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The Poisoner hatte für mich ein richtig spannendes Grundkonzept. Düsteres Setting, moralisch fragwürdige Figuren und eine Atmosphäre, die eigentlich viel verspricht. Leider konnte das Buch dieses Potenzial für mich nicht komplett ausschöpfen. Der Einstieg hat mir noch gut gefallen, vor allem die Idee rund um Gift, Macht und Kontrolle. Man merkt schnell, dass die Welt grausam ist und dass hier nichts schwarz-weiß funktioniert. Trotzdem hatte ich immer wieder das Gefühl, dass vieles nur angerissen wird, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen. Die Protagonistin war für mich etwas schwierig. Nicht unsympathisch, aber emotional oft auf Distanz. Ich konnte ihre Entscheidungen teilweise nachvollziehen, aber nicht immer fühlen. Dadurch blieb mir die Geschichte stellenweise ein bisschen zu kühl. Auch das Pacing war für mich unausgeglichen. Einige Szenen ziehen sich, während andere, die eigentlich mehr Raum gebraucht hätten, sehr schnell abgehandelt werden. Gerade emotional wichtige Momente hätten stärker wirken können. Trotzdem: Das Buch ist nicht schlecht. Die Grundidee ist interessant, der Schreibstil solide und die düstere Stimmung zieht sich konsequent durch. Für Fans von Dark Fantasy oder morally grey Stories könnte The Poisoner durchaus funktionieren – nur mich hat es am Ende nicht komplett überzeugt. Für mich sind es solide 3 von 5 Sternen. Gut für zwischendurch, aber kein Buch, das lange nachhallt.
8. Feb. 2026
The Poisoner hatte für mich ein richtig spannendes Grundkonzept. Düsteres Setting, moralisch fragwürdige Figuren und eine Atmosphäre, die eigentlich viel verspricht. Leider konnte das Buch dieses Potenzial für mich nicht komplett ausschöpfen. Der Einstieg hat mir noch gut gefallen, vor allem die Idee rund um Gift, Macht und Kontrolle. Man merkt schnell, dass die Welt grausam ist und dass hier nichts schwarz-weiß funktioniert. Trotzdem hatte ich immer wieder das Gefühl, dass vieles nur angerissen wird, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen. Die Protagonistin war für mich etwas schwierig. Nicht unsympathisch, aber emotional oft auf Distanz. Ich konnte ihre Entscheidungen teilweise nachvollziehen, aber nicht immer fühlen. Dadurch blieb mir die Geschichte stellenweise ein bisschen zu kühl. Auch das Pacing war für mich unausgeglichen. Einige Szenen ziehen sich, während andere, die eigentlich mehr Raum gebraucht hätten, sehr schnell abgehandelt werden. Gerade emotional wichtige Momente hätten stärker wirken können. Trotzdem: Das Buch ist nicht schlecht. Die Grundidee ist interessant, der Schreibstil solide und die düstere Stimmung zieht sich konsequent durch. Für Fans von Dark Fantasy oder morally grey Stories könnte The Poisoner durchaus funktionieren – nur mich hat es am Ende nicht komplett überzeugt. Für mich sind es solide 3 von 5 Sternen. Gut für zwischendurch, aber kein Buch, das lange nachhallt.
8. Feb. 2026








