Spreewaldwölfe (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 4)

Spreewaldwölfe (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 4)

von Christiane Dieckerhoff·Buch 4 von 4
Taschenbuch
4.36
WölfeRegiokrimiWolfgegnerTolle Ermittlerin

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Beschreibung

»Ein psychologisch raffinierter Krimi vor düsterer Spreewald-Kulisse.« Eva Almstädt

Im sonst so idyllischen Spreewald herrscht Unruhe. Schon seit Monaten tobt ein erbitterter Streit zwischen Wolfsgegnern und Tierschützern. Die Emotionen kochen hoch, als auf einer Weide die von Bisswunden entstellte Leiche eines Jungen entdeckt wird. Die Wolfsgegner machen sich den Vorfall zunutze, doch Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner ahnt, dass die Todesursache eine andere war. Kann es sein, dass es auch an einem so beschaulichen Ort wie Lübbenau Wölfe im Schafspelz gibt?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Klassisch
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
352
Preis
14.40 €

Autorenbeschreibung

Christiane Dieckerhoff, Jahrgang 1960, machte zunächst eine Berufsausbildung zur Kinderkrankenschwester, ist Mutter zweier erwachsener Kinder und lebt am Rande des Ruhrgebiets. Sie schreibt vor allem aktuelle und historische Krimis.

Beiträge

2
Alle
5

Gutes buch. Ging flott von der Hand. Kurz und knapp gut für zwischendurch

5

Spreewaldwölfe ist bereits der 4. Band der Serie rund um die Ermittlerin Klaudia Wagner und ihr Team. Ich habe auch bisher nur den zweiten Band „Spreewaldtod“ gelesen und dann die Serie wieder aus den Augen verloren – es gibt einfach viel zu viele Bücher/Serien. Nun kam mir dieser via NetGalley in die Hände und ich nutzte die Gelegenheit um das Buch zu lesen. Ich kann auch schon mal vorweg sagen, es ist nicht schlimm, wenn man den 3. nicht gelesen hat. Die Fälle an sich sich alle ineinander abgeschlossen. Nur das private der Ermittler, das fehlt etwas, aber damit konnte ich gut leben und habe mir meinen Teil gedacht. Vielleicht hole ich bei Gelegenheit den 1. und 3. Band noch nach. Aber nun erst einmal noch ein paar Worte zum Krimi. Wie bereits der letzte, den ich gelesen habe, so hat auch dieser mir gefallen. Auch hier hatte ich immer das Gefühl einer düsteren Stimmung. Nachdem ein toter junger Mann gefunden wurde, stellt Klaudia natürlich Ermittlungen an. Aber meist kommt sie mit den Bewohnern nicht klar – die meisten mauern und bei jedem hat man das Gefühl, sie verbergen irgendetwas. Und so hat man auch bald selbst eine Handvoll Leute, denen man gleich mal den Mord zugestehen würde. Außerdem gibt es noch Bewohner, mit traumatischen Erlebnissen, welche aus dem Vorgängerband hervorgehen, aber der Leser in Kenntnis gesetzt wird, wie die Zusammenhänge sind (also wieder nicht schlimm, wenn man den Vorgänger nicht gelesen hat). Gerade diese Personen und diese Erlebnisse wirken auf m ich so dunkel und machen das komplette Buch über diese düstere Stimmung aus – was keineswegs schlecht ist, im Gegenteil, ich mochte die Stimmung total gern und es passte auch super zu den jeweiligen Geschehnissen. Ich bin sehr begeistert von der Autorin, ihrem Schreibstil, ihrer Sprache, ihrer Logik. Und so hatte ich viel Spaß am Buch und habe mit Begeisterung diesen Band viel zu schnell durch gelesen gehabt. Besonders auch alles zu dem Thema Wölfe fand ich sehr spannend, und auch wenn recht schnell klar war, dass ein Wolf keinesfalls den jungen Mann getötet haben kann, ist die Angst vorm Wolf doch immer noch in den Köpfen der Menschen. Hier hat man auch einen guten Einblick in die Arbeit der Menschen bekommen, die den Wolf schützen. Fand ich sehr gut eingeflochten. Alles in allem ein guter, düsterer Krimi, mit einer schönen und schlüssigen Auflösung. Ich werde auf jeden Fall die anderen beiden Teile noch nachholen!

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