Think of England
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Beschreibung
England, 1904. Two years ago, Captain Archie Curtis lost his friends, fingers, and future to a terrible military accident. Alone, purposeless and angry, Curtis is determined to discover if he and his comrades were the victims of fate, or of sabotage.
Curtis's search takes him to an isolated, ultra-modern country house, where he meets and instantly clashes with fellow guest Daniel da Silva. Effete, decadent, foreign, and all-too-obviously queer, the sophisticated poet is everything the straightforward British officer fears and distrusts.
As events unfold, Curtis realizes that Daniel has his own secret intentions. And there's something else they share-a mounting sexual tension that leaves Curtis reeling.
As the house party's elegant facade cracks to reveal treachery, blackmail and murder, Curtis finds himself needing clever, dark-eyed Daniel as he has never needed a man before...
Buchinformationen
Beiträge
Oh, es ist eine Liebesgeschichte! Dafür mag ich sowas doch eigentlich gar nicht. Sogar bei LGBT-Büchern tue ich mich damit oftmals schwer. Dennoch habe ich mir dieses Buch gekauft, weil ich auf mehreren Blogs sehr positive Rezensionen darüber gelesen habe. Und tatsächlich wurden meine doch eher hohen Erwartungen nicht enttäuscht! Ich kam gar nicht mehr aus dem Lesen raus und hätte gerne ein paar Tage frei genommen, um das Buch zu ende zu lesen. "Begegnung um Mitternacht" liest sich extrem flüssig weg, man ist sofort mittendrin und raus will man sowieso nicht mehr. Zumindest mir ging es so. Im Grossen und Ganzen mag das Buch eher an eine gut geschriebene Fanfiction erinnern - aber wer hat schon etwas gegen eine gute Fanfiction einzuwenden? Auf jeden Fall herrscht sehr viel (auch sehr erotische) Spannung zwischen Archie und Daniel und ja, das gefällt mir. Gefällt mir sogar sehr. Natürlich geht dann schlussendlich alles etwas schnell und vielleicht auch einen Tick zu einfach, aber ehrlich gesagt interessierte mich das nicht wirklich. Immerhin ist dies nur eine Geschichte, die zwar geschickt mit historischen Details aufgewertet wird, aber in erster Linie will das Buch unterhalten und keine historische Abhandlung über das Leben homosexueller Männer zur damaligen Zeit schreiben. Auch wenn KJ Charles durchaus viel Wissen in den Text einwebt. Nach der Lektüre hätte ich am liebsten zum nächsten Buch der Autorin gegriffen, aber auf Deutsch scheint noch nicht viel von ihr erschienen zu sein. Aber KJ Charles bleibt auf meinem Radar und wenn es sich nicht anders ergibt, lese ich ihre Titel auch auf Englisch.
Beschreibung
England, 1904. Two years ago, Captain Archie Curtis lost his friends, fingers, and future to a terrible military accident. Alone, purposeless and angry, Curtis is determined to discover if he and his comrades were the victims of fate, or of sabotage.
Curtis's search takes him to an isolated, ultra-modern country house, where he meets and instantly clashes with fellow guest Daniel da Silva. Effete, decadent, foreign, and all-too-obviously queer, the sophisticated poet is everything the straightforward British officer fears and distrusts.
As events unfold, Curtis realizes that Daniel has his own secret intentions. And there's something else they share-a mounting sexual tension that leaves Curtis reeling.
As the house party's elegant facade cracks to reveal treachery, blackmail and murder, Curtis finds himself needing clever, dark-eyed Daniel as he has never needed a man before...
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Oh, es ist eine Liebesgeschichte! Dafür mag ich sowas doch eigentlich gar nicht. Sogar bei LGBT-Büchern tue ich mich damit oftmals schwer. Dennoch habe ich mir dieses Buch gekauft, weil ich auf mehreren Blogs sehr positive Rezensionen darüber gelesen habe. Und tatsächlich wurden meine doch eher hohen Erwartungen nicht enttäuscht! Ich kam gar nicht mehr aus dem Lesen raus und hätte gerne ein paar Tage frei genommen, um das Buch zu ende zu lesen. "Begegnung um Mitternacht" liest sich extrem flüssig weg, man ist sofort mittendrin und raus will man sowieso nicht mehr. Zumindest mir ging es so. Im Grossen und Ganzen mag das Buch eher an eine gut geschriebene Fanfiction erinnern - aber wer hat schon etwas gegen eine gute Fanfiction einzuwenden? Auf jeden Fall herrscht sehr viel (auch sehr erotische) Spannung zwischen Archie und Daniel und ja, das gefällt mir. Gefällt mir sogar sehr. Natürlich geht dann schlussendlich alles etwas schnell und vielleicht auch einen Tick zu einfach, aber ehrlich gesagt interessierte mich das nicht wirklich. Immerhin ist dies nur eine Geschichte, die zwar geschickt mit historischen Details aufgewertet wird, aber in erster Linie will das Buch unterhalten und keine historische Abhandlung über das Leben homosexueller Männer zur damaligen Zeit schreiben. Auch wenn KJ Charles durchaus viel Wissen in den Text einwebt. Nach der Lektüre hätte ich am liebsten zum nächsten Buch der Autorin gegriffen, aber auf Deutsch scheint noch nicht viel von ihr erschienen zu sein. Aber KJ Charles bleibt auf meinem Radar und wenn es sich nicht anders ergibt, lese ich ihre Titel auch auf Englisch.







