Blick ins Buch
Über das Buch
Woher – so fragt Daniela Strigl in ihrer Münchner Rede zur Poesie – woher kommt die Furcht der Menschen vor dem
Gedicht? Es liegt daran, dass viele sich der Poesie »wie einer Prüfung« unterziehen: »Sie unterwerfen sich dem
Diktat des Sinns, den es zu entschlüsseln gelte. Das Verstehen wird zur Leserpflicht.« Dass man Gedichte jedoch
auch anders lesen kann, indem man ihren Sinnbewegungen aufmerksam folgt, ohne sich dabei aber ihrer Sinnlichkeit zu
verschließen, führt Strigl beispielhaft anhand von genauen Lektüren einer Reihe von Gedichten des 20. und 21. Jahrhunderts vor. Im Zentrum steht dabei die »rasende Sprache « Friederike Mayröckers.
ISBN9783938776568
VerlagStiftung Lyrik Kabinett
Erscheinungsdatum16.07.21
Seitenzahl34
Haupt-GenreRomane
FormatBuch
SpracheDeutsch
Preis12.40 €
Autorin / Autor
Über Daniela Strigl
Daniela Strigl, geboren 1964, ist Literaturkritikerin und -wissenschaftlerin. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Österreichischen Staatspreis für Literaturkritik (2001), dem Alfred-Kerr-Preis (2013) und demJohann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik (2019). Zuletzt erschienen sind ihre Grazer Poetikvorlesung ›Alles muss man selber machen. Biographie, Kritik, Essay‹, die ›Ausgewählten Werke‹ Peter Roseggers (beide 2018) und ›Gedankenspiele über die Faulheit‹ (2021).
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