Spiele um Segen und Verdammnis

Spiele um Segen und Verdammnis

Buch
3.77

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Beschreibung

Spiele um Segen und Verdammnis - Ein episches Fantasy-Abenteuer voller Magie, Intrigen und Selbstfindung

Tauche ein in eine Welt voller Magie, politischer Intrigen und dem Kampf einer jungen Frau gegen ihre dunkle Vergangenheit. Spiele um Segen und Verdammnis ist ein mitreißender Fantasy-Roman, der dich von der ersten Seite an in seinen Bann ziehen wird.

Als ehemalige Assassinin wird Aveny überraschend ausgewählt, das erste Seenland bei den prestigeträchtigen Ehrenspielen zu vertreten. Doch während sie in der Arena um den Sieg kämpft, muss sie sich auch ihrer eigenen Vergangenheit stellen und eine noch größere Bedrohung aufdecken, die die Zukunft der Seenlande für immer verändern könnte.

Eine faszinierende Fantasywelt voller lebendiger Charaktere, mythischer Kreaturen und atemberaubender Schauplätze Eine starke Heldin, die gegen ihre inneren Dämonen ankämpft und über sich hinauswächst Spannende Arenakämpfe gegen sagenumwobene Bestien und rivalisierende Kämpfer Politische Intrigen und eine mysteriöse Verschwörung, die die Seenlande bedrohen Eine berührende Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und die Kraft der Vergebung

Bestelle jetzt Spiele um Segen und Verdammnis und begleite Aveny auf ihrer Quest nach Erlösung, Gerechtigkeit und Selbstfindung. Erlebe hautnah mit, wie sie in der Arena um den Sieg kämpft, Bündnisse schmiedet und dem Befehl ihres Lords folgt, eine mögliche Verschwörung aufzudecken. Dieses Buch ist ein Muss für alle Fans von epischer Fantasy, starken Heldinnen und mitreißenden Abenteuern. Sichere dir jetzt dein Exemplar!

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fantasy
Sub-Genre
Episch
Format
Buch
Seitenzahl
580
Preis
21.50 €

Beiträge

3
Alle
5

Gerne mehr davon 😍

Das Buch entführt uns in eine Welt voller Götter, Magie und Königreiche. Und ich war einfach begeistert! Das Buch, die Charaktere, der Weltenaufbau, die Handlungen und Zusammenhänge, alles ist einfach extrem detailiert und gut ausgearbeitet. Ich hab die ersten 50 Seiten gebraucht, bis ich mich richtig in der Welt zurecht gefunden haben. Aber die Karte hilft glücklicherweise sehr! Ich habe fasziniert Averys Abenteuer verfolgt und auch jetzt, eine Woche nach dem ich das Buch beendet haben, denke ich noch immer darüber nach. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht zu spekulieren, was es mit den einzelnen Charaktere und deren Verbindungen untereinander auf sich haben könnte und kann es kaum erwarten die vielen Charaktere auf ihrer weiteren Reise in den nächsten Bänden zu begleiten. Hoffentlich werden wir irgendwann erfahren, wie ihre Reise endet, ob sie ihre von ganz unterschiedlichen Motiven gebrägten Ziele erreichen oder ob ihre Vergangenheit den einen oder anderen vielleicht doch noch einholt. Einzige Anmerkung die ich in dem Buch noch schön gefunden hätte, wäre ein Charakterverzeichnis am Ende des Buches gewesen. Es gibt wirklich viele verschiedene Charaktere mit ganz unterschiedlichen zusammenhängen, sodass man, wenn man doch Mal den Überblick verliert, nachschauen kann. Alles in allem hab ich "Spiele um Segen und Verdamnis" aber sehr geliebt! Und kann es jedem nur wärmstens empfehlen, der auf ausgeklügelte High Fantasy und Intrigen steht!

3

Leichter Schreibstil, interessante Grundidee, gelungene Charakterdarstellung

"Die Spiele um Segen und Verdammnis: Die Gottesdiener", so lautet der im letzten Jahr erschienene Titel von Jana Ulmer. Und genau bei diesem stoppe ich direkt mal. Ich persönlich hätte es für den Gesamteindruck viel passender gefunden, wenn man den Zusatztitel als Haupttitel verwendet hätte und umgekehrt. Das hört sich doch irgendwie viel stimmiger an?! Kommen wir aber einfach mal zum Inhalt: Einst war sie die fähigste Assassinin der Boten des Lichts. Nun ist sie die Geheimwaffe eines Lords. Ein grausamer Verdacht führt Aveny Macall in das Königreich Presien. Ist die Organisation aus Assassinen, der sie angehörte, wirklich wiederauferstanden? Getarnt als erwählte Wächterin, nimmt sie an den Ehrenspielen teil und sucht im Arenakomplex nach Hinweisen. Dabei begegnet sie Kaelan Walsh aus dem Dorf ihrer Kindheit. Niemals darf er von ihrer Vergangenheit erfahren, erst recht nicht, dass sie zu einer Tristi herangezüchtet wurde. Doch auch er ist wegen eines Geheimnisses auf der Suche nach Antworten. Und plötzlich verfolgen Aveny und Kaelan dasselbe Ziel... Die angenehme Leichtigkeit des Schreibstils hat es mir sehr einfach gemacht, das Buch in wenigen Tagen durchzulesen. Der Leser wird gekonnt bei der Stange gehalten, auch durch die passende Länge der jeweiligen Kapitel. Die Grundidee der Geschichte fand ich ebenfalls äußerst interessant, allerdings habe ich mir die verschiedenen Arenaspiele irgendwie epischer vorgestellt, für mich waren diese etwas zu dürftig und kurz gehalten. Dahingegen ist die Charakterdarstellung wieder durchaus gelungen! Allen voran Aveny, die Hauptprotagonistin der Story und mein persönlicher Favorit. Ich bin ja sowieso ein Fan von Assassinen und sie hat diese Rolle wirklich gut verkörpert. Man kann förmlich spüren, was in ihrem Inneren vorgeht und endlich wird mal nicht das Klischee des hilflosen Mädchens, das ständig gerettet werden muss, hervorgeholt. Die Dynamik der gesamten Gruppe kommt gut zum Vorschein und auch die jeweiligen Handlungen waren größtenteils nachvollziehbar. Jeder Charakter hat sein ganz eigenes Geheimnis und auch ein spezielles Laster... Oft stellt man sich die Frage, wer ist denn jetzt wirklich vertrauenswürdig und wer nicht?! Zum Glück gab es hier auch nur einen Hauch von Romantik, ich befürchte aber bereits, dass dies im nächsten Teil deutlich mehr Raum einnehmen wird. Somit habe ich es auch schon vorneweg genommen: Das Buch endet mit solch einem Ende, dass definitiv von einem zweiten Teil ausgegangen werden kann. Die Weltengestaltung mag nicht jeden Leser überzeugen, mich mit inbegriffen. Die Karte am Anfang des Buches erleichtert zwar den Überblick aber irgendwie haben mir doch deutlich mehr Details zu den verschiedenen Ländern und Kontinenten gefehlt. Zudem trifft man immer wieder auf Szenen, die man irgendwo in irgendeiner Form schon mal gelesen oder gesehen hat. Mir ist klar, dass man das Rad nicht neu erfinden kann aber dennoch war die Geschichte dadurch an einigen Stellen ziemlich vorhersehbar. An anderen Stellen wünscht man sich wiederum weitere Informationen und Erklärungen, das Gleichgewicht des Ganzen finde ich hier etwas wackelig. Somit ein solider Auftaktband, der sich vielerlei Themen wie beispielsweise Mythologie, Politik und Religion widmet, für mich persönlich aber dennoch etwas unausgereift wirkt. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern hat mir hier der Anfang und der Mittelteil am besten gefallen, danach verlief sich meine Lesefreude etwas im Sande. Das Konstrukt der Geschichte wurde zunehmend wirrer und mir hat letztlich einfach der ausschlaggebende Punkt gefehlt, durch den ich größeres Interesse am nächsten Teil hätte.

4

Ich mochte bereits die Tasyar Chroniken von Jana Ulmer extrem gern. Ach was, ich habe es geliebt.  Und endlich gibt es etwas Neues von der Autorin.  Auf den ersten Band der Gottesdiener Saga hab ich mich sehr gefreut. Die schlichte, zeitlose und elegante Art des Covers hat mich direkt angesprochen und der Klappentext klang einfach zu gut, so dass ich mich sehr darauf gefreut habe. Aber es ist auch sehr viel anspruchsvoller, als es die Tasyar Chroniken waren. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und fesselt ungemein.  Die Atmosphäre ist sehr düster, gehaltvoll und auch schwer gehalten. Zudem birgt es eine Zerbrechlichkeit und Empfindsamkeit, die kaum in Worte zu fassen ist, aber so gut zu spüren ist.  Aveny steht hier mehr oder weniger im Fokus. Was aber nicht heißt, dass man nur ihre Perspektive erfährt. Was mir enorm gut gefallen hat, weil man so auch die anderen Charaktere unglaublich gut kennenlernen und intensiver wahrnehmen kann. Darüber hinaus spürt man auch, was in ihrem Inneren vor sich geht. Aveny ist eine unglaublich interessante und vielseitige junge Frau. Stark, unbeugsam, aber auch sehr empfindsam. Eine junge Frau, die ihr Schicksal längst angenommen hat, aber trotzdem gerade auf emotionaler Ebene ihre Momente hat. Was sie sehr verletzlich und sympathisch erscheinen lässt.  Auch die anderen Charaktere sind unglaublich interessant. Allen voran konnten mich vor allem Kento, Aeno, Shade und Kaelan sehr mitreißen. Sie sind sehr unterschiedlich in ihrer Art, berühren aber auf eine sehr eigene Art und Weise.  Von Anfang an empfand ich diese Lektüre als sehr schwere Kost. Es ist nichts, was sich nebenbei lesen lässt. Es birgt nicht nur sensible Themen, es lässt sich auch mental schwer verarbeiten. In meinen Augen eine sehr anspruchsvolle und tiefgreifende Geschichte.  Der Einstieg verlief nicht ganz so reibungslos, wie ich gedacht hatte. Es stürmte eine Menge auf mich ein und ich wusste zunächst nicht, in welche Richtung ich gehen sollte. Sowie ich alles sortiert und analysiert hatte, ging es mir leichter von der Hand und ich konnte mich auch auf Aveny und ihr Leben einlassen. Man spürt, wie gefangen und getrieben jeder einzelne von Ihnen ist. Dass jeder seine dunklen Geheimnisse in sich trägt und es sie förmlich zu Boden zwingt. Jeder hat seine eigenen Herausforderungen zu meistern, was oft nicht spurlos an Ihnen vorübergeht. Zudem wird man vor die Frage gestellt, wem überhaupt zu trauen ist. Eine Frage, die unmöglich zu beantworten ist.  Die Weiterentwicklung der Charaktere im Laufe der Handlung hat mir unglaublich gut gefallen. Weil sie über sich hinauswachsen und zudem immer klarer sehen. Das Magiesystem empfand ich als sehr faszinierend und kreativ. Es ist nicht nur sehr interessant gestaltet, sondern zeigt auch die große Macht dessen auf. Obwohl es sehr temporeich vonstatten geht, trägt es eine leichte Schwere und Stille in sich, die sich nicht so leicht kompensieren lässt. Dazu kommt, dass der mentale Schmerz sich in allem manifestiert. Man spürt diese Qual, den Aufschrei sehr intensiv.  Dazu kommt die Frage, wer man überhaupt ist und wer man eigentlich sein möchte. Auch der Wettkampf in der Arena ist sehr gut ausgearbeitet und fasziniert auf vielfache Art und Weise.  Am interessantesten waren für mich die Tristi und Luxeri. Ebenso die Hintergründe, die mich wirklich zutiefst erschüttert haben.  Weil es nicht so eindimensional ist, wie man denken würde. Auch das Setting konnte mich absolut überzeugen.  Jana Ulmer gelingt es sehr gekonnt, einige Überraschungen einfließen zu lassen, die ich so niemals erwartet hätte und die dem Ganzen nochmal eine völlig neue Richtung geben. Insgesamt ein sehr interessanter Einstieg in diese Welt, der zwar auch etwas blutig ist, aber zudem auch viele Emotionen und Werte zwischen die Zeilen legt. Ich bin sehr gespannt darauf, wie es weitergeht.  Fazit: Mit "Spiele um Segen und Verdammnis" gelingt Jana Ulmer ein sehr interessanter und vielschichtiger Auftakt der Gottesdiener Saga. Düster, magisch und beklemmend.  Keine einfache Lektüre, aber eine, die sich zu lesen lohnt und so viel mit auf den Weg gibt. Wer es gern anspruchsvoller und tiefgreifender mag, sollte es sich nicht entgehen lassen.

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