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Fantasy

Thor

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Über das Buch

Ein Mann ohne Namen. Ein Hammer in seiner Faust. Ein Rudel geifernder Wölfe im peitschenden Schnee. Ein Blitz, der die Wolken zerreißt, und ein Grollen von Donner in der Ferne.

Wer ist dieser Mann? Ist er, wie manche glauben, wirklich Thor, der Gott des Donners? Und ist er gekommen, die Menschheit zu retten - oder sie zu vernichten?

Irgendwo zwischen schneebedeckten Bergen gibt es ein verborgenes Tal, Midgard genannt. Hierhin bringt man den geheimnisvollen Fremden, der sein Gedächtnis verloren hat. Keiner traut ihm. Doch noch weniger traut man denen, die ihn verfolgen - riesenhafte Krieger, die Tod und Verderben bringen.

Nur einer ist ihnen gewachsen. Thor. Oder ist er gar selber einer von ihnen?

Editionen (4)

ISBN9783404206391
VerlagLübbe
Erscheinungsdatum14.10.11
Seitenzahl912

Rezensionen & Bewertungen

31 Bewertungen

6 Rezensionen

2,9

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  • paramedixon
    paramedixon

    41 Follower

    4,0

    Spannende und brutale nordische Mythologie!

    Ein Mann erwacht im Schneesturm ohne Erinnerungen. Schnell wird klar, dass er ungewöhnliche Fähigkeiten hat. Er wird erkannt und gefürchtet. Immer wieder suchen ihn Albträume heim, die eine dunkle Vergangenheit erahnen lassen. Ist er ein normaler Mensch oder erscheinen in der Welt der Menschen plötzlich leibhaft gewordene Götter? Hohlbein schafft es von Beginn an eine rasante Geschichte der nordischen Mythologie zu erzählen, die nichts an Atmosphäre, Spannung und Brutalität zu wünschen übrig lässt. Kleiner Spoiler: Ich verstehe, dass man die Länge des Buches, die zum Teil recht stumpfe Gewalt und die unrealistische Stärke des Hauptprotagonisten kritisiert. Doch was erwartet man von einer Geschichte über einen leibhaftig gewordenen nordischen Gott? Das Ende jedoch war dann auch für mich etwas zu viel des Guten.

    25. Jan. 2026

  • wortreisende
    wortreisende

    180 Follower

    4,5

    Etwas lange aber spannend dargestellte altbekannte Geschichte

    In „Thor“ widmet sich Wolfgang Hohlbein der nordischen Mythologie und erzählt die Geschichte rund um den Donnergott Thor, seine Abenteuer, seine Kämpfe und die Götterwelt Asgards. Wer die Sagen kennt, wird viele bekannte Elemente wiederfinden – die Konflikte zwischen Göttern und Riesen, die Machtspiele und die Geschichten um Figuren wie Thor, Odin, Loki, Freya und andere Gestalten aus der nordischen Mythologie. Wie von Hohlbein gewohnt, hat mir der Schreibstil wieder sehr gut gefallen. Er schafft es, eine düstere, bildhafte Atmosphäre aufzubauen und die Geschichte lebendig wirken zu lassen. Besonders die Darstellung der nordischen Mythologie ist brutal, detailreich und sehr anschaulich umgesetzt. Ich bin schon lange ein großer Fan von Loki und den zwiespältigen Figuren dieser Sagenwelt, und gerade diese Charaktere haben mir wieder besonders gut gefallen. Allerdings sollte man keine völlig neue Interpretation der bekannten Geschichten erwarten. Die Grundzüge der Handlung sind aus der Mythologie bekannt – wer hier etwas komplett Neues sucht, wird wahrscheinlich enttäuscht sein. Mein größter Kritikpunkt sind die vielen Längen. Mit über 900 Seiten ist das Buch für meinen Geschmack einfach sehr umfangreich. Einige Passagen hätten deutlich gekürzt werden können, 300–400 Seiten weniger hätten der Geschichte meiner Meinung nach gut getan und den Erzählfluss verbessert. Trotz dieser Kritikpunkte hat mir „Thor“ insgesamt gut gefallen. Die Atmosphäre, die Mythologie und Hohlbeins Erzählstil machen das Buch zu einem lesenswerten Abenteuer für Fans nordischer Sagen.

    Etwas lange aber spannend dargestellte altbekannte Geschichte

    26. Juni 2026

  • _steffen_
    _steffen_

    6 Follower

    0,5

    Das Buch hat 910 Seiten , bis Seite 744 !, ist Thor entweder auf Flucht oder in irgendeiner Zelle. Dabei ist er ständig verwundet oder krank. Bekommt alleine nichts auf die Reihe, macht Unsinn und versteht nichts von seiner Welt um Ihn herum. Die Geschichte wird immer durch andere Charktere weiter getragen und man fragt sich ständig warum Thor sich noch an seiner boshaften Frau hält und immer wieder dumme Entscheidungen trifft. Thor ist ein großes Baby was nur zu hauen und töten kann. Sensibilität , gepflegte Konservationen sind im völlig Fremd. Was erwartet man auch von einem Kriegsgott? Das ganze liest sich dadurch schon uninteressant und langatming. Da hilft es wenig, dass die Charaktere die er trifft auch nicht besser ausgearbeitet sind. Man erfährt nichts über die Geschichte der Orte, man wird im Dunkeln gelassen über die Hintergründe oder Entscheidungen der anderen Menschen. Es wird immer etwas neues angedeutet um Spannung zu erzeugen, was aber nie irgendwo auch nur aufgeklärt wird. Dann kommen die letzten 200 Seiten, wo der Oberbösewicht auf den Plan tritt. Jetzt denkt man , hier löst sich alles auf. Aber von wegen, es wird weiterhin nichts erklärt und man hat noch mehr Fragen als vorher. Auf den letzten 10 Seiten wird Thor dann endgültig zum Gott und besiegt mal eben im vorbeigehen eine Armee von abertausenden Gegnern , mit ein paar Blitzen. Nur um zum Schluss doch noch zu verlieren! Bravo ! Verschwendete Lebenszeit und absolut keine Kaufempfehlung!

    13. Sept. 2024

3 von 6 Rezensionen

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