The Grass Is Singing

The Grass Is Singing

Taschenbuch
4.414

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Beschreibung

“There is passion here, a piercing accuracy, a rare sensitivity and power. . . . One can only marvel.”—New York TimesSet in Southern Rhodesia under white rule, Doris Lessing's first novel, now celebrating its seventy-fifth anniversary, is at once a riveting chronicle of human disintegration, a searing portrait of the brutality of colonialism, a beautifully understated social critique, and a brilliant depiction of the quiet horror of one woman's struggle against a ruthless fate. It's now available as a special Harper Perennial Olive Edition.Mary Turner is a self-confident, independent young woman who becomes the depressed, frustrated wife of an ineffectual, unsuccessful farmer. Little by little the ennui of years on the farm works its slow poison. Mary's despair progresses until the fateful arrival of Moses, an enigmatic black servant. Locked in anguish, Mary and Moses—master and vassal—are trapped in a web of mounting attraction and repulsion, until their psychic tension explodes with devastating consequences.Harper Perennial Olive Editions are exclusive small-format editions of some of our bestselling and celebrated titles, and feature unique hand-drawn cover illustrations. All Olive Editions are available for a limited time only.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Weitere Themen
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
240
Preis
12.00 €

Beiträge

1
Alle
5

Ein bemerkenswertes Buch. Der Schreibstil ist schnörkellos und flüssig wegzulesen. Dadurch ist das Gehirn befreit von zu viel Denkprozessen und in der Lage, sich voll und ganz auf den Inhalt einzulassen, der wiederum auch nicht all zu viel Ereignisreichtum mitliefert, weshalb wir voll und ganz im Kopf von Mary aufgehen, bzw. vergehen können. Das Ende wird vorweg genommen und wir erfahren, wie es dazu kam. Wir erleben eine unreflektierte Frau, die bis zum 30. Lebensjahr eigentlich ein ganz nettes Leben hat, die sexuellen Bedürfnissen nichts abgewinnen kann und bis dato nicht verheiratet ist. Wie es nun mal so kommt, man redet und Frau ist verunsichert, so dass sie nun doch am jetzigen Leben was ändern und heiraten muss. Da trifft es sich gut, dass Dick daher kommt, der wiederum meint, ne Frau zu haben, wär evtl. auch nicht so verkehrt und Mary sei ja ganz nett. Schwups landen wir verheiratet auf der Farm, die in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Schon mal großartige Voraussetzungen für eine Ehe. Nun ja, Mary kommt Dick nicht entgegen(in so mancherlei Hinsicht), Mary meint es käme irgendwann schon alles zum Guten, man muss es nur aussitzen. Mary meint, ihr fallen die Dinge einfach wieder so in Schoß, wenn sie sich nun doch aufrafft, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen . Tja, Mädel, so läuft das Leben nun mal nicht. Wir begleiten Mary und Dick über einen Zeitraum von 10 Jahren, der aus dem tristen Alltag der beiden besteht, Gängelung der Homeboys und Farmarbeiter und einer tiefen Depression, in die Mary stürzt. Doris Lessing schafft es mich wahnsinnig zu machen, eine richtige Hasskappe Mary gegenüber zu entwickeln. Dick ist auch keine Hilfe bei all den Problemen. Dieses Buch ist eine grandiose Zeichnung einer gescheiterten Ehe, mit all dem Unverstanden sein und fehlender Sozialkompetenz, auf dem Hintergrund der Apartheid und damit verbundener Konflikte. Es hat mich komplett eingesaugt und fix und fertig wieder ausgespuckt.

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