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Tolles und emotionales Finale der Reihe
Es ist der 4. Teil der Moment-Reihe und ich habe mich wirklich darauf gefreut. Die ersten drei Bücher habe ich nur so weggesuchtet. Und so ging es mir auch jetzt. Beginnen möchte ich mit dem Zitat: Vergebung bedeutet nicht zu vergessen, sondern vielmehr sein eigenes Herz zu heilen und die Kraft zu finden. Von Neuem aufzustehen. Egal, wie lange es dauert. Du schaffst das! Es geht um Avery und Liam, den Bassisten der Band Whipe Out. Schon im ersten Kapitel war ich emotional gefangen, denn Avery verlässt ihre Heimat nur mit einer kleinen Tasche und ihrer geliebten Geige im Gepäck. Ihre Traurigkeit war direkt greifbar. Man spürt, dass sie eine schwere Last mit sich trägt. Die erste Begegnung der Beiden hatte es in sich. Es war kein guter Start, denn sie sind nur knapp einem Unfall entkommen und lieferten sich direkt das erste Wortgefecht. Jeder dachte vom Anderen nicht gerade freundlich. Der Zufall führt sie wieder zusammen, als die Band eine erkrankte Geigerin ersetzen muss. Und so stehen sie sich beim Vorspielen wieder gegenüber. Mit ihrem Geigespiel überrascht Avery Liam total. Er ist begeistert, wie sie im Spiel versinkt und wie sie mit der Band harmoniert. Folglich geht es für Avery mit der Band auf große Tournee. Das kommt ihr wie gerufen, denn sie will um keinen Preis der Welt lange an einem Ort bleiben. Mit Avery und Liam hat die Autorin wieder starke Protagonisten. Avery steckt voller Zweifel, Ängste und vor allem hat sie große Schuldgefühle. Das ist der rote Faden, der sich durch die ganze Geschichte zieht. Man leidet mit ihr und fragt sich, was passiert ist. Ein WhatsApp-Chat sorgte bei mir für Gänsehautmomente beim Lesen und ich fragte mich, was es damit auf sich hat. Wer ist Laney, an die Avery immer schreibt, von der aber keine Antwort mehr kommt? Sehr emotional sind auch die Momente, in denen Avery in ihrem Geigespiel versinkt. In diesen Momenten fühlt sie sich glücklich und kann ihre Trauer und Angst ausblenden. Liam wehrt sich lange gegen seine aufkommenden Gefühle, die er zunächst nur schwer einordnen kann. Er spürt ihre Ängste und sie löst Erinnerungen in ihm aus an Schicksalsschläge, die auch er schon erleben musste. Liam und sein Bruder Cole, der Drummer der Band, haben vor kurzem ihren Vater verloren und mussten eine schwere Zeit durchmachen. Er ist ein unheimlich sympatischer Protagonist. Empathisch und einfühlsam. Was man hinter der Fassade eines Rockstars nicht vermuten würde. Seine Art, auf Avery einzugehen fand ich so berührend. Der Schreibstil von Annika Wirtz packt mich immer wieder. Sie versteht es einfach, Gefühle und Emotionen zu transportieren, so dass man sie beim Lesen wirklich selber spürt. Auch die Emotionen der Band bei ihren Auftritten kommen absolut authentisch rüber. Genauso wie die besondere Verbindung der Bandmitglieder zueinander. Die vier Jungs halten zusammen wie Pech und Schwefel. Mir gefallen auch immer wieder die kleinen Frotzeleien untereinander. Insbesondere wenn es um das Liebesleben der Personen geht. Annika bringt auch immer wieder schwierige Themen einfühlsam zu Papier. So geht es in diesem Buch um Trauerbewältigung und Verlustängste. Auch die problematische Beziehung zwischen Avery und ihren Eltern ist ein Thema. Ich habe dieses Buch wieder nicht aus der Hand legen können und empfehle es wirklich von Herzen.
21. Juni 2025
Tolles und emotionales Finale der Reihe
Es ist der 4. Teil der Moment-Reihe und ich habe mich wirklich darauf gefreut. Die ersten drei Bücher habe ich nur so weggesuchtet. Und so ging es mir auch jetzt. Beginnen möchte ich mit dem Zitat: Vergebung bedeutet nicht zu vergessen, sondern vielmehr sein eigenes Herz zu heilen und die Kraft zu finden. Von Neuem aufzustehen. Egal, wie lange es dauert. Du schaffst das! Es geht um Avery und Liam, den Bassisten der Band Whipe Out. Schon im ersten Kapitel war ich emotional gefangen, denn Avery verlässt ihre Heimat nur mit einer kleinen Tasche und ihrer geliebten Geige im Gepäck. Ihre Traurigkeit war direkt greifbar. Man spürt, dass sie eine schwere Last mit sich trägt. Die erste Begegnung der Beiden hatte es in sich. Es war kein guter Start, denn sie sind nur knapp einem Unfall entkommen und lieferten sich direkt das erste Wortgefecht. Jeder dachte vom Anderen nicht gerade freundlich. Der Zufall führt sie wieder zusammen, als die Band eine erkrankte Geigerin ersetzen muss. Und so stehen sie sich beim Vorspielen wieder gegenüber. Mit ihrem Geigespiel überrascht Avery Liam total. Er ist begeistert, wie sie im Spiel versinkt und wie sie mit der Band harmoniert. Folglich geht es für Avery mit der Band auf große Tournee. Das kommt ihr wie gerufen, denn sie will um keinen Preis der Welt lange an einem Ort bleiben. Mit Avery und Liam hat die Autorin wieder starke Protagonisten. Avery steckt voller Zweifel, Ängste und vor allem hat sie große Schuldgefühle. Das ist der rote Faden, der sich durch die ganze Geschichte zieht. Man leidet mit ihr und fragt sich, was passiert ist. Ein WhatsApp-Chat sorgte bei mir für Gänsehautmomente beim Lesen und ich fragte mich, was es damit auf sich hat. Wer ist Laney, an die Avery immer schreibt, von der aber keine Antwort mehr kommt? Sehr emotional sind auch die Momente, in denen Avery in ihrem Geigespiel versinkt. In diesen Momenten fühlt sie sich glücklich und kann ihre Trauer und Angst ausblenden. Liam wehrt sich lange gegen seine aufkommenden Gefühle, die er zunächst nur schwer einordnen kann. Er spürt ihre Ängste und sie löst Erinnerungen in ihm aus an Schicksalsschläge, die auch er schon erleben musste. Liam und sein Bruder Cole, der Drummer der Band, haben vor kurzem ihren Vater verloren und mussten eine schwere Zeit durchmachen. Er ist ein unheimlich sympatischer Protagonist. Empathisch und einfühlsam. Was man hinter der Fassade eines Rockstars nicht vermuten würde. Seine Art, auf Avery einzugehen fand ich so berührend. Der Schreibstil von Annika Wirtz packt mich immer wieder. Sie versteht es einfach, Gefühle und Emotionen zu transportieren, so dass man sie beim Lesen wirklich selber spürt. Auch die Emotionen der Band bei ihren Auftritten kommen absolut authentisch rüber. Genauso wie die besondere Verbindung der Bandmitglieder zueinander. Die vier Jungs halten zusammen wie Pech und Schwefel. Mir gefallen auch immer wieder die kleinen Frotzeleien untereinander. Insbesondere wenn es um das Liebesleben der Personen geht. Annika bringt auch immer wieder schwierige Themen einfühlsam zu Papier. So geht es in diesem Buch um Trauerbewältigung und Verlustängste. Auch die problematische Beziehung zwischen Avery und ihren Eltern ist ein Thema. Ich habe dieses Buch wieder nicht aus der Hand legen können und empfehle es wirklich von Herzen.
21. Juni 2025






