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Ein wirklich sehr gutes Buch, das nicht nur viele Einblicke in die Arbeit der Agentur für Arbeit gibt, sondern sich auch intensiv damit auseinandersetzt, was Arbeitslosigkeit eigentlich bedeutet – und wie stark dieses Thema von Klischees geprägt ist. Viele Menschen treten nach unten, ohne zu verstehen, wie beschämend und belastend es sein kann, sich mit der Agentur für Arbeit und allem, was dazugehört, auseinandersetzen zu müssen. Dabei vergisst man oft: Man hat in seinen Arbeitsjahren in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Arbeitslosigkeit ist kein persönliches Versagen, sondern gehört zum Leben dazu – gerade wenn sie betriebsbedingt ist. Nadine Wagenaar macht außerdem deutlich, dass ihre eigene Situation vergleichsweise privilegiert ist und nicht die gesamte Härte von Arbeitslosigkeit abbildet. Sie hat beispielsweise die finanziellen Möglichkeiten, sich selbstständig zu machen – etwas, das vielen verwehrt bleibt. Das Buch regt stark zum Umdenken an: Weg von der Vorstellung, man müsse 40 Jahre im selben Unternehmen bleiben. Was passiert, wenn eine Firma pleitegeht, sich Strukturen verändern oder man sich persönlich weiterentwickeln möchte? Berufliche Veränderungen sind normal und oft notwendig. [Meine Gedanken dazu] Auch die Politik wird kritisch beleuchtet, insbesondere der Umgang mit Bürgergeld-Empfängern. Häufig wird dort gespart, wo Menschen ohnehin schon wenig haben, während die Lebensrealität vieler Politiker weit von der der Betroffenen entfernt ist. Ein wichtiges, reflektiertes Buch, das zum Nachdenken anregt und gesellschaftliche Vorurteile hinterfragt.
19. Apr. 2026
Ein wirklich sehr gutes Buch, das nicht nur viele Einblicke in die Arbeit der Agentur für Arbeit gibt, sondern sich auch intensiv damit auseinandersetzt, was Arbeitslosigkeit eigentlich bedeutet – und wie stark dieses Thema von Klischees geprägt ist. Viele Menschen treten nach unten, ohne zu verstehen, wie beschämend und belastend es sein kann, sich mit der Agentur für Arbeit und allem, was dazugehört, auseinandersetzen zu müssen. Dabei vergisst man oft: Man hat in seinen Arbeitsjahren in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Arbeitslosigkeit ist kein persönliches Versagen, sondern gehört zum Leben dazu – gerade wenn sie betriebsbedingt ist. Nadine Wagenaar macht außerdem deutlich, dass ihre eigene Situation vergleichsweise privilegiert ist und nicht die gesamte Härte von Arbeitslosigkeit abbildet. Sie hat beispielsweise die finanziellen Möglichkeiten, sich selbstständig zu machen – etwas, das vielen verwehrt bleibt. Das Buch regt stark zum Umdenken an: Weg von der Vorstellung, man müsse 40 Jahre im selben Unternehmen bleiben. Was passiert, wenn eine Firma pleitegeht, sich Strukturen verändern oder man sich persönlich weiterentwickeln möchte? Berufliche Veränderungen sind normal und oft notwendig. [Meine Gedanken dazu] Auch die Politik wird kritisch beleuchtet, insbesondere der Umgang mit Bürgergeld-Empfängern. Häufig wird dort gespart, wo Menschen ohnehin schon wenig haben, während die Lebensrealität vieler Politiker weit von der der Betroffenen entfernt ist. Ein wichtiges, reflektiertes Buch, das zum Nachdenken anregt und gesellschaftliche Vorurteile hinterfragt.
19. Apr. 2026






