Stammzellen per Luftpost
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Interessante Hintergrundeinblicke
Mailin ist Lehrerin und arbeitet im Krankenhaus auf der Onkologie, unterrichtet dort die Kinder, die nicht zur Schule gehen können. Nebenher übermittelt sie Stammzellen vom Spender zum Empfänger, auch international. Die Geschichte ist kurz, aber intensiv. Ein Sneak in das Leben auf der Onkologie, die Freude, aber auch das Leid, das damit verbunden ist. Der Einblick in den Stammzellentransport fand ich mega. Hab ich mich bisher nie mit beschäftigt. Was für eine heftige Verantwortung. Und wie ätzend die Behörden da manchmal sein können, wie machtbesessen und leichtsinnig. Zum Glück sind das immer nur Ausnahmen (hoffen wir es mal), aber nervt schon sehr. Den Stil fand ich super. Auf den Punkt, die 100 Seiten perfekt genutzt, um Mailin, ihre Aufgabe, ihren Mut, ihren Kummer und das Weitermachen zu begleiten. Wie wertvoll diese Arbeit für Betroffene ist. Danke für diesen Einblick. Hat wirklich die Augen geöffnet. Ohne Fingerpointing. Einfach aus dem Leben raus. Ein "so isses halt".
Stammzellen per Luftpost
In dem Buch „Stammzellen per Luftpost“ von Janina Sattler geht es um Mailin, die durch Zufall nach ihrem Studium eine Stelle als Lehrerin im Krankenhaus für schwerkranke Kinder annimmt. In den Ferien arbeitet sie zudem ehrenamtlich als Kurierin von Stammzellen und reist hierfür stets unter Zeitdruck um die ganz Welt. Das Buch erzählt verschiedenste Situationen kurz, informativ und unfassbar emotional. Mailin schildert hierbei jedoch nicht nur die traurigen Szenen der Kinder- und Jugendonkologie, sondern auch Freundschaft, Zusammenhalt und Hoffnung. Ebenso empfand ich es als sehr interessant, mehr über die Abläufe, Regeln und Hindernisse von Kurierfahrten von Stammzellen zu erfahren, da mir ehrlicherweise vieles davon nicht bewusst war. Mailins Erlebnisse werden auf 100 Seiten kompakt erzählt und trifft dabei in meinen Augen genau den richtigen Ton. Ja, ich habe auf der Fähre beim Lesen geweint - aber nicht weil es übertrieben dramatisch geschrieben ist, sondern weil die Emotionen sehr authentisch und glaubwürdig waren. Man merkt, dass die Autorin weiß und fühlt, was sie aufs Papier bringt. Ich kann jedem das Buch nur ans Herz legen, empfehle aber einen ruhigen Ort - sonst muss auch euch eine süße Omi ein Taschentuch reichen!
Beschreibung
Buchinformationen
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Interessante Hintergrundeinblicke
Mailin ist Lehrerin und arbeitet im Krankenhaus auf der Onkologie, unterrichtet dort die Kinder, die nicht zur Schule gehen können. Nebenher übermittelt sie Stammzellen vom Spender zum Empfänger, auch international. Die Geschichte ist kurz, aber intensiv. Ein Sneak in das Leben auf der Onkologie, die Freude, aber auch das Leid, das damit verbunden ist. Der Einblick in den Stammzellentransport fand ich mega. Hab ich mich bisher nie mit beschäftigt. Was für eine heftige Verantwortung. Und wie ätzend die Behörden da manchmal sein können, wie machtbesessen und leichtsinnig. Zum Glück sind das immer nur Ausnahmen (hoffen wir es mal), aber nervt schon sehr. Den Stil fand ich super. Auf den Punkt, die 100 Seiten perfekt genutzt, um Mailin, ihre Aufgabe, ihren Mut, ihren Kummer und das Weitermachen zu begleiten. Wie wertvoll diese Arbeit für Betroffene ist. Danke für diesen Einblick. Hat wirklich die Augen geöffnet. Ohne Fingerpointing. Einfach aus dem Leben raus. Ein "so isses halt".
Stammzellen per Luftpost
In dem Buch „Stammzellen per Luftpost“ von Janina Sattler geht es um Mailin, die durch Zufall nach ihrem Studium eine Stelle als Lehrerin im Krankenhaus für schwerkranke Kinder annimmt. In den Ferien arbeitet sie zudem ehrenamtlich als Kurierin von Stammzellen und reist hierfür stets unter Zeitdruck um die ganz Welt. Das Buch erzählt verschiedenste Situationen kurz, informativ und unfassbar emotional. Mailin schildert hierbei jedoch nicht nur die traurigen Szenen der Kinder- und Jugendonkologie, sondern auch Freundschaft, Zusammenhalt und Hoffnung. Ebenso empfand ich es als sehr interessant, mehr über die Abläufe, Regeln und Hindernisse von Kurierfahrten von Stammzellen zu erfahren, da mir ehrlicherweise vieles davon nicht bewusst war. Mailins Erlebnisse werden auf 100 Seiten kompakt erzählt und trifft dabei in meinen Augen genau den richtigen Ton. Ja, ich habe auf der Fähre beim Lesen geweint - aber nicht weil es übertrieben dramatisch geschrieben ist, sondern weil die Emotionen sehr authentisch und glaubwürdig waren. Man merkt, dass die Autorin weiß und fühlt, was sie aufs Papier bringt. Ich kann jedem das Buch nur ans Herz legen, empfehle aber einen ruhigen Ort - sonst muss auch euch eine süße Omi ein Taschentuch reichen!






