Taube und Wildente

Taube und Wildente

Hardcover
3.011
Dante AlighieriWeihnachtenNeun Kreise Der HölleTeufelsroman

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Beschreibung

»Mosebachs Sprache ist ein farbiges Fest.« Michael Maar

Sprachgewaltig, bildstark, stimmungsvoll: Martin Mosebach, Spiegelbestsellerautor und Büchner-Preisträger, erzählt in diesem Roman einer Ehe, der zugleich der Roman eines Gemäldes ist, von Schuld und Versöhnung, Liebe und Verlust.

Wie jedes Jahr verbringt die Familie Dalandt den Sommer auf ihrem Landsitz in der Provence. Die Hitze macht träge, in der Zypresse zirpen Zikaden, und jeden Morgen läuft die Hausherrin im Nachthemd durch den Garten zum Pförtnerhaus, wo der Verwalter sie erwartet. Ihr Mann ist durch eine eigene verhängnisvolle Beziehung abgelenkt. Da entzündet sich ein Ehestreit an »Taube und Wildente«, einem Stillleben aus dem 19. Jahrhundert. Was hat es mit dem zinnoberroten Punkt in seinem Zentrum auf sich, macht der es nicht zu einem modernen Meisterwerk? Aber die Frau will es verkaufen, die Spannung zwischen beiden wächst.

Martin Mosebach, der menschliche Schwächen schildert wie kein zweiter, malt mit Wörtern. Ein flammender Roman über Kunst, Liebe und Verrat.

"Martin Mosebach ist ein spektakulär guter Erzähler.“ (Alexander Wasner, SWR 2 „Lesenswert“)

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Hardcover
Seitenzahl
336
Preis
24.70 €

Autorenbeschreibung

Martin Mosebach, geboren 1951 in Frankfurt am Main, wandte sich nach seiner Ausbildung zum Juristen dem Schreiben zu. Seit 1983 veröffentlicht er Romane, dazu Erzählungen, Gedichte, Libretti und Essays über Kunst und Literatur, über Reisen, auch über religiöse, historische und politische Themen. Über die Jahre erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Preise, u. a. den Kleist-Preis, den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, den Georg-Büchner-Preis und die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt. Er ist Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung, der Deutschen Akademie der Künste in Berlin-Brandenburg sowie der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Zuletzt veröffentlichte er den Roman ›Die Richtige‹. Er lebt in Frankfurt am Main.

Beiträge

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Alle
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Taube und Wildente Martin Mosebach Farblos kommen die Personen daher, dabei ist die Sprache des Romans alles andere als grau, schwarz oder weiss: Poetisch und elegant schreibt Martin Mosebach über das Familientreffen in La Chaumière, in der französischen Provence, auf dem traumhaften Anwesen, das einst Cornelius de Kesel gehörte. De Kesel, bereits verstorben, übergab sein Hab und Gut wohlweislich nicht seinen zwei Töchtern, sondern gründete vor seinem Tode eine Stiftung. Diese wird verwaltet, denn das Vermögen umfasst auch eine grosse Kunstsammlung. Um diese Kunstsammlung geht es schlussendlich. Poetische Dialoge und Monologe füllen das Buch, das einzige was bleibt, sind bunte Beschreibungen der Bilder, der Rest bleibt grau. Ein Kunstroman - eine Hommage an die Kunst, allerdings eine Verwirrung in meinem Kopf. Eine Handlung im klassischen Stil konnte ich nicht erkennen, eher eine Bildbetrachtung von Otto Scholderers „Tote Feldtaube und Wildente“ in Öl auf Leinwand, durchgeführt von einer illustren Gesellschaft. 2/ 5 für eine wunderbare Sprache.

Post image
3

Sprachlich teils sehr poetisch, Handlung leider kaum vorhanden. Die Protagonisten sind kühl, unnahbar und bis ins unendliche versnobbt.

3.5

Unterhaltsamer Roman, poetisch geschrieben

Ohne Zweifel liegt der Fokus des Romans auf den zwischenmenschlichen Beziehungen. Bis S. 50 empfand ich die Handlung als uninteressant. Je mehr ich jedoch las, desto stärker hat mich die Handlung gepackt. Die Zusammenkunft und das Zusammenleben in La Chaumiere ist geprägt von Spannungen. Konflikte bauen sich immer weiter auf und es ist nicht zu leugnen, dass sich die Charaktere nicht ausstehen können. Zugegeben ist der Großteil der Charaktere sehr unsympathisch. Man erfährt viel von ihnen, blickt somit jedoch noch stärker in ihre persönlichen Abgründe. Die konfliktreiche Handlung und die problematischen Beziehungen haben meinen Drang zum Weiterlesen gesteigert. Die Frage nach der Weiterentwicklung der Beziehungen hat mich nicht losgelassen. Hierauf basiert der Unterhaltungsgrad des Romans. Das Buch ist voller Drama, wenn man so möchte. Das Ende war für mich jedoch etwas träge und unerwartet. Trotz dessen war es für mich eine „Geschichte aus dem Leben“ mit hohen Unterhaltungsgrad. Aktiv empfehlen würde ich das Buch, aufgrund der teils sehr problematischen Beziehungen, nicht jedem.

1

Abgebrochen auf Seite 75/333. Immer wieder bin ich über die umständliche, hochgestochene Sprache gestolpert, was dazu führte, dass ich mich nicht auf den Inhalt konzentrieren konnte. Die Handlung liest sich aus Dialogen heraus, was ich als mühsam und zäh empfand. Die Charaktere wurden nur spärlich beschrieben und wirkten allesamt problembehaftet und unsympathisch. Mich hat das lesen angestrengt. Das Buch hat mich nicht gefesselt, war ganz im Gegenteil völlig uninteressant.

2

Die Figuren bleiben lange blass, sie reden, aber nicht wirklich miteinander. Dann entwickeln sich Handlungen, die Figuren treiben auseinander und auf eine Katastrophe zu. Es geht um Gemälde, auch um Philosophie, nicht um die Affären die der Klappentext ankündigt. Am Ende sind es doch die Affären, die zu einem Ende führen.

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