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»Willkommen in der Freitagsbuchhandlung!«
Schlüssel zum Glück tief im Gestern auf der Fahrt verloren; wie weit ich wohl ohne komm’? Zum Glück diese Automatiktür. An der Scheibe blühen gemalte Tulpen: You’re gonna be fine. Regale aus warmem Holz, Kribbeln in der Nase: neue Bücher, frisches Brot. Bescheidener Laden, spendabler Trost. »Dank dir hab’ ich wieder Lust am Lesen.« Einmal zum Durchatmen, zum Ernstnehmen,liebevoll gereicht über den Tresen: wartende Worte gegen das ermüdende Rauschen. Rote Äpfel zwischen Reklamen, wie mit Zucker glasierte Herzen. »Manchmal muss man erst hineinbeißen, um es zu begreifen.« Was leise zu Boden fällt, keimt bereits: Apfelkerne, verletzlich, mächtig. Viele Lichter entzünden sich erst, wenn du die Brücke betrittst, bevor du das Ufer siehst. »Deins ist so hell, ich kann dich kaum sehen.« Heute reicht es, vor der Tür zu stehen, ohne zu drücken. Versteckt im Schutz der Bäume schlage ich zarte Wurzeln. Richte meine Brille, senke den Kopf. Gesichter zur Hälfte im Schatten, der Geruch von Sonnencreme, die Köpfe nachdenklich zur Seite. Fragen mit Herzschlag, Stimmen beschwingt. Welche Bauchgefühle verbergen sich hinter deinem Augenlicht? Leise Gesten flüstern sacht, wer in Stille die Augen schließt, hört: Wie schön, dass es dich gibt! Ladenschluss im Abendapricot, das Schild dreht sich, das Müssen schwindet. Wir bleiben Wasser, wenn andere brennen. Wir haben auch eine Ecke zum Spielen oder zum Abschalten. Zwischen den Stühlen ist’s auch gemütlich. Wofür bist du diese Woche dankbar? »Such dir ein Buch für das erste Treffen aus – und nimm es mit.« Zwischen den Seiten ein Umschlag, der deinen Namen trägt.
5 Tage vor
»Willkommen in der Freitagsbuchhandlung!«
Schlüssel zum Glück tief im Gestern auf der Fahrt verloren; wie weit ich wohl ohne komm’? Zum Glück diese Automatiktür. An der Scheibe blühen gemalte Tulpen: You’re gonna be fine. Regale aus warmem Holz, Kribbeln in der Nase: neue Bücher, frisches Brot. Bescheidener Laden, spendabler Trost. »Dank dir hab’ ich wieder Lust am Lesen.« Einmal zum Durchatmen, zum Ernstnehmen,liebevoll gereicht über den Tresen: wartende Worte gegen das ermüdende Rauschen. Rote Äpfel zwischen Reklamen, wie mit Zucker glasierte Herzen. »Manchmal muss man erst hineinbeißen, um es zu begreifen.« Was leise zu Boden fällt, keimt bereits: Apfelkerne, verletzlich, mächtig. Viele Lichter entzünden sich erst, wenn du die Brücke betrittst, bevor du das Ufer siehst. »Deins ist so hell, ich kann dich kaum sehen.« Heute reicht es, vor der Tür zu stehen, ohne zu drücken. Versteckt im Schutz der Bäume schlage ich zarte Wurzeln. Richte meine Brille, senke den Kopf. Gesichter zur Hälfte im Schatten, der Geruch von Sonnencreme, die Köpfe nachdenklich zur Seite. Fragen mit Herzschlag, Stimmen beschwingt. Welche Bauchgefühle verbergen sich hinter deinem Augenlicht? Leise Gesten flüstern sacht, wer in Stille die Augen schließt, hört: Wie schön, dass es dich gibt! Ladenschluss im Abendapricot, das Schild dreht sich, das Müssen schwindet. Wir bleiben Wasser, wenn andere brennen. Wir haben auch eine Ecke zum Spielen oder zum Abschalten. Zwischen den Stühlen ist’s auch gemütlich. Wofür bist du diese Woche dankbar? »Such dir ein Buch für das erste Treffen aus – und nimm es mit.« Zwischen den Seiten ein Umschlag, der deinen Namen trägt.
5 Tage vor








