
649 Follower
Wenn schon die Triggerliste mehr Spannung liefert als das Buch. 🤣
Wenn die Triggerliste länger ist als das eigentliche Buch, weiß man eigentlich schon, wohin die Reise geht. 🤣 Das war wirklich ein schneller Snack, der bei mir aber leider genauso schnell wieder vergessen war. Gleich das Vorwort hat mich ehrlich gesagt schon abgeschreckt. Der Ton klang für mich eher nach: „Du suchst einen Schwanz? Dann schau mal bei mir in die Hose.“ 😵🤦♀️ Bei einem Arielle-Retelling ist das... eine interessante Art, die Leser willkommen zu heißen. 🤣 Das Kuriose daran? Der Protagonist verhält sich später überhaupt nicht so, wie dieses Vorwort vermuten lässt. Im Gegenteil: Er ist eigentlich der sympathischere Part der Geschichte. Das passte für mich vorne und hinten nicht zusammen. Aber mal ganz ehrlich: Ich glaube, Liz Rosen und ich werden einfach keine Freunde mehr. Das war inzwischen mein zweites Buch von ihr. Das erste habe ich bereits abgebrochen, und dieses stand mehrfach kurz davor. 🫣 Irgendwann bin ich sogar aufs Hörbuch umgestiegen, weil ich ihr wirklich eine faire Chance geben wollte. Irgendwann muss es ja mal klicken... Spoiler: Hat es leider nicht. 😅 Das Worldbuilding basiert natürlich auf Arielle, der Meerjungfrau, und einige Ideen der Neuinterpretation fand ich tatsächlich kreativ. Trotzdem konnte mich die Geschichte insgesamt überhaupt nicht mitreißen. Es kamen bei mir praktisch keine Emotionen auf. Besonders irritiert hat mich das Setting. Einerseits vermittelt alles das Gefühl von Segelschiffen und einer Welt, die irgendwo zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert angesiedelt ist. Andererseits fallen plötzlich Begriffe wie PTBS, Autounfälle oder Vegetarismus völlig selbstverständlich in den Dialogen. Mein Gehirn hat irgendwann einfach aufgegeben zu versuchen, diese Welt logisch zusammenzusetzen. Der Mittelteil bestand gefühlt hauptsächlich daraus, anderen zu erklären, warum es moralisch falsch ist, Fische zu essen. 😅 Das wirkte irgendwann mehr wie ein Vortrag als wie eine Geschichte. Die Liebesgeschichte konnte mich leider genauso wenig überzeugen. Es wurde viel zu schnell von Liebe gesprochen, obwohl sich die Figuren kaum kannten. Statt einer nachvollziehbaren Entwicklung gab es von der ersten Begegnung an diese unerschütterliche Anziehungskraft, die einfach als Tatsache im Raum stand. Emotional hat mich das komplett kaltgelassen. Und der Spice? Naja... Meerjungfrauen sind eben noch Jungfrauen, wenn sie Beine bekommen. 🤣 Mehr fällt mir dazu ehrlich gesagt auch nicht ein. Der große Plot-Twist am Ende kam zwar überraschend, fühlte sich für mich aber überhaupt nicht vorbereitet an. Ich habe ihn nicht kommen sehen, allerdings nicht, weil er so clever aufgebaut gewesen wäre, sondern weil vorher schlicht kaum Hinweise gestreut wurden. Das Ende war dann die Definition eines Bilderbuch-Happy-Ends. Alles löst sich plötzlich in Wohlgefallen auf, jedes Problem verschwindet wie von selbst und wirklich jeder bekommt genau das, was er braucht. Mir war das einfach viel zu glatt, viel zu bequem und viel zu einfach. Manchmal darf eine Geschichte ihre Figuren ruhig ein kleines bisschen arbeiten lassen. Für mich blieb am Ende leider eine Geschichte zurück, die zwar Potenzial hatte, dieses aber kaum genutzt hat. Weder die Figuren noch die Liebesgeschichte oder die Handlung konnten mich emotional erreichen. Deshalb bleibt es dieses Mal bei 1,5 Sternen. Und für mich war es damit definitiv das letzte Buch von Liz Rosen. 🫡
4 Tage vor
Wenn schon die Triggerliste mehr Spannung liefert als das Buch. 🤣
Wenn die Triggerliste länger ist als das eigentliche Buch, weiß man eigentlich schon, wohin die Reise geht. 🤣 Das war wirklich ein schneller Snack, der bei mir aber leider genauso schnell wieder vergessen war. Gleich das Vorwort hat mich ehrlich gesagt schon abgeschreckt. Der Ton klang für mich eher nach: „Du suchst einen Schwanz? Dann schau mal bei mir in die Hose.“ 😵🤦♀️ Bei einem Arielle-Retelling ist das... eine interessante Art, die Leser willkommen zu heißen. 🤣 Das Kuriose daran? Der Protagonist verhält sich später überhaupt nicht so, wie dieses Vorwort vermuten lässt. Im Gegenteil: Er ist eigentlich der sympathischere Part der Geschichte. Das passte für mich vorne und hinten nicht zusammen. Aber mal ganz ehrlich: Ich glaube, Liz Rosen und ich werden einfach keine Freunde mehr. Das war inzwischen mein zweites Buch von ihr. Das erste habe ich bereits abgebrochen, und dieses stand mehrfach kurz davor. 🫣 Irgendwann bin ich sogar aufs Hörbuch umgestiegen, weil ich ihr wirklich eine faire Chance geben wollte. Irgendwann muss es ja mal klicken... Spoiler: Hat es leider nicht. 😅 Das Worldbuilding basiert natürlich auf Arielle, der Meerjungfrau, und einige Ideen der Neuinterpretation fand ich tatsächlich kreativ. Trotzdem konnte mich die Geschichte insgesamt überhaupt nicht mitreißen. Es kamen bei mir praktisch keine Emotionen auf. Besonders irritiert hat mich das Setting. Einerseits vermittelt alles das Gefühl von Segelschiffen und einer Welt, die irgendwo zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert angesiedelt ist. Andererseits fallen plötzlich Begriffe wie PTBS, Autounfälle oder Vegetarismus völlig selbstverständlich in den Dialogen. Mein Gehirn hat irgendwann einfach aufgegeben zu versuchen, diese Welt logisch zusammenzusetzen. Der Mittelteil bestand gefühlt hauptsächlich daraus, anderen zu erklären, warum es moralisch falsch ist, Fische zu essen. 😅 Das wirkte irgendwann mehr wie ein Vortrag als wie eine Geschichte. Die Liebesgeschichte konnte mich leider genauso wenig überzeugen. Es wurde viel zu schnell von Liebe gesprochen, obwohl sich die Figuren kaum kannten. Statt einer nachvollziehbaren Entwicklung gab es von der ersten Begegnung an diese unerschütterliche Anziehungskraft, die einfach als Tatsache im Raum stand. Emotional hat mich das komplett kaltgelassen. Und der Spice? Naja... Meerjungfrauen sind eben noch Jungfrauen, wenn sie Beine bekommen. 🤣 Mehr fällt mir dazu ehrlich gesagt auch nicht ein. Der große Plot-Twist am Ende kam zwar überraschend, fühlte sich für mich aber überhaupt nicht vorbereitet an. Ich habe ihn nicht kommen sehen, allerdings nicht, weil er so clever aufgebaut gewesen wäre, sondern weil vorher schlicht kaum Hinweise gestreut wurden. Das Ende war dann die Definition eines Bilderbuch-Happy-Ends. Alles löst sich plötzlich in Wohlgefallen auf, jedes Problem verschwindet wie von selbst und wirklich jeder bekommt genau das, was er braucht. Mir war das einfach viel zu glatt, viel zu bequem und viel zu einfach. Manchmal darf eine Geschichte ihre Figuren ruhig ein kleines bisschen arbeiten lassen. Für mich blieb am Ende leider eine Geschichte zurück, die zwar Potenzial hatte, dieses aber kaum genutzt hat. Weder die Figuren noch die Liebesgeschichte oder die Handlung konnten mich emotional erreichen. Deshalb bleibt es dieses Mal bei 1,5 Sternen. Und für mich war es damit definitiv das letzte Buch von Liz Rosen. 🫡
4 Tage vor







