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The Wood at Midwinter

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Über das Buch

INTERNATIONAL BESTSELLER

From the bestselling and prize-winning author of Piranesi and Jonathan Strange & Mr Norrell, an enchanting, beautifully illustrated short story set in the world of Jonathan Strange and Mr Norrell.

'A church is a sort of wood. A wood is a sort of church. They're the same thing really.'

Nineteen-year-old Merowdis Scot is an unusual girl. She can talk to animals and trees-and she is only ever happy when she is walking in the woods.

One snowy afternoon, out with her dogs and Apple the pig, Merowdis encounters a blackbird and a fox. As darkness falls, a strange figure enters in their midst-and the path of her life is changed forever.

Featuring gorgeous illustrations truly worthy of the magic of this story and an afterword by Susanna Clarke explaining how she came to write it, this is a mesmerizing, must-have addition to any fantasy reader's bookshelf.

Editionen (1)

ISBN9781639734481
VerlagBloomsbury USA
Erscheinungsdatum22.10.24
Seitenzahl64

Rezensionen & Bewertungen

48 Bewertungen

8 Rezensionen

3,9

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  • annareads
    annareads

    132 Follower

    3,0

    „Saints do shocking things. It’s what makes them saints.“

    Merowdis Scot ist eine Tochter einer großen Familie, in die sie niemals zu passen schien. Während ihre Eltern sie gut verheiraten wollen, hat „Liebe“ für Merowdis eine tiefere, spirituellere Bedeutung: sie findet nur Akzeptanz und Frieden bei ihren Haustieren und den Tieren und Bäumen im nahegelegenen Wald. Doch Merowdis größter Wunsch ist ein eigenes Kind zu haben. Und so geht sie eines Winterabends los, um sich und ihren innigsten Wunsch dem Wald und seinen Bewohnern anzuvertrauen… ⭐️⭐️⭐️ Definitiv nicht, was ich erwartet habe! Die Kurzgeschichte ist sehr atmosphärisch und die Erzählweise poetisch. Die Illustrationen lassen das Buch wie ein Märchen wirken, tatsächlich geht es aber tiefsinnig um Diversität und Perspektiven, die Entfremdung zwischen Mensch und Natur und die Erkenntnis, das Liebe viel größer ist, als was die Menschen kulturell bereit sind zu akzeptieren. Vielleicht keine Geschichte für Jedermann…

    15. Dez. 2024

  • zauberberggast
    zauberberggast

    80 Follower

    4,5

    Susanna Clarke kann epische Fantasy (“Jonathan Strange & Mr. Norrell”), “Piranesi” steht noch immer ganz oben auf meiner Leseliste. Das Hauptgenre dieser nur selten publizierenden Autorin aber sind Short Stories. Ihre neueste, “The Wood at Midwinter”, die nur knapp 50 Seiten umfasst, war eine Auftragsarbeit für BBC Radio, die 2022 gerne eine weihnachtliche Story von Clarke haben wollten. Anschließend wurde sie als Einzeltitel im Hardcover publiziert. Mit wunderschönen Illustrationen von Victoria Sawdon. Ein bibliophiles Kunstwerk ist dieses schmale Büchlein allemal. Doch was erzählt uns die Geschichte? Sie berichtet von einer jungen Frau, Merowdis. Statt mit ihrer wohlhabenden Großfamilie, ist Merowdis lieber mit ihren Tieren zusammen. Sie hält Hunde, unzählige Katzen, einen Papagei, ein Frettchen und ein Schwein. Aber auch ungewöhnliche Haustiere wie Spinnen und Wildvögel fliegen bzw. krabbeln in ihrem Zimmer aus und ein. Merowdis ist aber am liebsten im Wald, wo ihre Schwester Ysolde, die sie noch am ehesten versteht, immer mit der Kutsche hinbringt. So auch an einem Midwinter-Tag kurz vor Weihnachten. Merowdis kann mit Tieren und Bäumen sprechen. Susanna Clarke sagt im Nachwort ihrer Novelle, dass ihre Protagonistin heutzutage wohl als neurodivergent zu bezeichnen wäre. “She has long since given up the idea that anyone else will understand the things that are importatant to her.” (S. 58) Wir erfahren, dass Merowdis nicht den ihr zugedachten Mann ehelichen möchte. Sie möchte frei sein, aber andererseits wünscht sie sich auch ein Kind: “The child must come in midwinter. A midwinter child in the arms of a Virgin. A child to bring light into the darkness. A child to heal all wounds.” (S. 24) Wer oder was das Kind ist, würde zu viel verraten. Es ist der Höhepunkt und die Pointe der Geschichte. Nur so viel: Es ist eine Sache, die im Bereich des Fantastischen angesiedelt ist und wahrlich eine “unerhörte Begebenheit”. “The Wood at Midwinter” ist ein zauberhaftes allegorisches Wintermärchen. Typisch für Susanna Clarke ist, dass sie sich von vielerlei Quellen inspirieren und diese zu einem faszinierenden literarischen Konglomerat verschmelzen lässt: heidnische Naturreligion und Christentum, viktorianische Literatur, Mythologie und Fantasy, Fabel. Wirklich interessant ist außerdem das Nachwort, in dem Clarke ihre Novelle selbst analysiert und literarisch in ihrem Œuvre verortet. Eine Poetologie sozusagen. Hier wird auch gesagt, dass ihre Geschichten sich gegenseitig inspirieren und dass Merowdis zur selben Welt gehört wie “Jonathan Strange and Mr Norrel”. Wenn das nicht ein Grund ist, diesen opulenten Fantasy-Klassiker mal wieder aus dem Regal zu holen. Ich muss aber jetzt erstmal “Piranesi” lesen. Aber Midwinter ist und bleibt von nun an die Zeit von Merowdis - und das ist auch gut so.

    23. Dez. 2024

  • charis
    charis

    187 Follower

    5,0

    Ein kleines Juwel

    Wir haben hier eine sehr ungewöhnliche, aber auch sehr schöne Weihnachtsgeschichte, die uns lehrt, dass die Natur, Menschen und Tiere zusammengehören und dass es sich lohnt, etwas Größeres zu lieben und zu verfolgen als andere Menschen. Das schmale, aber wunderschön illustrierte Buch sollte gelesen werden zusammen mit dem Album „50 Words of Snow“ von Kate Bush. So entfaltet es seinen Zauber noch besser.

    18. Dez. 2025

3 von 8 Rezensionen

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