Star Girl Space Boy

Star Girl Space Boy

Taschenbuch
4.52

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Beschreibung

+++ Aufwendig gestaltete Ausgabe mit Farbschnitt +++ Cyberpunk oder schon dystopische Gegenwart? Coffee to run. Tod durch Überarbeitung. Abschaffung von allem, was keinen Profit generiert. Der Roman Star Girl Space Boy zeichnet das Bild einer Gesellschaft, die technologisch weit fortgeschritten, doch emotional verkümmert ist. Das Glamourpaar der Staatenunion: Rockstar Jean Rodenberry und Astrobiologe Thomas Victor Major. Für ihre kühnen Visionen und größenwahnsinnigen Bestreben gehen beide über Leichen. Schließlich stehen sie sich gegenseitig im Wege und der Absturz ist – buchstäblich – vorprogrammiert. Der Cyberpunk-Roman der Preisträgerin des Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendiums Mirjam Kay Mashkour in der Erstauflage als Black Edition.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Sci-Fi
Sub-Genre
Klassiker
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
400
Preis
19.60 €

Beiträge

1
Alle
4

Interessantes Buch, was ganz anders ist als erwartet!

Dieses Buch anders, als ich erwartet habe. Nicht nur im Aussehen - es hat schwarze Seiten mit weißer Schrift. Erstaunlicherweise ließ sich das übrigens richtig gut lesen, fand es sogar angenehmer als normale Bücher (ich lese abends und das war tatsächlich richtig gut!). Es riecht auch nicht unangenehm (das hatte ich beim Aussehen befürchtet). Aussehen: Top. Inhalt... interessant. Wirklich interessant. Es ist kein klassisches Scifi/Cyberpunk Buch. Keine klassische Heldenreise. Stattdessen stehen Star Girl und Space Boy im Mittelpunkt, immer in abwechselnden Perspektiven. Beide sind dabei nicht sympathisch, wobei sie eine interessante Entwicklung haben. Mochte ich zu Beginn Space Boy mehr, hat sich das im Verlauf des Buches komplett gewandelt. Ich bin beim Lesen mit den Zeiten durcheinander gekommen, wusste oft nicht, was Vergangenheit und Gegenwart ist. Insgesamt fehlte mir eindeutig der rote Faden - aber ich glaube vor allem, weil ich etwas gänzlich anderes erwartet habe. Ehrlich gesagt ist dieses Buch mehr "Kunst" (ohne "normaler" Fantasy abzuwerten). Ich hätte es mir daher klassisch in "Literatur" Verlagen vorgestellt statt hier. Ich werd es definitiv meinem Papa geben, weil ich glaube, das ist 100% sein Geschmack. Bei mir... mich hinterlässt es etwas fragend. Das Ende hab ich ehrlicherweise gar nicht verstanden, und weiß nicht einmal, ob das nicht vielleicht Absicht war. Es ist nicht so, dass es mir nicht gefallen hat. Es ist besonders. Auch viel zum nachdenken. Über Kunst, über Wissenschaft, über Ruhm. Viel Kritik schwingt unterschwellig mit. Wer einen klassischen Plot erwartet, wird enttäuscht. Wer sich dagegen auf (absolut gewollt unsympathische) Figuren einlassen kann und möchte, wird mit einer Geschichte belohnt, die oft schmerzhaft dunkel ist. Wie das Buch. Weiß auf schwarzem Grund.

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