Tod auf der Elbinsel

Tod auf der Elbinsel

Taschenbuch
3.79

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Beschreibung

Zwischen Alster und Elbe: Hauptkommissarin Dorothee Anders ermittelt in ihrem zweiten Fall

Versteckt auf dem Gelände eines stillgelegten Wasserwerks auf einer Elbinsel in Hamburg wird die Leiche der überaus erfolgreichen Modebloggerin Isabell Graumann gefunden. Für Hauptkommissarin Dorothee Anders, deren Privatleben ihr gerade gehörig über den Kopf wächst, rückt sofort »Bellas« größte Konkurrentin in den Mittelpunkt ihrer Ermittlungen, schließlich weht hinter der glänzenden Instagram-Fassade ein überaus rauer Wind. Doch mehr und mehr zeichnet sich ab, dass die Spur in eine ganz andere, düstere Richtung führt. Mitten hinein in eine abgeriegelte und eingeschworene Onlinecommunity, deren Mitglieder vor nichts zurückschrecken.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Weibliche Ermittler
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
368
Preis
12.40 €

Autorenbeschreibung

Linn Greve ist das Pseudonym einer deutschen Krimiautorin. Sie ist auf einem Weingut an der Mosel aufgewachsen, studierte Anglistik und Französische Philologie in Trier, absolvierte ein Verlagsvolontariat und promovierte anschließend in Sprach- und Übersetzungswissenschaft. Immer wieder zieht es sie hinaus in die Welt und insbesondere ans Meer. »Mord in der HafenCity« ist der erste Band ihrer atmosphärischen Hamburg-Krimi-Reihe um die sympathische Kommissarin Dorothee Anders.

Beiträge

2
Alle
3.5

Eine berühmte Mode- und Beautybloggerin wird übel zugerichtet in einem verlassenem Hamburger Gebäude aufgefunden. Die Spur führt zunächst zu ihrer größten Konkurrentin und ihrem Lebensgefährten. Eine Besonderheit hier war, dass es Kapitel gibt, die aus der Sicht des Täters geschrieben sind. Mehr über diese Abgründe und dieses kranke Denken zu erfahren hat mir persönlich sehr gut gefallen. Nachteil der Sache: Mir war ziemlich schnell klar wer der Täter ist und was sein Motiv war. Das hat mir leider die Spannung genommen. Die Plot-Twists konnte ich leicht vorhersehen. Schade. Hauptprotagonistin Doro, die auch einige private Baustellen hatte, war mir nicht so sympathisch. Bei vielen Äußerungen und Handlungen in ihrem Privatleben konnte ich nur mit den Augen rollen. Dafür bekommt Ben für mich den Award für den besten und coolsten Kollegen. Schreibstil, Kapitellänge und das wunderschöne, passende Cover haben mich überzeugt. Ich denke, vielleicht ist die Geschichte eher was für jemanden, der noch nicht so viele Krimis gelesen hat.

Post image
2.5

Krimi im Bloggermilieu

Klappentext: Versteckt auf dem Gelände eines stillgelegten Wasserwerks auf einer Elbinsel in Hamburg wird die Leiche der überaus erfolgreichen Modebloggerin Isabell Graumann gefunden. Für Hauptkommissarin Dorothee Anders, deren Privatleben ihr gerade gehörig über den Kopf wächst, rückt sofort »Bellas« größte Konkurrentin in den Mittelpunkt ihrer Ermittlungen, schließlich weht hinter der glänzenden Instagram-Fassade ein überaus rauer Wind. Doch mehr und mehr zeichnet sich ab, dass die Spur in eine ganz andere, düstere Richtung führt. Mitten hinein in eine abgeriegelte und eingeschworene Onlinecommunity, deren Mitglieder vor nichts zurückschrecken. Meine Meinung: Die Tote stammt zum einen aus Hamburg und zum anderen aus dem Bloggermilieu, was mich beides angetriggert hat und ich somit gespannt war auf den Kriminalfall um Hauptkommissarin Dorothee Anders. Die erfolgreiche Modebloggerin Isabell Graumann wird ermordet in einem Hamburger Wasserwerk aufgefunden. Da hinter den Kulissen der heilen Welt von Instagram Neid und Missgunst zwischen Isabell und ihrer größten Konkurrentin bestand, fiel der Verdacht zunächst auf diese und ihren Lebensgefährten. Ziemlich früh und offensichtlich wurde hier aber ein Seitenstrang gelegt, so dass man als Leser schnell ahnt, dass das nicht alles war. Für mich war der Krimi wenig subtil, teils fast widerlich und besetzt mit einer distanziert konstruierten Ermittlerin, mit der ich nicht richtig warm werden konnte. Dazu dann ein schwieriger Teenagersohn und ein kompliziertes Liebesleben; das war mir leider etwas zu platt und erinnerte doch sehr an einen ZDF-Krimi. Über die erhoffte Bloggerwelt wurde nur am Rande geschrieben, dafür habe ich einiges über die sogenannten "Incels“ erfahren. Dies steht für „involuntary celibate men“, also für unfreiwillig im Zölibat lebende Männer, die einen Hass auf Frauen haben und diesen im Internet ausleben. "Tod auf der Elbinsel" war ganz interessant zu lesen; leider konnte mich die Story trotzdem nicht wirklich mitreißen.

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