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Stadt und Raum 1933-1949

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Über das Buch

Der vorliegende Sammelband präsentiert die Beiträge einer Tagung, die das Forschungsprojekt "Stadterneuerung in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus" 1989 veranstaltete. Er enthält Beiträge, die Kenntnisse über "Elendsviertelsanierung" und "Stadtgesundung" erweitern und einordnen in andere städtischeund raumordnerische Teilpolitiken, aus z.T. anderer fachlicher und anderer nationaler Sicht (Großbritanien, Niederlande, Dänemark). Zudem werden die seit geraumer Zeit von Historikern viel erwähnten, aber von der Planungsgeschichte immer noch zu wenig durchleuchteten "dunklen Jahre" zwischen Ende des 2. Weltkrieges und den deutschen Staatengründungen 1949 hinterfragt. Es werden z.T. bisher noch nicht veröffentlichte Forschungsergebnisse präsentiert, die differenzierte Informationen abgeben zu der Frage nach Neubeginn oder Kontinuität des Denkens und fachlichen Agierens bei Planern, bei den Alliierten, in Planungsinstitutionen. Einige von Falluntersuchungen losgelöste Beiträge befassen sich mit der Frage, ob der "Historikerstreit" der letzten Jahre eigentlich an dem Planerlager vorbeigegangen oder dieser erst noch zu führen ist. Das Buch legt insgesamt ein spannendes Zeugnis ab von der Bedeutung der jüngeren Planungsgeschichte für unser heutiges Planungshandeln. Tagungsreader, Kassel 1990 (S. 274, 20 Abb.)
ISBN9783891170557
VerlagKassel University Press
Erscheinungsdatum17.01.91
Seitenzahl274

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