Starke Meinung zu brennenden Themen
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Beschreibung
Der neue Story-Band von Etgar Keret – von der New York Times als »Genie« gefeiert – zeigt den weltberühmten Schriftsteller einmal mehr in Bestform.
Etgar Keret ist Großmeister der kurzen Form und Meister darin, die Schrecken unserer Zeit in absurde, surreale und berührende Geschichten zu verwandeln. In seinem neuen Band entwirft er mit Originalität, Humor und tiefer Menschlichkeit apokalyptische Szenarien, die den existenziellen Fragen des Lebens nachspüren. Und schafft Welten, in denen man nur einmal »Ich liebe dich« sagen darf und unser letztes Wort Badminton ist; mit TV-Shows, in denen man ein Auge verliert, um der Freundin seine Liebe zu beweisen, und Welten, in denen Zeitreisen mit ihrem Schlankheitseffekt beworben werden. Inmitten dieser Endzeitstimmung präsentiert uns Keret eine weitere unwiderstehliche Halluzination in Buchform, die das Leben feiert.
»Etgar Keret ist der Großmeister einer Gattung, die nur er schreiben kann: die Etgar-Keret-Kurzgeschichte. Sie ist weise, absurd, witzig, sehr traurig, völlig verrückt und zutiefst vernünftig. Keret wird von Buch zu Buch besser darin, Etgar-Keret-Geschichten zu schreiben; dieser Band ist der bisherige Höhepunkt seines Schaffens.« Daniel Kehlmann
»Keret erzählt so wunderbar, dass dem Leser nichts anderes übrigbleibt, als Tränen zu lachen.« NZZ
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Etgar Keret, geboren 1967 in Ramat Gan, Israel, ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller Israels. Er gilt als Meister der Kurzgeschichte, seine Short-Story-Bände sind in Israel Bestseller und werden in 40 Sprachen übersetzt. Sein neuester Band »Tu's nicht« wurde mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet. Etgar Keret schreibt auch Drehbücher und Graphic Novels. Er lebt mit seiner Familie in Tel Aviv.Mehr zum Autor unter etgarkeret.com.
Beiträge
Starke Meinung zu brennenden Themen ist eine Kurzgeschichten-Sammlung, die spekulative Elemente hat, zwischenmenschliche Beziehungen beleuchtet und oft eine Momentaufnahme der menschlichen Natur zeigt. Von der Qualität und Aussage her fand ich die Geschichten sehr unterschiedlich, von tiefsinnig über traurig bis hin zu belanglos. Gerade den sehr kurzen Geschichten fehlte es für mich an Tiefgang oder Sinn. Aber vielleicht war auch das beabsichtigt... Die Highlights für mich waren: "Eine Welt ohne Selfie.-Sticks" und "Ohne Reue"
“Starke Meinung zu brennenden Themen” ist ein Kurzgeschichtenband von Etgar Keret. Die meisten dieser (oft sehr kurzen) Geschichten neigen zum Abstrusen, z.B. geht es um Reinkarnation in einem Eichhörnchen, Quizshows in Multiversen oder Heiratsschwindler, die Ehepartner vortäuschen, anstatt sie zu verschweigen. Im Großen und Ganzen bekommt man hier tolle außergewöhnliche Denkanstöße zu Themen, über die die Wenigsten wohl jemals nachgedacht haben, einige Geschichten fand ich aber auch eher langweiliger. Kerets Sprache ist dabei meist sehr anschaulich und beschreibend und er feiert das Morbide, was mich oft sehr angesprochen hat. Ich bin in der Regel kein Fan von Kurzgeschichten, doch hier hat mich das Format total abgeholt und ich habe das Werk unheimlich gern gelesen. *Das Buch wurde mir kostenfrei von netgalley zur Verfügung gestellt.
Diese Kurzgeschichten sind wirklich kurz, zum Teil sehr kurz. Leider sind sie trotzdem nicht knackig. Oft beginnt der Autor vielversprechend originell, driftet aber im weiteren Verlauf ins Triviale ab. Eine wilde Sammlung schräger Stories über KI, Paralleluniversen, unglaubliche Unfälle oder Ähnliches, die bewegt ohne jedoch wirklich zu berühren. Besonders die häufig aprupten Enden dieser gleichsam losen Fäden laden nur zum Stirnrunzeln und Kopfschütteln ein. Der Band trägt im israelischen Original den Titel "Autokorrektur"; das erscheint mir passender, denn fast alle Geschichten lesen sich so, als ob die Autokorrektur sie beendet hätte. "Starke Meinung(en) zu brennenden Themen" enthält dieser Band bis auf wenige Ausnahmen nicht. Wer gern irres Wirres liest, mag hier gut bedient sein. Bei mir blieb kaum etwas vom Inhalt kleben. Wäre das freakige Eichhörnchen nicht auf dem Cover, hätte ich wohl auch den als dieses wiedergeborenen Großvater schnell vergessen.
Kurzgeschichten mit überraschenden Wendungen
Jede dieser Kurzgeschichten hat wirklich wilde, überraschende Wendungen. Nie kann man sich wirklich sicher sein, das Setting dieser Geschichten vollständig zu verstehen. Das ist gut, aber dennoch haben mich nur wenige Geschichten wirklich erreicht und mich berührt. Mich störte an einigen Stellen auch die manchmal unnötig vulgäre Sprache.
Mut zur Konfrontation – Etgar Keret: Surreale Schnitte, klare Kanten, ehrliche Blicke 🌋📖🔥
Von Etgar Keret hatte ich bisher nichts gelesen, doch dieses Buch hat mich neugierig gemacht. Die Kurzgeschichten sind außergewöhnlich, oft sehr witzig und manchmal surreal – aber auch erstaunlich real. Keret verschönt nichts, er spart Schnickschnack und zieht klare, oft provokante Linien. Das Unerwartete springt einem direkt ins Gesicht, und man fühlt sich selten sicher in seiner Lesehaltung. Was mir gefällt: Kurze, prägnante Texte, perfekt für eine Abendlektüre im Bett. 🛏️📖 Der Humor sitzt, auch wenn er manchmal schroff oder frech ist. 😂 Surreale Momente wechseln elegant mit greifbarer Alltagsrealität ab. 🌗➡️🏙️ Themen sind mutig, oft brennend, ziehen klare Meinungen durch – das liebt man oder man hasst es. 🔥🗣️ Was weniger passt: Wer sanfte Stilistik sucht, könnte hier an seine Grenzen stoßen. Keret nennt Dinge beim Namen, oft ohne viel Schutzanzug. ⚠️🧷 Fazit: Eine mutige, ungekünstelte Sammlung, die den Abend spannend macht – perfekt, wenn ihr mal wieder etwas anderes wollt und keine Angst vor einer Portion provokativer Ehrlichkeit habt. Eine gute Bettlektüre für alle, die gern lachen, staunen und hinterfragen. 🌙✨ Von mir gibt es 4 von 5 Sternen 🌟
Beschreibung
Der neue Story-Band von Etgar Keret – von der New York Times als »Genie« gefeiert – zeigt den weltberühmten Schriftsteller einmal mehr in Bestform.
Etgar Keret ist Großmeister der kurzen Form und Meister darin, die Schrecken unserer Zeit in absurde, surreale und berührende Geschichten zu verwandeln. In seinem neuen Band entwirft er mit Originalität, Humor und tiefer Menschlichkeit apokalyptische Szenarien, die den existenziellen Fragen des Lebens nachspüren. Und schafft Welten, in denen man nur einmal »Ich liebe dich« sagen darf und unser letztes Wort Badminton ist; mit TV-Shows, in denen man ein Auge verliert, um der Freundin seine Liebe zu beweisen, und Welten, in denen Zeitreisen mit ihrem Schlankheitseffekt beworben werden. Inmitten dieser Endzeitstimmung präsentiert uns Keret eine weitere unwiderstehliche Halluzination in Buchform, die das Leben feiert.
»Etgar Keret ist der Großmeister einer Gattung, die nur er schreiben kann: die Etgar-Keret-Kurzgeschichte. Sie ist weise, absurd, witzig, sehr traurig, völlig verrückt und zutiefst vernünftig. Keret wird von Buch zu Buch besser darin, Etgar-Keret-Geschichten zu schreiben; dieser Band ist der bisherige Höhepunkt seines Schaffens.« Daniel Kehlmann
»Keret erzählt so wunderbar, dass dem Leser nichts anderes übrigbleibt, als Tränen zu lachen.« NZZ
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Etgar Keret, geboren 1967 in Ramat Gan, Israel, ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller Israels. Er gilt als Meister der Kurzgeschichte, seine Short-Story-Bände sind in Israel Bestseller und werden in 40 Sprachen übersetzt. Sein neuester Band »Tu's nicht« wurde mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet. Etgar Keret schreibt auch Drehbücher und Graphic Novels. Er lebt mit seiner Familie in Tel Aviv.Mehr zum Autor unter etgarkeret.com.
Beiträge
Starke Meinung zu brennenden Themen ist eine Kurzgeschichten-Sammlung, die spekulative Elemente hat, zwischenmenschliche Beziehungen beleuchtet und oft eine Momentaufnahme der menschlichen Natur zeigt. Von der Qualität und Aussage her fand ich die Geschichten sehr unterschiedlich, von tiefsinnig über traurig bis hin zu belanglos. Gerade den sehr kurzen Geschichten fehlte es für mich an Tiefgang oder Sinn. Aber vielleicht war auch das beabsichtigt... Die Highlights für mich waren: "Eine Welt ohne Selfie.-Sticks" und "Ohne Reue"
“Starke Meinung zu brennenden Themen” ist ein Kurzgeschichtenband von Etgar Keret. Die meisten dieser (oft sehr kurzen) Geschichten neigen zum Abstrusen, z.B. geht es um Reinkarnation in einem Eichhörnchen, Quizshows in Multiversen oder Heiratsschwindler, die Ehepartner vortäuschen, anstatt sie zu verschweigen. Im Großen und Ganzen bekommt man hier tolle außergewöhnliche Denkanstöße zu Themen, über die die Wenigsten wohl jemals nachgedacht haben, einige Geschichten fand ich aber auch eher langweiliger. Kerets Sprache ist dabei meist sehr anschaulich und beschreibend und er feiert das Morbide, was mich oft sehr angesprochen hat. Ich bin in der Regel kein Fan von Kurzgeschichten, doch hier hat mich das Format total abgeholt und ich habe das Werk unheimlich gern gelesen. *Das Buch wurde mir kostenfrei von netgalley zur Verfügung gestellt.
Diese Kurzgeschichten sind wirklich kurz, zum Teil sehr kurz. Leider sind sie trotzdem nicht knackig. Oft beginnt der Autor vielversprechend originell, driftet aber im weiteren Verlauf ins Triviale ab. Eine wilde Sammlung schräger Stories über KI, Paralleluniversen, unglaubliche Unfälle oder Ähnliches, die bewegt ohne jedoch wirklich zu berühren. Besonders die häufig aprupten Enden dieser gleichsam losen Fäden laden nur zum Stirnrunzeln und Kopfschütteln ein. Der Band trägt im israelischen Original den Titel "Autokorrektur"; das erscheint mir passender, denn fast alle Geschichten lesen sich so, als ob die Autokorrektur sie beendet hätte. "Starke Meinung(en) zu brennenden Themen" enthält dieser Band bis auf wenige Ausnahmen nicht. Wer gern irres Wirres liest, mag hier gut bedient sein. Bei mir blieb kaum etwas vom Inhalt kleben. Wäre das freakige Eichhörnchen nicht auf dem Cover, hätte ich wohl auch den als dieses wiedergeborenen Großvater schnell vergessen.
Kurzgeschichten mit überraschenden Wendungen
Jede dieser Kurzgeschichten hat wirklich wilde, überraschende Wendungen. Nie kann man sich wirklich sicher sein, das Setting dieser Geschichten vollständig zu verstehen. Das ist gut, aber dennoch haben mich nur wenige Geschichten wirklich erreicht und mich berührt. Mich störte an einigen Stellen auch die manchmal unnötig vulgäre Sprache.
Mut zur Konfrontation – Etgar Keret: Surreale Schnitte, klare Kanten, ehrliche Blicke 🌋📖🔥
Von Etgar Keret hatte ich bisher nichts gelesen, doch dieses Buch hat mich neugierig gemacht. Die Kurzgeschichten sind außergewöhnlich, oft sehr witzig und manchmal surreal – aber auch erstaunlich real. Keret verschönt nichts, er spart Schnickschnack und zieht klare, oft provokante Linien. Das Unerwartete springt einem direkt ins Gesicht, und man fühlt sich selten sicher in seiner Lesehaltung. Was mir gefällt: Kurze, prägnante Texte, perfekt für eine Abendlektüre im Bett. 🛏️📖 Der Humor sitzt, auch wenn er manchmal schroff oder frech ist. 😂 Surreale Momente wechseln elegant mit greifbarer Alltagsrealität ab. 🌗➡️🏙️ Themen sind mutig, oft brennend, ziehen klare Meinungen durch – das liebt man oder man hasst es. 🔥🗣️ Was weniger passt: Wer sanfte Stilistik sucht, könnte hier an seine Grenzen stoßen. Keret nennt Dinge beim Namen, oft ohne viel Schutzanzug. ⚠️🧷 Fazit: Eine mutige, ungekünstelte Sammlung, die den Abend spannend macht – perfekt, wenn ihr mal wieder etwas anderes wollt und keine Angst vor einer Portion provokativer Ehrlichkeit habt. Eine gute Bettlektüre für alle, die gern lachen, staunen und hinterfragen. 🌙✨ Von mir gibt es 4 von 5 Sternen 🌟









