The Devil and Mrs. Davenport
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Beschreibung
Buchinformationen
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❝The biggest threat to liberty is our own hypocrisy and indifference.❝ Missouri, 1955: Loretta lebt mit ihrem Ehemann Pete in der idyllischen Kleinstadt Myrna Grove. Während sich die junge Mutter um den Haushalt und die beiden Kinder kümmert und dafür ihre eigenen Träume opfert, arbeitet Pete als Professor an einem Bibel-College. Als sie jedoch an einem Fieber erkrankt, wird sie nach ihrer Genesung von seltsamen Halluzinationen heimgesucht: Stimmen aus dem Jenseits dringen zu ihr durch – und eine davon gehört der kürzlich verschwundenen Darcy. Durch ihren anonymen Hinweis gelingt es der Polizei tatsächlich, den Leichnam des jungen Mädchens zu finden. Um ihre neuen Fähigkeiten besser zu verstehen, sucht Loretta Hilfe bei einem Parapsychologen. Ihr Mann hingegen glaubt, dass diese Gabe ein Werk des Teufels ist, und versucht alles, um seine Frau auf den Pfad Gottes zurückzubringen. ➸ "The Devil and Mrs. Davenport" ist ein Buch, das viele vielleicht nicht unbedingt als Horror bezeichnen würden, aber für mich war es genau das. Denn nimmt man die strengen Moralvorstellungen der 1950er-Jahre und kombiniert diese mit einem bibeltreuen Ehemann, der einem in der Selbstbestimmung absolut keine Freiheiten lässt, läuft es mir direkt eiskalt den Rücken herunter. Fügt man dann noch ein paar schutzlose Kinder und übersinnliche Fähigkeiten hinzu, hat man schon eine ganz guten Eindruck von den Komponenten, die diese Geschichte für mich zu einem absoluten Highlight gemacht haben. In der ersten Hälfte ist Loretta häufig schier hoffnungslosen Situationen ausgesetzt, während sie in der zweiten Hälfte ihre Fähigkeiten weiterentwickelt, die mich absolut fasziniert haben. Empörung und Wut spielen dabei nicht nur für die Hauptprotagonistin eine zentrale Rolle – auch ich war über die gesamte Geschichte hinweg wütend über die gesellschaftlich akzeptierte Ungerechtigkeit jener Zeit. Frauen war es nicht erlaubt, ohne die Unterschrift ihres Mannes ein eigenes Konto zu eröffnen, und viele US-Staaten erlaubten keine Scheidung ohne den Nachweis eines Fehlverhaltens. Zudem war die Arbeitswelt für Frauen ein nahezu unmögliches Unterfangen und eigenes Geld zu verdienen unmöglich. Abhängigkeit ist hier das Stichwort und dann noch in einer missbräuchlichen Ehe gefangen zu sein, ist nicht nur für Loretta ein Albtraum. Doch aller Widrigkeiten zum trotz ist Loretta eine beeindruckende, einfallsreiche und unermüdliche Frau, die ihren Überzeugungen treu bleibt und dabei eine unglaubliche Charakterstärke an den Tag legt. Ich war emotional direkt mit ihr verbunden und habe bis zur letzten Seite mit ihr gelitten und auf ein positives Ende gehofft. Ob sie das bekommen hat, müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Eine dicke Leseempfehlung bekommt ihr aber direkt jetzt schon von mir! Wer starke weibliche Hauptfiguren, Kleinstadt-Horror und ein paranormal-atmosphärisches Setting liebt, muss "The Devil and Mrs. Davenport" unbedingt lesen! Wenn nicht auf Englisch, dann definitiv auf Deutsch, denn im Festa Verlag erscheint das Buch noch in diesem Jahr.
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❝The biggest threat to liberty is our own hypocrisy and indifference.❝ Missouri, 1955: Loretta lebt mit ihrem Ehemann Pete in der idyllischen Kleinstadt Myrna Grove. Während sich die junge Mutter um den Haushalt und die beiden Kinder kümmert und dafür ihre eigenen Träume opfert, arbeitet Pete als Professor an einem Bibel-College. Als sie jedoch an einem Fieber erkrankt, wird sie nach ihrer Genesung von seltsamen Halluzinationen heimgesucht: Stimmen aus dem Jenseits dringen zu ihr durch – und eine davon gehört der kürzlich verschwundenen Darcy. Durch ihren anonymen Hinweis gelingt es der Polizei tatsächlich, den Leichnam des jungen Mädchens zu finden. Um ihre neuen Fähigkeiten besser zu verstehen, sucht Loretta Hilfe bei einem Parapsychologen. Ihr Mann hingegen glaubt, dass diese Gabe ein Werk des Teufels ist, und versucht alles, um seine Frau auf den Pfad Gottes zurückzubringen. ➸ "The Devil and Mrs. Davenport" ist ein Buch, das viele vielleicht nicht unbedingt als Horror bezeichnen würden, aber für mich war es genau das. Denn nimmt man die strengen Moralvorstellungen der 1950er-Jahre und kombiniert diese mit einem bibeltreuen Ehemann, der einem in der Selbstbestimmung absolut keine Freiheiten lässt, läuft es mir direkt eiskalt den Rücken herunter. Fügt man dann noch ein paar schutzlose Kinder und übersinnliche Fähigkeiten hinzu, hat man schon eine ganz guten Eindruck von den Komponenten, die diese Geschichte für mich zu einem absoluten Highlight gemacht haben. In der ersten Hälfte ist Loretta häufig schier hoffnungslosen Situationen ausgesetzt, während sie in der zweiten Hälfte ihre Fähigkeiten weiterentwickelt, die mich absolut fasziniert haben. Empörung und Wut spielen dabei nicht nur für die Hauptprotagonistin eine zentrale Rolle – auch ich war über die gesamte Geschichte hinweg wütend über die gesellschaftlich akzeptierte Ungerechtigkeit jener Zeit. Frauen war es nicht erlaubt, ohne die Unterschrift ihres Mannes ein eigenes Konto zu eröffnen, und viele US-Staaten erlaubten keine Scheidung ohne den Nachweis eines Fehlverhaltens. Zudem war die Arbeitswelt für Frauen ein nahezu unmögliches Unterfangen und eigenes Geld zu verdienen unmöglich. Abhängigkeit ist hier das Stichwort und dann noch in einer missbräuchlichen Ehe gefangen zu sein, ist nicht nur für Loretta ein Albtraum. Doch aller Widrigkeiten zum trotz ist Loretta eine beeindruckende, einfallsreiche und unermüdliche Frau, die ihren Überzeugungen treu bleibt und dabei eine unglaubliche Charakterstärke an den Tag legt. Ich war emotional direkt mit ihr verbunden und habe bis zur letzten Seite mit ihr gelitten und auf ein positives Ende gehofft. Ob sie das bekommen hat, müsst ihr natürlich selbst herausfinden. Eine dicke Leseempfehlung bekommt ihr aber direkt jetzt schon von mir! Wer starke weibliche Hauptfiguren, Kleinstadt-Horror und ein paranormal-atmosphärisches Setting liebt, muss "The Devil and Mrs. Davenport" unbedingt lesen! Wenn nicht auf Englisch, dann definitiv auf Deutsch, denn im Festa Verlag erscheint das Buch noch in diesem Jahr.




