Blick ins Buch

Jugendbücher

Stormheart 1. Die Rebellin

4,0(62)
Nicht lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren. Ein opulenter Auftakt zur Stormheart-Trilogie mit einem spannenden Kampf gegen Naturgewalten!

Editionen (2)

ISBN9783789104053
VerlagVerlag Friedrich Oetinger GmbH
Erscheinungsdatum22.05.17
Seitenzahl464

Rezensionen & Bewertungen

62 Bewertungen

16 Rezensionen

4,0

Tippen zum Filtern

  • theujulala
    theujulala

    2 Follower

    3,0

    Eine tolle Idee die aber ihr Potenzial verschenkt hat, das "Gewisse Etwas" hat mir einfach gefehlt. Die Leseprobe dieses Romans auf Vorablesen.de hatte mich zunächst wirklich überrascht und magisch angezogen. Um so erfreuter war ich, dass ich für dieses Buch bei Vorablesen.de aus dem Lostopf gezogen wurde. Vielen Dank noch mal für die tolle Möglichkeit, dieses Buch lesen und rezensieren zu dürfen! Cover: Von Carolin Liepins kenne ich vor allem die Gestaltungen für Marah Woolfs Bücher, die eher illustrativer Natur sind und ich persönlich sehr schön finde. Hier sehen wir das Foto-Porträt der Sturmprinzessin, das mit der Edelsteinkrone und einem Umhang bestückt ist. Und wenn man genau hinsieht, sieht man auch das Photo-Composing der einzelnen Bilder. Das stört mich nicht so sehr. Was ich aber ein bisschen komisch finde, sind die "fliegenden Haare", die hinter der Prinzessin "zu Berge" stehen. Auch die kleinen Edelsteine an der Augenbraue entlang finde ich etwas merkwürdig. Ich bin von dem Cover nicht ganz überzeugt, zumal ich Gesichter auf Cover auch immer etwas problematisch finde. Handlung: Die Sturmlingsprinzessin Aurora wird ohne Sturmmagie geboren und kann ihr Volk Pavan nicht vor den zerstörerischen Stürmen schützen. Um das Gesicht und den Thron zu wahren, gaukelt die Mutter ihrem Volk seit Auroras Geburt vor, sie hätte eine sehr starke Magie. Der einzige Ausweg aus dem Lügenkonstrukt scheint die Vermählung mit dem Sturmprinzen aus dem mächtigen Reich Lock zu sein. Aurora flüchtet aber kurz vor ihrer Hochzeit in das Wildland und trifft dort auf Sturmjäger, die ihr eine vollkommen andere Sicht auf die Dinge vermitteln. Sie begreift, dass ihr bisheriges Leben nicht nur aus einer Lüge bestand und fasst den Entschluss sich die Magie anzueignen, um ihr Volk später als würdige Sturmlings-Königin beschützen zu können. Buchlayout / Haptik: Das gesamte Buchlayout ist durchdacht und einheitlich konzipiert. Eine geschnörkelte aber symmetrische Linie ziert zum einen das Cover, das Titelblatt und visualisiert innerhalb von Kapiteln einzelne Sinnabschnitte und Perspektivenwechsel. Kleine Textpassagen führen jedes Kapitel an, wobei sich mir der Zusammenhäng aus dem Inhalt dieser Texte mit dem Geschehen im Kapitel nicht ganz erschließt. Insgesamt erscheint das Buch hochwertig und mit seinen 464 Seiten doch recht dick. Mir hat die Ausführung gut gefallen. Idee / Plot: Eine fantastische Welt, in der Stürme und Naturgewalten nicht nur reine Erscheinungen und naturgegeben sind, sondern ein Herz und vielleicht auch einen eigenen Willen besitzen, hat mir sehr gut gefallen. Die bis zur Vermählung von der Außenwelt abgeschottete Aurora muss erst ihre Heimat verlassen um einen eigenen Blickwinkel auf die Stürme und Zusammenhänge zu erfassen. Und lernt dabei den von sich überzeugten Sturmjäger Lock kennen. Aurora ist gefangen zwischen ungewohnten Gefühlen und der Verzweiflung keine gute Thronerbin für ihr Volk sein zu können. Ein wirklich interessanter Ansatz einer neuen Welt mit der Mischung aus Fantasy und Romantik, wobei die Idee des "Sturmkönigs" nicht ganz neu ist. Emotionen / Protagonisten: Aurora wirkt zunächst trotzig und willensstark. Sie war mir anfangs recht sympatisch, da sie nicht nur aus purem Egoismus geflüchtet ist, sondern sich ihrem Volk sehr verbunden fühlt und einen Ausweg aus ihrer Misere gesucht hat. Ich konnte ihr gut nachempfinden und fand den Grund ihrer Flucht auch schlüssig. Im Laufe des Buches beginnt sie mich aber zu nerven. Sie wirkt immer naiver und obwohl sie sehr hart trainiert, um eine Sturmjägerin zu werden, hat sie manche Anwandlungen, die ich nicht nachvollziehen kann. Sie bleibt trotzig, aber auf eine sehr anstrengende Art und Weise. Der Sturmprinz Cassius ist im ersten Abschnitt stark präsent und hat mir sehr gut gefallen. Er strahlt eine unergründliche und mysteriöse Art aus, die mich gleich gefesselt hat. Er ist eher der Bad-Boy, der aber seine eigenen Geheimnisse hat, was ihn für mich wesentlich interessanter macht. Doch nach Auroras Flucht taucht Cassius so gut wie gar nicht mehr auf und verblasst leider total. Von ihm hätte ich gerne mehr gehabt. Er war auch der Magnet, der mich am Anfang angezogen hat und mir deswegen die Leseprobe auch so gut gefallen hat. "Das Bedürfnis, hinter all ihre Geheimnisse zu kommen, war um so stärker, weil sie bald ihm gehören würde. Sie zu erobern würde wahrscheinlich aufregender sein als jeder Sieg, den er je über einen Sturm errungen hatte." Cora Carmack: "Stormheart - Die Rebellin", S. 23 (Gebundene Ausgabe © 2017 Friedrich Oetinger Verlag) Hingegen wirkt der Sturmjäger Lock, der Aurora als Mentor trainiert, anfangs ebenfalls mysteriös und geheimnisvoll, ist aber dann sehr schnell aalglatt und langweilig. Da ist kaum was Überraschendes an ihm, und wirkt eher liebeskrank und ferngesteuert. Die ganze Liebesgeschichte, die sich zwischen Aurora und Lock anbahnt, empfand ich zuerst ganz nett, später aber wurde es mir zu kindisch und beide Protagonisten blieben für mich einfach oberflächlich. Lock wirkt auf mich auch ziemlich arrogant und von sich selbst sehr überzeugt. Er ist dann auch so liebesblind, dass er Auroras mehr als verdächtiges und merkwürdiges Verhalten nicht hinterfragt und nicht einmal eine gesunde Portion Skepsis aufbringt. Das ist für mich nicht authentisch. Handlungsaufbau / Spannungsbogen: Die Spannung hat sich über die ersten Abschnitte sanft aufgebaut und man wurde in die Handlung allmählich eingeführt. Die Mischung zwischen mystischer Fantasy und Romantik fand ich gut ausgewogen. Doch über den Verlauf des Buches konnte der Spannungsbogen nicht weiter ausgebaut werden. Die Handlung bleibt vorhersehbar ohne wirklich spürbare Wendungen, geschweige denn aufregende Plottwists. Die magischen Momente wurden immer weniger, es gab kaum Höhepunkte und erst recht keinen Showdown. Nicht einmal einen Cliffhanger (welcher bei einer Trilogie ja inzwischen schon Usus ist), haben wir erleben dürfen. Das Buch endet einfach flach, ohne dass die Handlung wirklich abgeschlossen ist. Einige Fragen sind mehr als offen geblieben und ungereimte Stellen lassen mich ziemlich unglücklich zurück. Szenerie / Setting: Cora Carmack beschreibt die Umgebung schön bildhaft und die einzelnen Szenen sind gut vorstellbar. Das schon fast dystopische Setting passt gut zu den Fantasy-Elementen mit den zerstörerischen Stürmen und der Sturmmagie. Es gab ein paar schöne magische Momente zwischen den Stürmen und den Protagonisten, die mir aber dann zu kurz abgehandelt wurden. Die ellenlangen Seiten mit dem Liebesgeplänkel „Fang mich doch“ ist mir dann einfach zu kindisch und zu doof. Das letzte Kapitel besteht nur noch daraus (schon fast bis hin zu sehr erotischen Beschreibungen) und die Fantasy ist für mich total verflogen. Die ganze Geschichte hat für mich deswegen auch kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Das hätte sich genauso auch in einem anderen Setting abspielen können. Es ist weder eine prickelnde Lovestory mit ordentlichen Funkenschlag und Dramatik, noch eine mystische Fantasy-Story mit ausgefallener Magie und fesselnder Phantasie. Beides kommt mir zu kurz. Sprache / Schreibstil: Der anfängliche, für Fantasy typische Sprachstil hat mir gut gefallen. Es war flüssig und angenehm zu lesen. Obwohl ich bei dieser „gestelzten“ Sprache oft meine Probleme habe, fand ich sie hier ganz ausgewogen und nicht übertrieben. Der Schreibstil nimmt aber kontinuierlich über das Buch ab und wird zum Schluss hin doch sehr gewöhnlich. Vor allem arbeitet Cora Carmack dann vermehrt mit wörtlicher Rede, was ich immer als sehr problematisch finde, weil das immer die Geschichte langatmig wirken lässt. Viele Unterhaltungen hätte man sich sparen können. Cora Carmack lässt uns die Geschichte in der Multiperspektive erleben. Durch den recht häufigen Perspektivenwechsel habe ich auch den Zugang zu den Protagonisten schlecht vertiefen können. Was ich anfangs gut fand und auch passend für die Einführung in die Geschichte war, empfand ich am Ende eher als lästig. Ich musste auch immer erst ein paar Zeilen lesen, um zu kapieren, aus welcher Sicht das gerade erzählt wird. Das hat mich im Lesefluss gestört. Man hätte sich hier auf eine Hauptsicht (die von Aurora) beschränken sollen, und diese dann vielleicht auch abgesetzt zur Multiperspektive in der Ich-Perspektive erzählen können. In den letzten Abschnitten fand ich den Perspektivenwechsel mehr als unglücklich. Da hat sich Cora Carmack keinen Gefallen getan (oder es sich zu einfach). Denn es gab einige Stellen, die ich gerne aus der anderen Perspektive gelesen hätte. Zum Beispiel, als Aurora mit dem Nebel spricht. Das hätte eine sehr schöne magische Stelle werden können. Fazit: Mich hat die Geschichte zum Ende hin nicht mehr mitnehmen können. Die Spannung wurde über das gesamte Buch auch nicht wirklich aufgebaut. Es hat mich nicht so gefesselt und ich bin mir nicht sicher, ob mich der weitere Verlauf auch interessiert. Zu viel unglaubwürdiges und kindisches Liebesgeplänkel, und zu wenig Fantasy. Eine tolle Idee die aber ihr Potenzial verschenkt hat, das "Gewisse Etwas" hat mir einfach gefehlt.

    6. Okt. 2022

  • weinlachgummi
    weinlachgummi

    83 Follower

    4,0

    Stormheart habe ich schon vor ein paar Monaten entdeckt und fand die Idee dahinter interessant. Deswegen habe ich mich auch sehr gefreut, als ich bei Vorablesen Glück hatte. Das Cover finde ich farblich schön. Die Krone und der Umhang haben Struktur, was ein schöner Effekt ist. Den Blick der Frau finde ich nicht so toll. Aber im Großen und Ganzen gefällt es mir. Worüber ich mich gefreut hätte, wäre eine Karte gewesen. Ich mag Karten einfach und da die Gruppe auf Reisen geht, wäre sie praktisch gewesen. Kurz zum Inhalt. Aurora ist eine Königstochter, ihre Aufgabe ist es ihr Volk vor den schweren Stürmen zu beschützen. Doch leider zeigen sich ihre Fähigkeiten einfach nicht. Deswegen soll sie nun Prinz Cassius heiraten, damit ihr Geheimnis weiter sicher bleibt und ihr Reich beschützt wird. Doch Aurora hält davon recht wenig und schließt sich lieber eine Gruppe von Sturmjägern an. Nicht nur, um der Hochzeit zu entfliehen, sondern um endlich ihre Fähigkeiten zu erwecken, doch dabei macht sie eine ganz andere Entdeckung..... Zu Beginn konnte mich das Buch richtig begeistern. Die Idee dahinter finde ich großartig. Der Kontinent wird von Stürmen heimgesucht. Diese unterschieden sich aber, es gibt Tornados und einfache Gewitter, aber auch Feuer- und Sandstürme usw. Und diese Stürme sind gewaltig, sie tauchen immer wieder auf und haben ein Herz. Und genau dieses Sturmherz sollte Aurora an sich nehmen können, sie sollte die Stürme bezwingen können. Dieses ganze Konzept ist für mich neu und somit fand ich es sehr interessant. Doch mit der Zeit wurde die Handlung etwas schleppend. Aurora schließt sich den Sturmjägern an und es folgt eine Ausbildung bzw. Training. Und dieses Training fand ich zum teil sehr zäh. So ging es mir schon in anderen Büchern, häufig der erste Band einer Reihe. Und ich verstehe durchaus, wieso dies wichtig für die Geschichte ist. Doch ein paar Seiten weniger, hätten da meiner Meinung nach nicht geschadet. Gegen Ende wurde es dann noch mal richtig spannend und es gab eine schöne Überraschung, die Lust auf Band 2 macht. Auf den ich schon gespannt bin. Mit Aurora als Charakter kam ich nicht immer so klar. Manchmal fand ich ihre Art etwas nervig. Sie ist sehr abgeschottet aufgewachsen und vielleicht hat sie deswegen in meinen Augen manchmal zu naiv und kindisch reagiert. Cassius, den Prinzen, fand ich zu Beginn sehr interessant. Doch dann blieb sein Charakter irgendwie etwas in der Luft hängen, so als wollte die Autorin sich offen lassen, welche Richtung er einschlagen wird. Mit Lock, einem Sturmjäger wurde ich zuerst nicht so warm. Alles in allem kamen mir die Charaktere noch nicht so nah, aber dafür gibt es ja noch zwei weitere Bücher. Fazit: Eine richtig tolle und interessante Idee. Die Stürme und die Sache mit den Sturmherzen fand ich super. Leider gab es ein paar Längen, gerade das Training zog sich für mich. Mit den Charakteren wurde ich nicht so richtig warm und hoffe, dies ändernd sich noch in den Folgebänden. Auf die ich schon sehr gespannt bin, da der Ausgang von Band 1 einen spannenden zweiten Band verspricht.

    31. Dez. 2022

  • Unknown User
    Unknown User

    7 Follower

    3,0

    Stormheart – Die Rebellin von Cora Carmack Zum Inhalt: Aurora ist die Prinzessin des Königreichs Pavan und stammt damit aus einer alten Familie von Sturmlingen. Als einzige Erbin soll sie irgendwann nicht nur die Krone von ihrer Mutter übernehmen, sondern auch die Pflicht das Königreich von den bedrohlichen Stürmen zu beschützen, die immer wieder darüber hereinbrechen. Doch Aurora hat ein gefährliches Geheimnis, sie verfügt über keine magischen Kräfte und dies macht ihr Königreich angreifbar. Um Pavan zu schützen und ihr Geheimnis zu bewahren soll Aurora bald den Prinzen eines anderen Königreichs heiraten. Doch Aurora traut diesem nicht. Als sie ihm nachspioniert entdeckt sie eine völlig neue Welt. Vielleicht gibt es für sie doch noch einen Weg an Magie zu kommen... Meine Meinung: Mir fällt es echt schwer dieses Buch zu bewerten, denn es gab in dieser Geschichte Dinge die ich absolut geliebt habe, aber auch Dinge mit denen ich so gar nicht klargekommen bin. Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, hätte ich es am liebsten nach dem ersten Kapitel direkt abgebrochen. Nach dem zweiten Kapitel sah die Situation jedoch schon wieder komplett anders aus und die nächsten gut 150 Seiten waren innert kürzester Zeit verschlungen, während ich anschliessend bis kurz vor dem Ende wieder eher das Gefühl hatte mich durch die Seiten quälen zu müssen. Was mir an diesem Buch unglaublich gut gefallen hat war die Welt und insbesondere die Magie darin.  Der Titel Stormheart ist dabei wirklich passend, denn in dieser Welt sind Stürme eine Art Monster die bezwungen werden müssen und deren Herzen magische Kräfte besitzen. Die Welt und das Magiesystem wirken gut ausgearbeitet und die Ideen dahinter sind frisch und super faszinierend. Auch die Politik dieser Welt fand ich spannend und die Richtung in die sich die Geschichte insgesamt bewegt finde ich sehr spannend. Der Schreibstil von Cora Carmack hat mir auch sehr gut gefallen, er ist sehr locker und teilweise humorvoll und doch ist die Geschichte über grosse Teile hinweg unglaublich packend, auch wenn sie etwa ab der Mitte gewisse Längen aufwies. Besonders die verschiedenen Sichtweisen und damit auch verschiedenen Schauplätze haben mir gut gefallen und haben zusätzlich für Spannung gesorgt.  Die Figuren konnten mich leider schon nicht mehr so vollständig überzeugen. Es gab ein paar Figuren, insbesondere Nebenfiguren wie Nova, Duke und Jinx, die ich total gerne mochte. Diese hätte ich auch gerne noch etwas besser kennen gelernt, da sie meiner Meinung nach spannender waren als Aurora/Rora/Roar und ihre potentiellen Liebhaber Cassius und Lock. Während Aurora/Rora/Roar noch ihre Momente hatte und insgesamt zumindest eine durchaus positive Entwicklung durchmachte, konnte ich Cassius und Lock so gut wie gar nicht ausstehen.  Cassius und Lock sind sich im Grossen und Ganzen sehr ähnlich, wobei ersterer vielleicht noch etwas düsterer und mysteriöser ist als der zweite. Sie sind jedoch beide leider ziemlich machohaft und extrem besitzergreifend was Roar angeht. Natürlich verliebt sich diese jeweils so ziemlich auch den ersten Blick sowohl in Cassius als auch in Lock und auch diese sind sofort von ihr angezogen.  Doch es war nicht nur diese "Liebe" auf den ersten Blick, welche mich gestört hat, vielmehr war es wie die beiden Roar jeweils behandelt haben, beziehungsweise über sie dachten (man bekommt ja auch ihre jeweiligen Sichtweisen). Nur um ein Beispiel zu nennen: Bei dem ersten Treffen zwischen Roar und Cassius, ihrem Verlobten, träg er sie einfach kurzerhand eine Treppe hoch, weil er keine Geduld hat zu warten bis sie in ihrem engen Kleid eine Treppe hinaufgestiegen ist. Dabei packt er sie einfach kurzerhand um die Oberschenkel und hebt sie hoch, ohne sie vorher zu fragen oder auch nur zu warnen.  Während Cassius jedoch Roars Verlobter ist, ist er auch ein bisschen so etwas wie der Bösewicht, denn Roar erfährt früh in der Geschichte, dass er so einiges zu verbergen hat. So hatte ich anfangs noch Hoffnung, dass der zweite potentielle Liebhaber Lock, Roar vielleicht etwas besser behandeln würde, doch leider wurden diese Hoffnungen bald zerstört. Lock hat die charmante Angewohnheit Roar als "kleines Mädchen" zu bezeichnen und sie auch so zu behandeln, als wäre sie ein unselbstständiges kleines Kind, welches vor allem und jedem beschützt werden muss. Dabei wäre Roar eigentlich eine sehr fähige Kämpferin, die in den meisten Situationen ohne Probleme auf sich selbst aufpassen könnte. Obschon Roar sich immer wieder mit Lock streitet, lässt sie ihm dieses Verhalten schlussendlich doch durchgehen und so wirkt die Beziehung zwischen den beiden alles andere als ausgeglichen, was die Liebesgeschichte sehr unangenehm gemacht hat. Fazit: Während mir die Welt von Stormheart (insbesondere das Magiesystem) sowie die Richtung der Geschichte, die politischen Intrigen und einige Überraschungen im Verlauf der Geschichte, richtig gut gefallen haben, hatte ich doch auch einige Probleme mit dem Buch. Meine Kritikpunkt beziehen sich grösstenteils auf die Figuren und die Liebesgeschichte, welche einen grossen Teil in der Handlung einnahm. Die Beziehung zwischen Aurora/Rora/Roar und ihren potentiellen Liebhabern wirkte einfach unausgeglichen und beide behandelten sie wie ein kleines hilfloses Kind (was sie eindeutig nicht ist!) und waren unglaublich besitzergreifend (was absolut nicht romantisch ist!).  Ich bin gespannt wie die Geschichte im zweiten Teil weiter geht, werde aber wohl erste Meinungen abwarten um zu entscheiden, ob ich weiterlesen möchte. 2,5/5*

    3. Okt. 2022

3 von 16 Rezensionen

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick