Thou Savage Woman
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Beschreibung
A Daily Telegraph and BBC History Magazine Book of the Year
'Popular history at its best' Spectator
'Boisterous... replete with stabbings, bashing and thumping' Daily Mail
Buchinformationen
Beiträge
Eine Mischung aus Female Rage, True Crime und historischer Einordnung 🔥
"To the early moderns, the very idea of a wife killing her husband was so outrageous that such crimes were afforded a special status under English law: not murder, but petty treason [Hochverrat]." Das frühneuzeitliche Großbritannien: ein Ort und eine Zeit voller blutrünstiger Morde und hinterhältiger Hexen, die einen schneller vergiften oder verfluchen, als man gucken kann. Obwohl schon immer die meisten Morde von Männern begangen wurden, waren damals wie heute Geschichten über eiskalte Frauen, die aus der Rolle der fürsorglichen Mutter und Ehefrau ausbrechen, sehr beliebt. Blessin Adams, die eine Vorliebe für ebendiese Epoche hat, hat mit 'Thou Savage Women' genau darauf ihren Blick gelenkt: warum ist das eigentlich so, dass die wenigen weiblichen Mörderinnen ihrer Zeit so viel Aufmerksamkeit bekommen haben, teilweise mehr als männliche Mörder? Woher kommt dieses Interesse, und was war wirklich dran an solchen Fällen? Basierend auf Archivarbeit gibt die Autorin acht Fälle von vermeintlichen Mörderinnen aus Early Modern Britain wieder und analysiert diese schließlich auf ihren Wahrheitsgehalt und den juristischen Umgang mit den Verdächtigen (Spoiler: der war sehr sexistisch). Dabei geht sie auf die jeweiligen Umstände der Täterinnen ein, die oftmals geprägt waren von häuslicher Gewalt und/oder extremer Nötigung. Dennoch betreibt Blessin Adams keine Täter*in-Opfer-Umkehr, sondern zeigt auf, dass Grausamkeit nichts ist, was Männer für sich allein beanspruchen dürfen. Mir hat das Buch extrem gut gefallen. Es ist sehr spannend aufbereitet und hat genau das richtige Maß an Sachlichkeit. Man erfährt nebenher sehr viel über das frühneuzeitliche Großbritannien und die dortigen Lebensumstände. Zudem schildert die Autorin Fälle, die nicht schon lauwarm in sämtlichen True Crime-Formaten erzählt wurden (was sich bald ändern wird, denn ich habe hervorragende Geschichten für meinen Podcast @stadtlandwas gefunden). Zum Schluss zieht sie einen Vergleich zu unserer Gegenwart und führt auf, in welchen Fällen Frauen heute immer noch vor Gericht benachteiligt werden. Ihr könnt es euch denken. Ganz große Empfehlung für dieses Buch! CN: F0lter, Blut, M0rd, Verg3waltigung, häusliche G3walt, Kindst0d

Beschreibung
A Daily Telegraph and BBC History Magazine Book of the Year
'Popular history at its best' Spectator
'Boisterous... replete with stabbings, bashing and thumping' Daily Mail
Buchinformationen
Beiträge
Eine Mischung aus Female Rage, True Crime und historischer Einordnung 🔥
"To the early moderns, the very idea of a wife killing her husband was so outrageous that such crimes were afforded a special status under English law: not murder, but petty treason [Hochverrat]." Das frühneuzeitliche Großbritannien: ein Ort und eine Zeit voller blutrünstiger Morde und hinterhältiger Hexen, die einen schneller vergiften oder verfluchen, als man gucken kann. Obwohl schon immer die meisten Morde von Männern begangen wurden, waren damals wie heute Geschichten über eiskalte Frauen, die aus der Rolle der fürsorglichen Mutter und Ehefrau ausbrechen, sehr beliebt. Blessin Adams, die eine Vorliebe für ebendiese Epoche hat, hat mit 'Thou Savage Women' genau darauf ihren Blick gelenkt: warum ist das eigentlich so, dass die wenigen weiblichen Mörderinnen ihrer Zeit so viel Aufmerksamkeit bekommen haben, teilweise mehr als männliche Mörder? Woher kommt dieses Interesse, und was war wirklich dran an solchen Fällen? Basierend auf Archivarbeit gibt die Autorin acht Fälle von vermeintlichen Mörderinnen aus Early Modern Britain wieder und analysiert diese schließlich auf ihren Wahrheitsgehalt und den juristischen Umgang mit den Verdächtigen (Spoiler: der war sehr sexistisch). Dabei geht sie auf die jeweiligen Umstände der Täterinnen ein, die oftmals geprägt waren von häuslicher Gewalt und/oder extremer Nötigung. Dennoch betreibt Blessin Adams keine Täter*in-Opfer-Umkehr, sondern zeigt auf, dass Grausamkeit nichts ist, was Männer für sich allein beanspruchen dürfen. Mir hat das Buch extrem gut gefallen. Es ist sehr spannend aufbereitet und hat genau das richtige Maß an Sachlichkeit. Man erfährt nebenher sehr viel über das frühneuzeitliche Großbritannien und die dortigen Lebensumstände. Zudem schildert die Autorin Fälle, die nicht schon lauwarm in sämtlichen True Crime-Formaten erzählt wurden (was sich bald ändern wird, denn ich habe hervorragende Geschichten für meinen Podcast @stadtlandwas gefunden). Zum Schluss zieht sie einen Vergleich zu unserer Gegenwart und führt auf, in welchen Fällen Frauen heute immer noch vor Gericht benachteiligt werden. Ihr könnt es euch denken. Ganz große Empfehlung für dieses Buch! CN: F0lter, Blut, M0rd, Verg3waltigung, häusliche G3walt, Kindst0d





