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Ein gefühlvoller Romantasy-Roman mit starkem Einstieg, gutem Erzählfluss und sympathischen Figuren. Die Handlung folgt bekannten Mustern, bleibt aber trotzdem überzeugend. Wer auf dramatische Twists oder innovative Welten hofft, wird nicht vollständig abgeholt – wer Charaktertiefe und leise Emotionen sucht, schon.
The Divine and the Cursed ist ein stimmungsvoller Auftakt in eine Romantasy-Reihe, der vor allem durch seine emotionalen Figuren und den flüssigen Schreibstil überzeugt. Ich habe dieses Buch verschlungen – und gleichzeitig hatte ich das Gefühl, schon nach 50 % eine ganze epische Reise hinter mir zu haben. Was ehrlich gesagt ziemlich positiv ist: die Geschichte fühlt sich groß an, dicht, emotional. Und ja, ich mochte sie sehr. Erzählt wird aus der dritten Perspektive, was es ermöglicht, die Gedanken und Gefühle beider Hauptfiguren nachzuvollziehen – und das funktioniert sehr gut. Ich habe stark mitgefühlt und an einigen Stellen sogar mit den Tränen gekämpft. Die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten ist vorsichtig, feinfühlig und glaubwürdig. Auch wenn die romantische Entwicklung recht schnell einsetzt, wirkt sie nicht erzwungen. Eine bestimmte Entscheidung gegen Ende war für mich allerdings nicht ganz nachvollziehbar – sie wirkte unlogisch im Vergleich zum bisherigen Charakterverlauf. Das Erzähltempo war für meinen Geschmack genau richtig. Es gab keine Längen, aber auch keine überstürzten Entwicklungen. Besonders positiv hervorzuheben ist der Einstieg: man wird ohne lange Einführung direkt in die Handlung geworfen – das hat funktioniert und Spannung erzeugt. Die Welt ist atmosphärisch und interessant, könnte aber in einigen Punkten noch tiefer ausgearbeitet werden. Vor allem die Prophezeiung rund um „The Divine and the Cursed“ wird mehrfach erwähnt, aber nie konkret erklärt – das lässt einiges offen. Auch die große Loyalität einiger Nebenfiguren gegenüber der Protagonisten wirkt an manchen Stellen zu einfach und wenig hinterfragt. Das Ende kam mir etwas gehetzt vor. Es gibt keinen klassischen Cliffhanger, was den Übergang zum nächsten Band eher verhalten macht. Trotzdem werde ich weiterlesen – die emotionale Verbindung zu den Figuren und das Potenzial der Geschichte reichen dafür aus.
29. Juli 2025
Ein gefühlvoller Romantasy-Roman mit starkem Einstieg, gutem Erzählfluss und sympathischen Figuren. Die Handlung folgt bekannten Mustern, bleibt aber trotzdem überzeugend. Wer auf dramatische Twists oder innovative Welten hofft, wird nicht vollständig abgeholt – wer Charaktertiefe und leise Emotionen sucht, schon.
The Divine and the Cursed ist ein stimmungsvoller Auftakt in eine Romantasy-Reihe, der vor allem durch seine emotionalen Figuren und den flüssigen Schreibstil überzeugt. Ich habe dieses Buch verschlungen – und gleichzeitig hatte ich das Gefühl, schon nach 50 % eine ganze epische Reise hinter mir zu haben. Was ehrlich gesagt ziemlich positiv ist: die Geschichte fühlt sich groß an, dicht, emotional. Und ja, ich mochte sie sehr. Erzählt wird aus der dritten Perspektive, was es ermöglicht, die Gedanken und Gefühle beider Hauptfiguren nachzuvollziehen – und das funktioniert sehr gut. Ich habe stark mitgefühlt und an einigen Stellen sogar mit den Tränen gekämpft. Die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten ist vorsichtig, feinfühlig und glaubwürdig. Auch wenn die romantische Entwicklung recht schnell einsetzt, wirkt sie nicht erzwungen. Eine bestimmte Entscheidung gegen Ende war für mich allerdings nicht ganz nachvollziehbar – sie wirkte unlogisch im Vergleich zum bisherigen Charakterverlauf. Das Erzähltempo war für meinen Geschmack genau richtig. Es gab keine Längen, aber auch keine überstürzten Entwicklungen. Besonders positiv hervorzuheben ist der Einstieg: man wird ohne lange Einführung direkt in die Handlung geworfen – das hat funktioniert und Spannung erzeugt. Die Welt ist atmosphärisch und interessant, könnte aber in einigen Punkten noch tiefer ausgearbeitet werden. Vor allem die Prophezeiung rund um „The Divine and the Cursed“ wird mehrfach erwähnt, aber nie konkret erklärt – das lässt einiges offen. Auch die große Loyalität einiger Nebenfiguren gegenüber der Protagonisten wirkt an manchen Stellen zu einfach und wenig hinterfragt. Das Ende kam mir etwas gehetzt vor. Es gibt keinen klassischen Cliffhanger, was den Übergang zum nächsten Band eher verhalten macht. Trotzdem werde ich weiterlesen – die emotionale Verbindung zu den Figuren und das Potenzial der Geschichte reichen dafür aus.
29. Juli 2025






