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Beschreibung
Ob in bildender Kunst, Literatur, Kino, Wissenschaft oder Mode – in den Krisen nach dem Ersten Weltkrieg beruhte die Faszination für Typen auf einem gesamtgesellschaftlichen Impuls. Man suchte neue Vorbilder und ganz unbescheiden das »Gesicht der Zeit«, wie uns die neusachlichen Bildnisse von Otto Dix, George Grosz, Jeanne Mammen und Hanna Nagel zeigen. Viele der klischeebehafteten Vorstellungen, etwa zur »Neuen Frau« oder zum »Arbeiter« und zur »Arbeiterin«, wirken bis in die Gegenwart, indem sie uns mit ihrer Klassifikation von Individuen an eine Problematik erinnern, die auch in heutigen Diskriminierungsformen fortlebt.
Das weite Spektrum der Beiträge aus kunst- wie medizinhistorischer, aus medienwissenschaftlicher und soziologischer Sicht belegt dies eindrucksvoll. Eine eigens für die Ausstellungen entwickelte Installation der 1990 geborenen Künstlerin Cemile Sahin schlägt eine Brücke in die Gegenwart.
Buchinformationen
Beschreibung
Ob in bildender Kunst, Literatur, Kino, Wissenschaft oder Mode – in den Krisen nach dem Ersten Weltkrieg beruhte die Faszination für Typen auf einem gesamtgesellschaftlichen Impuls. Man suchte neue Vorbilder und ganz unbescheiden das »Gesicht der Zeit«, wie uns die neusachlichen Bildnisse von Otto Dix, George Grosz, Jeanne Mammen und Hanna Nagel zeigen. Viele der klischeebehafteten Vorstellungen, etwa zur »Neuen Frau« oder zum »Arbeiter« und zur »Arbeiterin«, wirken bis in die Gegenwart, indem sie uns mit ihrer Klassifikation von Individuen an eine Problematik erinnern, die auch in heutigen Diskriminierungsformen fortlebt.
Das weite Spektrum der Beiträge aus kunst- wie medizinhistorischer, aus medienwissenschaftlicher und soziologischer Sicht belegt dies eindrucksvoll. Eine eigens für die Ausstellungen entwickelte Installation der 1990 geborenen Künstlerin Cemile Sahin schlägt eine Brücke in die Gegenwart.



