Zuckerman begegnet dem alternden Professor Coleman Silk, der durch Missverständnisse und Intrigen alles verloren hat – sein Renommee, seine Familie. Das große Geheimnis, das ihn umgibt, kann er wahrscheinlich nur mit Faunia, seiner jungen Geliebten, teilen. Ein Sittenbild der amerikanischen Gesellschaft.
Kein Mensch ist frei von Vorurteilen, Urteilen, Verfehlungen, kleinen oder großen Geheimnissen. Wir alle sind der menschliche Makel.
Leseempfehlung meinerseits.
13. Jan. 2026
4,0
Kein Mensch ist frei von Vorurteilen, Urteilen, Verfehlungen, kleinen oder großen Geheimnissen. Wir alle sind der menschliche Makel.
Leseempfehlung meinerseits.
Ein Meisterwerk! Wie Philip Roth mit Konventionen, Vorurteilen, (vorschnellen) Schlussfolgerungen und Erzählperspektiven spielt, sucht seinesgleichen.
Ein halber Stern Abzug wegen einiger kleinerer Längen.
13. Mai 2026
4,5
Ein Meisterwerk! Wie Philip Roth mit Konventionen, Vorurteilen, (vorschnellen) Schlussfolgerungen und Erzählperspektiven spielt, sucht seinesgleichen.
Ein halber Stern Abzug wegen einiger kleinerer Längen.
Ich bin noch etwas benommen, weil gerade erst fertig geworden. Fühl mich ein bisschen wie nach einem ordentlichen Festmahl, schwer und satt, aber glücklich und zufrieden.
Vielleicht bräuchte ich auch noch einen kleinen Verdauungsspaziergang, bevor ich weiß, was ich zum Buch sagen will. Was ich sagen kann: unbedingt lesen. Der Schreibstil herrlich dahin wabbernd, mal fast kochend, dann wieder so kühl, dass einem die Zechen einfrieren. Allein der Schreibstil hat vermutlich schon 3 Sterne ausgemacht. Das Thema, menschliche Fehler, Idiotie und Absurdität von Moral und ganz einfach: Liebe. Viele Stellen, die mich ordentlich berührt haben und herrlich tiefgründig beschriebene Männer (Frauen werden ausschließlich durch die Männer-Brille betrachtet, dementsprechend gefühlt etwas verschwommene Darstellung, aber nicht unangenehm).
25. Feb. 2025
4,0
Ich bin noch etwas benommen, weil gerade erst fertig geworden. Fühl mich ein bisschen wie nach einem ordentlichen Festmahl, schwer und satt, aber glücklich und zufrieden.
Vielleicht bräuchte ich auch noch einen kleinen Verdauungsspaziergang, bevor ich weiß, was ich zum Buch sagen will. Was ich sagen kann: unbedingt lesen. Der Schreibstil herrlich dahin wabbernd, mal fast kochend, dann wieder so kühl, dass einem die Zechen einfrieren. Allein der Schreibstil hat vermutlich schon 3 Sterne ausgemacht. Das Thema, menschliche Fehler, Idiotie und Absurdität von Moral und ganz einfach: Liebe. Viele Stellen, die mich ordentlich berührt haben und herrlich tiefgründig beschriebene Männer (Frauen werden ausschließlich durch die Männer-Brille betrachtet, dementsprechend gefühlt etwas verschwommene Darstellung, aber nicht unangenehm).
25. Feb. 2025
3 von 6 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Philip Roth
Philip Roth wurde 1933 in Newark, New Jersey, geboren und starb 2018 in New York City. 1998 erhielt er für Amerikanisches Idyll den Pulitzerpreis. Ebenfalls 1998 wurde ihm im Weißen Haus die National Medal of Arts verliehen, und 2001 erhielt er die höchste Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters, die Gold Medal, mit der unter anderem John Dos Passos, William Faulkner und Saul Bellow ausgezeichnet worden sind. Er hat zweimal den National Book Award und den National Book Critics Circle Award erhalten, dreimal den PEN/Faulkner Award und außerdem den PEN/Nabokov Award und den PEN/Saul Bellow Award. Bei Hanser erschienen zuletzt u.a. Das sterbende Tier (Roman, 2003), Shop Talk (Ein Schriftsteller, seine Kollegen und ihr Werk, 2004), Jedermann (Roman, 2006), Mein Leben als Mann (Roman, Neuausgabe 2007), Eigene und fremde Bücher, wiedergelesen (2007), Exit Ghost (Roman, 2008), Empörung (Roman, 2009), Portnoys Beschwerden (Neuübersetzung, 2009), Die Demütigung (2010) und Nemesis (2011), außerdem 2018 in Neuausgaben die Romane Amerikanisches Idyll, Der menschliche Makel und Verschwörung gegen Amerika sowie Mein Leben als Sohn.