sterben üben
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Katharina Feist-Merhaut wurde 1990 in Wien geboren. Nach ihrem Abschluss an der Graphischen Wien (Abteilung Fotografie) arbeitete sie einige Jahre in der Werbung mit Stationen in Berlin, Hamburg, Stockholm und New York. 2018 begann sie ihr Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und setzte es später an der Sprachkunst in Wien fort. Die letzten sieben Jahre hat sie an ihrem Debüt „sterben üben“ geschrieben.
Beiträge
"Ich frage mich, was ich hören will. Lese ich das Sterben in ihre Sätze?" (S. 23) In "Sterben üben" begleitet Katharina Feist-Merhaut ihre Großmutter und schreibt in tagebuchartigen, sehr persönlichen Notizen über die Veränderungen und auch den stetigen Abbau der alten Frau. Es ist ein Text über Nähe, Abschied, Fürsorge und das große Thema: Sterblichkeit. Es ist ein Begleiten und Beobachten, um zu sehen, was einen erwartet. Aber woher weiß man, dass das Sterben beginnt? Und was, wenn man den Moment verpasst und dann einfach plötzlich tot ist? Katharina Feist-Merhaut schwebt in ihren Aufzeichnungen zwischen Pflichtgefühl und dem eigenen Bedürfnis, für die Großmutter da zu sein. Sie schaut zu, wie ihre "Großma" die Zeit verbringt, welche Routinen sie hat; beobachtet, wie mühsam vieles nur noch geht, und sie schreibt all die Sätze der Großmutter auf, die sie sich merken möchte. Sie erlebt den Moment, an dem die Selbstständigkeit in eine immer größer werdende Abhängigkeit kippt und wie sie beide versuchen, Haltung zu bewahren. Es ist ihr gemeinsames Projekt. Wie schön, diesen letzten Abschnitt zusammen erleben zu können. Oder belastet es die verbleibenden Lebenstage, wenn man sie mit den Gedanken an den Tod füllt? Immer wieder denke ich beim Lesen, wie viel schwerer es ist, zurückzubleiben als zu gehen. Es ist das Loslassen - auf beiden Seiten - das wir so häufig nicht hinbekommen. Ein warmer, zärtlicher Text ist dieses "Sterben üben", der mich nachdenklich zurücklässt. Er hat mich nicht nur mit der Vergänglichkeit konfrontiert, sondern auch mit meiner eigenen Angst vor dem Loslassen.
Katharina Feist-Merhaut legt mit „Sterben üben“ ein bemerkenswert einfühlsames literarisches Debüt vor, das sich auf zärtliche, ehrliche und tief reflektierte Weise mit einem Thema auseinandersetzt, das in unserer Gesellschaft oft gemieden wird: dem Sterben. Was zunächst wie eine intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Tod beginnt, wird zu einer gelebten Erfahrung, zu einem Prozess des Dabeiseins, Zuhörens und Loslassens. Im Zentrum steht die Beziehung der Erzählerin zu ihrer Großmutter, die sich bereitwillig auf dieses gemeinsame Projekt des „Sterben übens“ einlässt. Der Text ist dabei keine nüchterne Analyse, sondern eine Sammlung tagebuchartiger, poetisch verdichteter Beobachtungen, Erinnerungen und Gespräche – durchzogen von Wärme, Melancholie und einem tiefen Respekt vor der Individualität und Würde des alternden Menschen. Die vier Kapitel – Sammeln, Üben, Erinnern, Kümmern – geben dem Sterbeprozess eine literarische Struktur, die das Persönliche ins Allgemeingültige überführt. Dabei wird Sterben üben nicht nur zur Reflexion über Endlichkeit, sondern auch über das Leben selbst. Es geht um Fürsorge, familiäre Bindung, Sprachkunst, Pflege und nicht zuletzt um Liebe – in ihrer alltäglichsten, handfestesten Form: Blumen bringen, Füße eincremen, da sein. Feist-Merhaut gelingt es mit leiser Intensität, eine Nähe zu schaffen, die nie aufdringlich ist. Sie schreibt mit großer sprachlicher Klarheit und einer poetischen Kraft, die das Unsagbare tastend berührt. Ihre Beobachtungen sind präzise und voller Respekt – sie hört hin, fragt nach, dokumentiert das Gesagte der Großmutter, ohne zu beschönigen. Immer wieder blitzen in den Gesprächen der beiden Witz, Weisheit und ein subtiles Spiel mit der Sprache auf. Sterben üben ist ein Buch, das keine Antworten vorgibt, sondern Raum für Fragen schafft. Es ist zutiefst berührend, ohne sentimental zu sein, und mutig in seiner Offenheit. Es fordert dazu auf, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen – nicht als Ende, sondern als Teil des Lebens. In einer Zeit, in der Care-Arbeit und Altern häufig aus dem Sichtfeld verschwinden, setzt Feist-Merhaut ein stilles, aber kraftvolles Zeichen: für das Hinschauen, das Begleiten, das Erinnern. Ein großes, leises Plädoyer für Menschlichkeit, Fürsorge und die Kraft der Sprache, das uns vielleicht nicht auf den Tod vorbereitet – aber auf das Leben davor. Unbedingt lesen.

Katharina Feist-Merhaut hat mit "sterben üben" ein berührendes und zutiefst persönliches Debüt geschrieben, das sich den existenziellen Fragen rund um das Thema Tod und das Sterben widmet. Die Autorin, die 1990 in Wien geboren wurde und ihre Ausbildung im Bereich Literatur in Leipzig und Wien absolvierte, bringt in diesem Werk ihre eigene Auseinandersetzung mit dem Sterben ihrer Großmutter literarisch zu Papier. Sie reflektiert über ihre eigenen Erfahrungen mit dem Tod, mit Pflege und der großen Verantwortung, die auf den Schultern derjenigen lastet, die sich um Sterbende kümmern. Worum geht’s genau? In Sterben üben begleitet die Erzählerin ihre Großmutter über einen langen Zeitraum, wobei sie intensiv deren Erfahrungen und Gedanken zum Thema Sterben aufzeichnet. Ihre Großmutter, eine humorvolle und schlagfertige Frau, öffnet sich ihr und teilt ihre Erinnerungen an verstorbene Ehemänner und das Altern. Während die Großmutter zunehmend auf Pflege angewiesen ist, stellt sich die Erzählerin ihren eigenen Ängsten und Erfahrungen mit dem Tod, auch in Bezug auf einen Doppelsuizidversuch in ihrer Familie. Die Fragen, die dabei aufgeworfen werden, sind universell: Wie gehen wir mit dem Ende um? Was bedeutet es, zu sterben, und wie können wir uns darauf vorbereiten? Meine Meinung "sterben üben" ist kein einfaches Buch, sondern ein vielschichtiges und emotional aufgeladenes Werk, das mir beim Lesen viele Gedanken und Gefühle aufgeworfen hat. Die Autorin schreibt über ihre Großmutter in einer Art, die gleichzeitig intime Nähe und distanzierte Reflexion ermöglicht. Die teils tagebuchartige Struktur des Textes, die Notizen, Sprachaufnahmen und Erinnerungen integriert, bringt eine große Authentizität und Unmittelbarkeit in das Buch. Es ist ein Werk, das sich durch Beobachtungen, Gespräche und das Wahrnehmen von Details auszeichnet, die in ihrer Einfachheit & Alltäglichkeit berühren. Für mich war vor allem die Frage nach der Verantwortung in der Pflege und der Belastung, die damit einhergeht, von zentraler Bedeutung. Die Autorin schildert, wie sie als einzige, die direkt bei der Großmutter lebt, zunehmend in die Rolle der Pflegerin gedrängt wird. Der Druck, diese Verantwortung zu tragen, wird in dem Buch spürbar – sie ist fast körperlich, so wie der Verlust von Kontrolle über das eigene Leben, der mit dem Alter einhergeht. Eine zärtliche und zugleich schmerzvolle Darstellung des Alterns und der letzten Lebensjahre, die sich durch die Gespräche der Erzählerin mit der sterbenden Großmutter herauskristallisieren. Es ist ein Gespräch zwischen zwei Menschen, die sich in ihrem Verhältnis zum Tod nie ganz einig werden können, aber in ihrer Nähe zueinander eine Form von Verständnis finden. Ich fand auch die Reflexionen über eigene Erfahrungen mit dem Tod, insbesondere der Doppelsuizidversuch der anderen Großeltern, sehr bewegend. Diese Vergangenheit prägt die Erzählerin und spiegelt sich in ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema Sterben wider. "sterben üben" spricht Themen wie Trauer, Abschied, Fürsorge, Machtverhältnisse innerhalb der Familie und den Umgang mit den eigenen Ängsten und Erlebnissen an. Was für mich besonders faszinierend war, ist die Verbindung zwischen der persönlichen Geschichte und den universellen Fragen des Lebens und Sterbens. Die Autorin macht es uns Leser:innen schwer, sich diesen Themen zu entziehen – das Buch fordert zum Nachdenken auf und zeigt auf, wie schwierig es ist, sich dem Thema Tod zu stellen, während gleichzeitig die Möglichkeit besteht, auf eine tiefere Weise zu leben. Fazit Ich gebe "sterben üben" 4 von 5 Sternen. Das Buch ist in seiner Tiefe und Intimität ein eindrucksvolles Debüt, das mich mit seinen Fragen und Gedanken beschäftigt hat. Die Autorin schafft es, das Thema Sterben auf eine Weise zu behandeln, die sowohl schonungslos als auch einfühlsam ist. Jedoch fand ich, dass an einigen Stellen mehr in die Tiefe gegangen werden könnte, besonders in Bezug auf die literarischen Verweise, die für mich manchmal mehr ablenkten als zur Geschichte beitrugen. Insgesamt bleibt "sterben üben" ein bemerkenswertes Werk, das mich emotional berührt hat und zum Nachdenken anregt.
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Autorenbeschreibung
Katharina Feist-Merhaut wurde 1990 in Wien geboren. Nach ihrem Abschluss an der Graphischen Wien (Abteilung Fotografie) arbeitete sie einige Jahre in der Werbung mit Stationen in Berlin, Hamburg, Stockholm und New York. 2018 begann sie ihr Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und setzte es später an der Sprachkunst in Wien fort. Die letzten sieben Jahre hat sie an ihrem Debüt „sterben üben“ geschrieben.
Beiträge
"Ich frage mich, was ich hören will. Lese ich das Sterben in ihre Sätze?" (S. 23) In "Sterben üben" begleitet Katharina Feist-Merhaut ihre Großmutter und schreibt in tagebuchartigen, sehr persönlichen Notizen über die Veränderungen und auch den stetigen Abbau der alten Frau. Es ist ein Text über Nähe, Abschied, Fürsorge und das große Thema: Sterblichkeit. Es ist ein Begleiten und Beobachten, um zu sehen, was einen erwartet. Aber woher weiß man, dass das Sterben beginnt? Und was, wenn man den Moment verpasst und dann einfach plötzlich tot ist? Katharina Feist-Merhaut schwebt in ihren Aufzeichnungen zwischen Pflichtgefühl und dem eigenen Bedürfnis, für die Großmutter da zu sein. Sie schaut zu, wie ihre "Großma" die Zeit verbringt, welche Routinen sie hat; beobachtet, wie mühsam vieles nur noch geht, und sie schreibt all die Sätze der Großmutter auf, die sie sich merken möchte. Sie erlebt den Moment, an dem die Selbstständigkeit in eine immer größer werdende Abhängigkeit kippt und wie sie beide versuchen, Haltung zu bewahren. Es ist ihr gemeinsames Projekt. Wie schön, diesen letzten Abschnitt zusammen erleben zu können. Oder belastet es die verbleibenden Lebenstage, wenn man sie mit den Gedanken an den Tod füllt? Immer wieder denke ich beim Lesen, wie viel schwerer es ist, zurückzubleiben als zu gehen. Es ist das Loslassen - auf beiden Seiten - das wir so häufig nicht hinbekommen. Ein warmer, zärtlicher Text ist dieses "Sterben üben", der mich nachdenklich zurücklässt. Er hat mich nicht nur mit der Vergänglichkeit konfrontiert, sondern auch mit meiner eigenen Angst vor dem Loslassen.
Katharina Feist-Merhaut legt mit „Sterben üben“ ein bemerkenswert einfühlsames literarisches Debüt vor, das sich auf zärtliche, ehrliche und tief reflektierte Weise mit einem Thema auseinandersetzt, das in unserer Gesellschaft oft gemieden wird: dem Sterben. Was zunächst wie eine intellektuelle Auseinandersetzung mit dem Tod beginnt, wird zu einer gelebten Erfahrung, zu einem Prozess des Dabeiseins, Zuhörens und Loslassens. Im Zentrum steht die Beziehung der Erzählerin zu ihrer Großmutter, die sich bereitwillig auf dieses gemeinsame Projekt des „Sterben übens“ einlässt. Der Text ist dabei keine nüchterne Analyse, sondern eine Sammlung tagebuchartiger, poetisch verdichteter Beobachtungen, Erinnerungen und Gespräche – durchzogen von Wärme, Melancholie und einem tiefen Respekt vor der Individualität und Würde des alternden Menschen. Die vier Kapitel – Sammeln, Üben, Erinnern, Kümmern – geben dem Sterbeprozess eine literarische Struktur, die das Persönliche ins Allgemeingültige überführt. Dabei wird Sterben üben nicht nur zur Reflexion über Endlichkeit, sondern auch über das Leben selbst. Es geht um Fürsorge, familiäre Bindung, Sprachkunst, Pflege und nicht zuletzt um Liebe – in ihrer alltäglichsten, handfestesten Form: Blumen bringen, Füße eincremen, da sein. Feist-Merhaut gelingt es mit leiser Intensität, eine Nähe zu schaffen, die nie aufdringlich ist. Sie schreibt mit großer sprachlicher Klarheit und einer poetischen Kraft, die das Unsagbare tastend berührt. Ihre Beobachtungen sind präzise und voller Respekt – sie hört hin, fragt nach, dokumentiert das Gesagte der Großmutter, ohne zu beschönigen. Immer wieder blitzen in den Gesprächen der beiden Witz, Weisheit und ein subtiles Spiel mit der Sprache auf. Sterben üben ist ein Buch, das keine Antworten vorgibt, sondern Raum für Fragen schafft. Es ist zutiefst berührend, ohne sentimental zu sein, und mutig in seiner Offenheit. Es fordert dazu auf, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen – nicht als Ende, sondern als Teil des Lebens. In einer Zeit, in der Care-Arbeit und Altern häufig aus dem Sichtfeld verschwinden, setzt Feist-Merhaut ein stilles, aber kraftvolles Zeichen: für das Hinschauen, das Begleiten, das Erinnern. Ein großes, leises Plädoyer für Menschlichkeit, Fürsorge und die Kraft der Sprache, das uns vielleicht nicht auf den Tod vorbereitet – aber auf das Leben davor. Unbedingt lesen.

Katharina Feist-Merhaut hat mit "sterben üben" ein berührendes und zutiefst persönliches Debüt geschrieben, das sich den existenziellen Fragen rund um das Thema Tod und das Sterben widmet. Die Autorin, die 1990 in Wien geboren wurde und ihre Ausbildung im Bereich Literatur in Leipzig und Wien absolvierte, bringt in diesem Werk ihre eigene Auseinandersetzung mit dem Sterben ihrer Großmutter literarisch zu Papier. Sie reflektiert über ihre eigenen Erfahrungen mit dem Tod, mit Pflege und der großen Verantwortung, die auf den Schultern derjenigen lastet, die sich um Sterbende kümmern. Worum geht’s genau? In Sterben üben begleitet die Erzählerin ihre Großmutter über einen langen Zeitraum, wobei sie intensiv deren Erfahrungen und Gedanken zum Thema Sterben aufzeichnet. Ihre Großmutter, eine humorvolle und schlagfertige Frau, öffnet sich ihr und teilt ihre Erinnerungen an verstorbene Ehemänner und das Altern. Während die Großmutter zunehmend auf Pflege angewiesen ist, stellt sich die Erzählerin ihren eigenen Ängsten und Erfahrungen mit dem Tod, auch in Bezug auf einen Doppelsuizidversuch in ihrer Familie. Die Fragen, die dabei aufgeworfen werden, sind universell: Wie gehen wir mit dem Ende um? Was bedeutet es, zu sterben, und wie können wir uns darauf vorbereiten? Meine Meinung "sterben üben" ist kein einfaches Buch, sondern ein vielschichtiges und emotional aufgeladenes Werk, das mir beim Lesen viele Gedanken und Gefühle aufgeworfen hat. Die Autorin schreibt über ihre Großmutter in einer Art, die gleichzeitig intime Nähe und distanzierte Reflexion ermöglicht. Die teils tagebuchartige Struktur des Textes, die Notizen, Sprachaufnahmen und Erinnerungen integriert, bringt eine große Authentizität und Unmittelbarkeit in das Buch. Es ist ein Werk, das sich durch Beobachtungen, Gespräche und das Wahrnehmen von Details auszeichnet, die in ihrer Einfachheit & Alltäglichkeit berühren. Für mich war vor allem die Frage nach der Verantwortung in der Pflege und der Belastung, die damit einhergeht, von zentraler Bedeutung. Die Autorin schildert, wie sie als einzige, die direkt bei der Großmutter lebt, zunehmend in die Rolle der Pflegerin gedrängt wird. Der Druck, diese Verantwortung zu tragen, wird in dem Buch spürbar – sie ist fast körperlich, so wie der Verlust von Kontrolle über das eigene Leben, der mit dem Alter einhergeht. Eine zärtliche und zugleich schmerzvolle Darstellung des Alterns und der letzten Lebensjahre, die sich durch die Gespräche der Erzählerin mit der sterbenden Großmutter herauskristallisieren. Es ist ein Gespräch zwischen zwei Menschen, die sich in ihrem Verhältnis zum Tod nie ganz einig werden können, aber in ihrer Nähe zueinander eine Form von Verständnis finden. Ich fand auch die Reflexionen über eigene Erfahrungen mit dem Tod, insbesondere der Doppelsuizidversuch der anderen Großeltern, sehr bewegend. Diese Vergangenheit prägt die Erzählerin und spiegelt sich in ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema Sterben wider. "sterben üben" spricht Themen wie Trauer, Abschied, Fürsorge, Machtverhältnisse innerhalb der Familie und den Umgang mit den eigenen Ängsten und Erlebnissen an. Was für mich besonders faszinierend war, ist die Verbindung zwischen der persönlichen Geschichte und den universellen Fragen des Lebens und Sterbens. Die Autorin macht es uns Leser:innen schwer, sich diesen Themen zu entziehen – das Buch fordert zum Nachdenken auf und zeigt auf, wie schwierig es ist, sich dem Thema Tod zu stellen, während gleichzeitig die Möglichkeit besteht, auf eine tiefere Weise zu leben. Fazit Ich gebe "sterben üben" 4 von 5 Sternen. Das Buch ist in seiner Tiefe und Intimität ein eindrucksvolles Debüt, das mich mit seinen Fragen und Gedanken beschäftigt hat. Die Autorin schafft es, das Thema Sterben auf eine Weise zu behandeln, die sowohl schonungslos als auch einfühlsam ist. Jedoch fand ich, dass an einigen Stellen mehr in die Tiefe gegangen werden könnte, besonders in Bezug auf die literarischen Verweise, die für mich manchmal mehr ablenkten als zur Geschichte beitrugen. Insgesamt bleibt "sterben üben" ein bemerkenswertes Werk, das mich emotional berührt hat und zum Nachdenken anregt.








