SoKo Fußballfieber
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Beschreibung
Nach SoKo Heidefieber: Der Wahnsinn geht weiter, jetzt muss die FIFA dran glauben
Vier Fifa-Funktionäre sterben eines gewaltsamen Todes: in Uelzen, in Seoul, in einem argentinischen Nationalpark und in Piräus. Und das ist erst der Auftakt einer Serie grausamer Morde. In Athen tritt eine internationale Sonderkommission zusammen, der sich auch Kommissar Gerold Gerold und Kommissarin Ute Fischer aus Uelzen anschließen. Wie sich zeigt, helfen in diesem Fall nur außergewöhnliche Methoden. Kommissarin Fischer wird als verdeckte Ermittlerin in die Zürcher Fifa-Zentrale eingeschleust, und Kommissar Gerold verfolgt eine Spur, die ihn nach Hannover, Greetsiel, Casablanca und immer weiter um die Welt führt. Währenddessen kämpft der deutsche Dichter Thomas Gsella sich durch den Mittleren Osten, bis sich in Asien ein mörderischer Showdown anbahnt. Können Gsella, Gerold und die Fischerin die größte Katastrophe der Fußballgeschichte verhindern?
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Gerhard Henschel, geboren 1962, lebt als freier Schriftsteller in der Nähe von Hamburg. Sein Briefroman Die Liebenden (2002) begeisterte die Kritik ebenso wie die Abenteuer seines Erzählers Martin Schlosser, die mit dem Kindheitsroman 2004 ihren Anfang nahmen. Henschel ist außerdem Autor zahlreicher Sachbücher. Er wurde unter anderen mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis, dem Nicolas-Born-Preis und dem Georg-K.-Glaser-Preis und dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor ausgezeichnet.
Beiträge
Krimi-Flop 🕵🏼
️ „Soko Heidefieber“ von Gerhard Henschel ist das vierte Buch aus meiner Überraschungsbestellung, und ich muss ehrlich sagen, dass ich bisher noch nie so ein schlechtes Buch gelesen habe. Der Schreibstil hat mich wirklich enttäuscht – der ständige Wechsel zwischen Deutsch, Englisch und Dialektsprache war nicht nur verwirrend, sondern hat das Leseerlebnis auch sehr erschwert. Die Charaktere waren mehr als unsympathisch, was es mir schwer machte, mich mit ihnen zu identifizieren oder überhaupt Interesse an ihrem Schicksal zu entwickeln. Zudem war der ständige Wechsel der Handlung chaotisch und hat die Geschichte für mich unverständlich gemacht. Am Ende blieb zudem die zentrale Frage, warum die Morde passiert sind, völlig ungeklärt, was für mich ein absolutes No-Go ist. Insgesamt kann ich „Soko Heidefieber“ absolut nicht weiterempfehlen.
Bisher war ich kein Leser von Regional-Krimis; mit dem Gedanken einer Mordserie auf Sylt oder in der Oberpfalz werde ich nicht ganz warm 😅 Nun habe ich (als Bewohner der Lüneburger Heide) aber diesen Krimi geschenkt bekommen - also ran an das Genre. Schnell wurde ich gewahr, dass Gerhard Henschel eben dieses in 284 Seiten mit rabenschwarzem Humor aufs Korn genommen hat. Titel wie „Die Toten Augen von Bad Belzig“ oder „Endspiel in Neschholz“ spielen eine Rolle, in denen sich Würger und Kanibalen bewegen. Diese nimmt ein Mörder (Motiv unklar) zur Vorlage um eine Mordserie unter den Autoren zu verüben; dabei sind die Taten so konstruiert und unwahrscheinlich, dass einem schon die Haare zu Berge stehen. Dann ist da das Ermittler-Team um Gerold Gerold und Ute Fischer (die schnell miteinander eine Affäre beginnen), der „Star-Autor“ Waldemar König (der seinen Namensvetter Stephen King um Hilfe bittet), der unfähige und selbstverliebte Forensiker Zapp, der BND Mann Pilz und der Autor Schulz, der (ausgehend von Griechenland) eine Katastrophe nach der nächsten überlebt; Griechisches Gefängnis, Albanisches Drogenlabor, Steinigung, Tornado etc. Zudem wird mit sämtlichen Dialekten (teils schwer lesbar) gearbeitet. Und da fangen meine Kritikpunkte an. Eigentlich eine sehr amüsante Satire; aber es wird immer noch eine Schippe drauf gehauen und Henschel verliert sich in zahlreichen Handlungssträngen und zu vielen Details. Fazit: Gut lesbarer Stil, viele grotesk-humorige Situationen, doch irgendwann ein bisschen zu viel; es droht die Abdriftung zur klischeehaften Überladung. Trotzdem, ich war gut unterhalten und es war nicht so, dass ich hätte aufgeben wollen. „…Wir nehmen Sie in unser Zeugenschutzprogramm auf. (…)Wohin möchten Sie lieber umziehen? Nach Buxtehude oder nach Rotenburg an der Wümme?“
Beschreibung
Nach SoKo Heidefieber: Der Wahnsinn geht weiter, jetzt muss die FIFA dran glauben
Vier Fifa-Funktionäre sterben eines gewaltsamen Todes: in Uelzen, in Seoul, in einem argentinischen Nationalpark und in Piräus. Und das ist erst der Auftakt einer Serie grausamer Morde. In Athen tritt eine internationale Sonderkommission zusammen, der sich auch Kommissar Gerold Gerold und Kommissarin Ute Fischer aus Uelzen anschließen. Wie sich zeigt, helfen in diesem Fall nur außergewöhnliche Methoden. Kommissarin Fischer wird als verdeckte Ermittlerin in die Zürcher Fifa-Zentrale eingeschleust, und Kommissar Gerold verfolgt eine Spur, die ihn nach Hannover, Greetsiel, Casablanca und immer weiter um die Welt führt. Währenddessen kämpft der deutsche Dichter Thomas Gsella sich durch den Mittleren Osten, bis sich in Asien ein mörderischer Showdown anbahnt. Können Gsella, Gerold und die Fischerin die größte Katastrophe der Fußballgeschichte verhindern?
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Gerhard Henschel, geboren 1962, lebt als freier Schriftsteller in der Nähe von Hamburg. Sein Briefroman Die Liebenden (2002) begeisterte die Kritik ebenso wie die Abenteuer seines Erzählers Martin Schlosser, die mit dem Kindheitsroman 2004 ihren Anfang nahmen. Henschel ist außerdem Autor zahlreicher Sachbücher. Er wurde unter anderen mit dem Hannelore-Greve-Literaturpreis, dem Nicolas-Born-Preis und dem Georg-K.-Glaser-Preis und dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor ausgezeichnet.
Beiträge
Krimi-Flop 🕵🏼
️ „Soko Heidefieber“ von Gerhard Henschel ist das vierte Buch aus meiner Überraschungsbestellung, und ich muss ehrlich sagen, dass ich bisher noch nie so ein schlechtes Buch gelesen habe. Der Schreibstil hat mich wirklich enttäuscht – der ständige Wechsel zwischen Deutsch, Englisch und Dialektsprache war nicht nur verwirrend, sondern hat das Leseerlebnis auch sehr erschwert. Die Charaktere waren mehr als unsympathisch, was es mir schwer machte, mich mit ihnen zu identifizieren oder überhaupt Interesse an ihrem Schicksal zu entwickeln. Zudem war der ständige Wechsel der Handlung chaotisch und hat die Geschichte für mich unverständlich gemacht. Am Ende blieb zudem die zentrale Frage, warum die Morde passiert sind, völlig ungeklärt, was für mich ein absolutes No-Go ist. Insgesamt kann ich „Soko Heidefieber“ absolut nicht weiterempfehlen.
Bisher war ich kein Leser von Regional-Krimis; mit dem Gedanken einer Mordserie auf Sylt oder in der Oberpfalz werde ich nicht ganz warm 😅 Nun habe ich (als Bewohner der Lüneburger Heide) aber diesen Krimi geschenkt bekommen - also ran an das Genre. Schnell wurde ich gewahr, dass Gerhard Henschel eben dieses in 284 Seiten mit rabenschwarzem Humor aufs Korn genommen hat. Titel wie „Die Toten Augen von Bad Belzig“ oder „Endspiel in Neschholz“ spielen eine Rolle, in denen sich Würger und Kanibalen bewegen. Diese nimmt ein Mörder (Motiv unklar) zur Vorlage um eine Mordserie unter den Autoren zu verüben; dabei sind die Taten so konstruiert und unwahrscheinlich, dass einem schon die Haare zu Berge stehen. Dann ist da das Ermittler-Team um Gerold Gerold und Ute Fischer (die schnell miteinander eine Affäre beginnen), der „Star-Autor“ Waldemar König (der seinen Namensvetter Stephen King um Hilfe bittet), der unfähige und selbstverliebte Forensiker Zapp, der BND Mann Pilz und der Autor Schulz, der (ausgehend von Griechenland) eine Katastrophe nach der nächsten überlebt; Griechisches Gefängnis, Albanisches Drogenlabor, Steinigung, Tornado etc. Zudem wird mit sämtlichen Dialekten (teils schwer lesbar) gearbeitet. Und da fangen meine Kritikpunkte an. Eigentlich eine sehr amüsante Satire; aber es wird immer noch eine Schippe drauf gehauen und Henschel verliert sich in zahlreichen Handlungssträngen und zu vielen Details. Fazit: Gut lesbarer Stil, viele grotesk-humorige Situationen, doch irgendwann ein bisschen zu viel; es droht die Abdriftung zur klischeehaften Überladung. Trotzdem, ich war gut unterhalten und es war nicht so, dass ich hätte aufgeben wollen. „…Wir nehmen Sie in unser Zeugenschutzprogramm auf. (…)Wohin möchten Sie lieber umziehen? Nach Buxtehude oder nach Rotenburg an der Wümme?“







