit Anspruch und wichtigen Impulsen, das mich jedoch emotional und strukturell nicht ganz überzeugen konnte.

    26. Feb. 2026

  • 4,0

    Space Oddity

    Mir hat vieles sehr gut gefallen. Es war kulturell interessant, es war bewegend, die familiären Angelegenheiten waren unfassbar anstrengend, aber auch hier hat es mich bewegt. Die Geschichte selbst war auch wirklich gut, aber die Kapitel über den Roman haben mich wenig berührt und das Ende war .... Leider wirklich schräg. Irgendwie offen, irgendwie unglaubwürdig.

    6. Mai 2026

  • ro_ke
    ro_ke

    484 Follower

    5,0

    Sehr innovativer Einsatz des „Buch-im-Buch“ Stilmittels - klug, spannend und auf vielen Ebenen berührend! HIGHLIGHT! 🤩

    7. Jan. 2026

3 von 15 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 399%
kleoriva
kleoriva5. März 2025

Easy to say, after the first chapter I REALLY did not like Zelu. In my opinion she was in all means an annoying, entitled girl who sounded like she’s taking total advantage of her family. After the second chapter I was ashamed to have felt that way. I love how complexe she is written and how easy it is to get empathic with her! I can’t wait to get to know more about her story and how much more there is to learn about her!

Seite 5813%

1 Kommentar verdeckt

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1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Nnedi Okorafor

Nnedi Okorafor ist die Autorin mehrerer preisgekrönter New York Times-Bestseller, darunter Tod der Autorin, die Binti-Trilogie, Wer fürchtet den Tod und Lagoon, die derzeit von George R. R. Martin zu einer Serie entwickelt werden. Sie hat jeden wichtigen Preis in der spekulativen Fiktion gewonnen, darunter die World Fantasy, Nebula und Eisner Awards; mehrere Hugo Awards; und den Wole Soyinka Prize for Literature in Africa. Geboren in Cincinnati als Tochter von Igbo-nigerianischen Einwanderern, lebt sie heute in Phoenix, Arizona.

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