Tagebuch und spätes Leid

Tagebuch und spätes Leid

Taschenbuch

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Beschreibung

Thomas Manns gewaltiges Tagebuch über Jahrzehnte seines Lebens, Leidens und Schaffens ist ein Text von bedeutender Eigenart. An keinem anderen Ort hat sich der Schriftsteller so unverstellt über sich selbst, aber auch über das eigene Werk ausgesprochen. Lange zögerte der Autor, dieses »Hauptwerk« der Nachwelt zu hinterlassen: gab es nicht Aufschluß über zuviel Intimes, Persönliches und Charakteristisches des Menschen? Von seinen Hypochondrien ist die Rede und von seiner Homoerotik, von den Lebensängsten des Verwöhnten und von den Affekten des Zeitbetrachters. Der Essay von Martin Meyer gibt eine analytische Lektüre der Tagebücher. Themen und Motive werden verknüpft, die oft in der Chronologie weit auseinanderliegen. So entsteht ein Porträt, das Thomas Manns Tagebuch als Zeugnis einer eindrucksvollen und beunruhigenden Ambivalenz ausweist.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Literarische Essays
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
304
Preis
20.50 €

Autorenbeschreibung

Martin Meyer, 1951 in Zürich geboren, studierte Philosophie, Literatur und Geschichte. 1974 wurde er Redaktor im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung, das er von 1992 bis 2015 leitete. 2004 für Krieg der Werte ausgezeichnet mit dem Europäischen Essay-Preis Charles Veillon. Martin Meyer lebt in Zürich. Im Hanser Verlag sind zuletzt erschienen: Tagebuch und spätes Leid. über Thomas Mann (1999), Piranesis Zukunft. Essays zu Literatur und Kunst (2009), Albert Camus. Die Freiheit leben (2013), Gerade gestern (2018).