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Das Jugendbuch „Swing High“ von Cornelia Franz spielt im Hamburg der Jahre 1939-1942. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe Jugendlicher, die sich durch ihre Liebe zur verbotenen, amerikanischen Swing-Musik und ihren unangepassten Lebensstil gegen das NS-Regime auflehnt. Als die Gestapo die „Swing-Jugend“ ins Visier nimmt, geraten die Freunde in eine gefährliche Spirale aus Überwachung, Verrat und Verhaftung. Die atmosphärische Beschreibung Hamburgs im Zweiten Weltkrieg hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Besonders faszinierend war für mich der Einblick in die dortige Swing-Szene. Über diesen Teil des jugendlichen Widerstands wusste ich vorher kaum etwas – das Buch hat mich definitiv dazu inspiriert, hierzu noch weiter zu recherchieren. Der ständige Wechsel zwischen den lebendigen Rückblenden und dem beklemmenden Gespräch zwischen Henri und Robert im Keller der Gestapo erzeugt eine enorme Dynamik. Dieser Kontrast macht die psychologische Anspannung der Figuren greifbar. Cornelia Franz gelingt es hervorragend, die unterschiedlichen familiären Hintergründe der Jugendlichen zu beleuchten. Diese tiefen Einblicke machen die Handlungen und inneren Konflikte der Charaktere absolut nachvollziehbar. Ein emotional aufwühlendes und historisch extrem spannendes Buch, das zeigt, wie viel Mut es kostete, im Alltag einfach nur man selbst zu sein. Absolute Leseempfehlung!
27. Mai 2026
Das Jugendbuch „Swing High“ von Cornelia Franz spielt im Hamburg der Jahre 1939-1942. Im Mittelpunkt steht eine Gruppe Jugendlicher, die sich durch ihre Liebe zur verbotenen, amerikanischen Swing-Musik und ihren unangepassten Lebensstil gegen das NS-Regime auflehnt. Als die Gestapo die „Swing-Jugend“ ins Visier nimmt, geraten die Freunde in eine gefährliche Spirale aus Überwachung, Verrat und Verhaftung. Die atmosphärische Beschreibung Hamburgs im Zweiten Weltkrieg hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Besonders faszinierend war für mich der Einblick in die dortige Swing-Szene. Über diesen Teil des jugendlichen Widerstands wusste ich vorher kaum etwas – das Buch hat mich definitiv dazu inspiriert, hierzu noch weiter zu recherchieren. Der ständige Wechsel zwischen den lebendigen Rückblenden und dem beklemmenden Gespräch zwischen Henri und Robert im Keller der Gestapo erzeugt eine enorme Dynamik. Dieser Kontrast macht die psychologische Anspannung der Figuren greifbar. Cornelia Franz gelingt es hervorragend, die unterschiedlichen familiären Hintergründe der Jugendlichen zu beleuchten. Diese tiefen Einblicke machen die Handlungen und inneren Konflikte der Charaktere absolut nachvollziehbar. Ein emotional aufwühlendes und historisch extrem spannendes Buch, das zeigt, wie viel Mut es kostete, im Alltag einfach nur man selbst zu sein. Absolute Leseempfehlung!
27. Mai 2026






