Eine kleine Insel, ein aufregender Sommer und ein geheimnisvoller Fremder ...
Bell liebt ihr Leben in Stockholm und ihren Job als Nanny bei der Familie Mogert. Vor allem aber liebt sie den schwedischen Sommer, den sie alle zusammen auf einer kleinen Schäreninsel verbringen. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Seit einem verwirrenden Anruf ein paar Wochen zuvor ist die Stimmung angespannt, und Bell ahnt, dass die Mogerts ihr etwas verheimlichen. An Mittsommer findet sie Trost und Geborgenheit in den starken Armen von Emil, dem schönsten Mann, der ihr je begegnet ist. Aber auch Emil hat seine Geheimnisse …
Leichte Urlaubslektüre erwartet und kleinen Krimi erhalten
Es war ein sehr angenehmer Schreibstil und das Buch hat sich gut lesen lassen. Es war ganz anders als erwartet aber dennoch für mich eine solide Geschichte. Perfekt für einen Strandtag
13. Mai 2026
4,0
Leichte Urlaubslektüre erwartet und kleinen Krimi erhalten
Es war ein sehr angenehmer Schreibstil und das Buch hat sich gut lesen lassen. Es war ganz anders als erwartet aber dennoch für mich eine solide Geschichte. Perfekt für einen Strandtag
Es war anders als erwartet, düsterer, spannender, fesselnder.
Aufgrund des Covers und des Klappentextes hatte ich mich eigentlich auf eine seichte Liebesgeschichte eingestellt. Umso überraschter war ich, als sich die Geschichte als düsterer, ernster und weitaus spannender herausstellte.
Die Hauptprotagonistin Bell mochte ich sehr sehr gerne. Trotz eines schweren Schicksalsschlags hat sie sich einen gewissen Optimismus bewahrt und blickt nach vorne. Ihr Umgang mit den Kindern, um die sie sich als Nanny kümmert, war so liebevoll und einfach nur schön. Man merkt, dass diese bei ihr eine hohe Priorität haben, Bell beschützt sie und steht für sie ein, insbesondere für Linus, als dieser sie braucht. Der Job ist für sie mehr als nur ein Job, was auch der Grund ist, weswegen sie in die Geheimnisse und Probleme der Familie mit hineingezogen wird.
Mit ihrer Arbeitgeberin Hanna konnte ich nicht so wirklich warm werden. Auch zum Ende hin, wo sich alles aufklärt, konnte ich sie immer noch nicht so ganz verstehen. Es gab den ein oder anderen Punkt, wo sie sich anders verhalten oder entscheiden hätte können, vor allem weil sie doch eine der Erwachsenen in der Geschichte war. Ich konnte ihr Verhalten oft nicht wirklich nachvollziehen, auf mich wirkte sie zickig und bisweilen zum Teil egoistisch.
Max und die Kinder habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Mir hat Max oft leid getan, weil er sehr unter der Situation und unter Hannas Verhalten und Entscheidungen litt. Am liebsten hätte ich ihn in den Arm genommen, um ihn zu trösten und ihm zu versichern, dass schon alles gut werden wird. Linus und die Zwillinge Elisa und Tilde waren einfach nur süß. Man kann gar nicht anders, als sie direkt lieb zu haben.
Mit Emil hatte ich ebenfalls meine Schwierigkeiten. Natürlich ist vieles von seinem Verhalten auf ein bestimmtes Ereignis zurückzuführen (aus Spoiler-Gründen führe ich dies nicht weiter aus). Dennoch hätte er oft weniger verbissen und selbstbezogen handeln können, gerade wenn es sich mal nicht um ihn dreht. Stattdessen ist er es gewohnt, alles zu bekommen, was er will, ohne sich groß dafür anstrengen zu müssen. Er übergeht oft andere und deren Gefühle, will seinen Willen durchsetzen und ist aufgrund des bereits angesprochenen Ereignisses wütend auf jeden und alles.
Die Handlung an sich ist spannend und fesselnd. Deswegen und wegen des flüssigen Schreibstils bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen und habe es regelrecht durchgesuchtet. Es gab auch immer wieder eine neue überraschende Wende, man wusste nie, was als nächstes kommt. Nach und nach wurde dann ein Geheimnis nach dem anderen gelüftet.
Karen Swan versteht sich darauf, die Umgebung und die Atmosphäre so bildgewaltig einzufangen und zu beschreiben, dass man direkt das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein. Ich bin mit den Charakteren auf und zwischen den Schäreninseln unterwegs gewesen und konnte nur staunen, so schön war es dort.
Es gibt auch die ein oder andere Rückblende in die Vergangenheit. Diese haben mich allerdings vor allem am Anfang eher verwirrt und aus dem Konzept gebracht. Später wurde es dann besser, auch wenn ich manchmal etwas gebraucht habe, um die Rückblende einzuordnen.
*ACHTUNG SPOILER:*
Das Ende hat mir wirklich außerordentlich gut gefallen. Ich fand es gut und realistisch, dass Bell nicht direkt mit Emil zusammen kommt, sondern stattdessen erst mal einen klaren Cut setzt. Auch dass sie mit Mats wegsegelt, um so erst mal Abstand zu gewinnen, fand ich sehr authentisch. Denn so, wie Emil sich bis zum Ende hin benommen hat, hätte ich mir die beiden nicht als Paar vorstellen können und es wäre mir falsch vorgekommen, wenn sie trotzdem zusammengekommen wären.
Dass die beiden sich im Epilog dann aussprechen, kam mir ebenfalls realistischer vor. Da Emil nun seine Probleme aufarbeiten und auch sich nicht mehr so weltfremd benimmt, konnte ich mir hier eher vorstellen, dass die beiden zusammenfinden. Ob die Beziehung allerdings auf die Dauer hält, werden wir wohl leider nicht mehr erfahren.
*SPOILER ENDE*
Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Buch zwar anders als erwartet war, aber es war anders schön. Die Story konnte mich fesseln und ich habe mich gut unterhalten gefühlt, auch wenn ich mit dem ein oder anderen Charakter nicht ganz warm geworden bin.
1. Sept. 2022
4,0
Es war anders als erwartet, düsterer, spannender, fesselnder.
Aufgrund des Covers und des Klappentextes hatte ich mich eigentlich auf eine seichte Liebesgeschichte eingestellt. Umso überraschter war ich, als sich die Geschichte als düsterer, ernster und weitaus spannender herausstellte.
Die Hauptprotagonistin Bell mochte ich sehr sehr gerne. Trotz eines schweren Schicksalsschlags hat sie sich einen gewissen Optimismus bewahrt und blickt nach vorne. Ihr Umgang mit den Kindern, um die sie sich als Nanny kümmert, war so liebevoll und einfach nur schön. Man merkt, dass diese bei ihr eine hohe Priorität haben, Bell beschützt sie und steht für sie ein, insbesondere für Linus, als dieser sie braucht. Der Job ist für sie mehr als nur ein Job, was auch der Grund ist, weswegen sie in die Geheimnisse und Probleme der Familie mit hineingezogen wird.
Mit ihrer Arbeitgeberin Hanna konnte ich nicht so wirklich warm werden. Auch zum Ende hin, wo sich alles aufklärt, konnte ich sie immer noch nicht so ganz verstehen. Es gab den ein oder anderen Punkt, wo sie sich anders verhalten oder entscheiden hätte können, vor allem weil sie doch eine der Erwachsenen in der Geschichte war. Ich konnte ihr Verhalten oft nicht wirklich nachvollziehen, auf mich wirkte sie zickig und bisweilen zum Teil egoistisch.
Max und die Kinder habe ich von Anfang an in mein Herz geschlossen. Mir hat Max oft leid getan, weil er sehr unter der Situation und unter Hannas Verhalten und Entscheidungen litt. Am liebsten hätte ich ihn in den Arm genommen, um ihn zu trösten und ihm zu versichern, dass schon alles gut werden wird. Linus und die Zwillinge Elisa und Tilde waren einfach nur süß. Man kann gar nicht anders, als sie direkt lieb zu haben.
Mit Emil hatte ich ebenfalls meine Schwierigkeiten. Natürlich ist vieles von seinem Verhalten auf ein bestimmtes Ereignis zurückzuführen (aus Spoiler-Gründen führe ich dies nicht weiter aus). Dennoch hätte er oft weniger verbissen und selbstbezogen handeln können, gerade wenn es sich mal nicht um ihn dreht. Stattdessen ist er es gewohnt, alles zu bekommen, was er will, ohne sich groß dafür anstrengen zu müssen. Er übergeht oft andere und deren Gefühle, will seinen Willen durchsetzen und ist aufgrund des bereits angesprochenen Ereignisses wütend auf jeden und alles.
Die Handlung an sich ist spannend und fesselnd. Deswegen und wegen des flüssigen Schreibstils bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen und habe es regelrecht durchgesuchtet. Es gab auch immer wieder eine neue überraschende Wende, man wusste nie, was als nächstes kommt. Nach und nach wurde dann ein Geheimnis nach dem anderen gelüftet.
Karen Swan versteht sich darauf, die Umgebung und die Atmosphäre so bildgewaltig einzufangen und zu beschreiben, dass man direkt das Gefühl hat, selbst vor Ort zu sein. Ich bin mit den Charakteren auf und zwischen den Schäreninseln unterwegs gewesen und konnte nur staunen, so schön war es dort.
Es gibt auch die ein oder andere Rückblende in die Vergangenheit. Diese haben mich allerdings vor allem am Anfang eher verwirrt und aus dem Konzept gebracht. Später wurde es dann besser, auch wenn ich manchmal etwas gebraucht habe, um die Rückblende einzuordnen.
*ACHTUNG SPOILER:*
Das Ende hat mir wirklich außerordentlich gut gefallen. Ich fand es gut und realistisch, dass Bell nicht direkt mit Emil zusammen kommt, sondern stattdessen erst mal einen klaren Cut setzt. Auch dass sie mit Mats wegsegelt, um so erst mal Abstand zu gewinnen, fand ich sehr authentisch. Denn so, wie Emil sich bis zum Ende hin benommen hat, hätte ich mir die beiden nicht als Paar vorstellen können und es wäre mir falsch vorgekommen, wenn sie trotzdem zusammengekommen wären.
Dass die beiden sich im Epilog dann aussprechen, kam mir ebenfalls realistischer vor. Da Emil nun seine Probleme aufarbeiten und auch sich nicht mehr so weltfremd benimmt, konnte ich mir hier eher vorstellen, dass die beiden zusammenfinden. Ob die Beziehung allerdings auf die Dauer hält, werden wir wohl leider nicht mehr erfahren.
*SPOILER ENDE*
Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Buch zwar anders als erwartet war, aber es war anders schön. Die Story konnte mich fesseln und ich habe mich gut unterhalten gefühlt, auch wenn ich mit dem ein oder anderen Charakter nicht ganz warm geworden bin.
Ich hätte auch gedacht sowie die anderen Bewertungen das es eine reine Sommergeschichte ist. Daweil so spannend. Was sehr unterhaltsam
2. Juli 2025
5,0
🥰📚🥰
Ich hätte auch gedacht sowie die anderen Bewertungen das es eine reine Sommergeschichte ist. Daweil so spannend. Was sehr unterhaltsam
2. Juli 2025
3 von 11 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Karen Swan
Karen Swan arbeitete lange als Modejournalistin für Zeitschriften wie Vogue, Tatler und YOU. Heute lebt sie mit ihrer Familie im englischen Sussex und schreibt jedes Jahr zwei Romane – einen für die Sommersaison und einen zur Weihnachtszeit.