Sie da oben, er da unten
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Totsein hatte sich Sabine immer ganz anders vorgestellt. Das ist ja doch etwas sehr Spezielles. Und dann der Weg dahin: Ausgerechnet Dieter, ihr Dieter, der nie in die Puschen kommt, ist ihr nach zig Jahren Ehe so mir nichts dir nichts an die Gurgel gesprungen! Da liegt sie plötzlich erwürgt im Flur – und gerät natürlich ins Grübeln … Wie ist das überhaupt geregelt da oben im Himmel, mit dem Sein, ähm Nichtsein? Und was macht Dieter da unten auf der Erde, so ganz allein?
Cordula Stratmann überträgt ihren einzigartigen Ton und Humor und die Direktheit ihrer Sprache in jede Zeile dieses Romans. Eine urkomische und rasante Achterbahnfahrt zwischen Himmel und Erde – die von zahlreichen begeisterten Lesern mit einem halben Jahr Spiegel-Bestsellerliste belohnt wurde!
»Man liest, hört und sieht sie zugleich. Sagenhaft und herrlich komisch. Seit ich sie gelesen habe, möchte ich in den Himmel kommen!« (Roger Willemsen)
»Cordula Stratmann ist die Schnodderqueen.« (Ursula März, Die Zeit)
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Cordula Stratmann zählt seit 1998 zu den erfolgreichsten Komödiantinnen Deutschlands. Über ihre Paraderolle der »Annemie Hülchrath« (WDR) führte der Weg in die »Schillerstraße« (Sat.1), Deutschlands bekanntester Wohngemeinschaft. Es folgten eine etwas andere Wissensshow »Das weiß doch jedes Kind«, der ARD-Spielfilm »Ein Fall für Fingerhut« und die Impro-Sitcom »Wir müssen reden«. 2013 unterstützte Cordula Stratmann Olli Dittrich beim Satire-Format »Frühstücksfernsehen«. Erfolgreich ist sie auch als Bühnenkünstlerin und als Buchautorin ( Ich schreibe, aber lesen müssen Sie selbst und Sie da oben, er da unten ). Sie ist eine vielfach preisgekrönte Künstlerin: vom Deutschen Fernsehpreis über den Deutschen Comedy Preis und die Goldene Kamera bis zum Bayerischen Fernsehpreis.
Beiträge
Ein Buch, das zwischendurch ganz nett ist. Sicher ist es in der Hörbuchversion um einiges lustiger, da die Formulierung durchgehend sehr umgangsprachlich ist. Wenn Cordula Startmann ihr Werk vorliest, dürften einige Lacher dabei herumkommen. Selbst und stumm gelesen kommt dabei leider nur das ein oder andere Lächeln heraus. Dennoch, die Story an sich ist gut, etwas was ich mir von Steffi von Wolff gewünscht hatte, deren letzte Werke so gar nicht an alte Erfolge anknüpfen konnten.
Das Buch: Dieter bringt seine Frau um! Erwürgt durch seine Hände. Doch so richtig glauben kann er es nicht. Seine Frau Sabine auch nicht. Das Buch begleitet beide, wie sie mit diesem Mord zurechtkommen. Dieter auf der Erde. Sabine im Himmel. Mit allen Höhen und Tiefen. Das Fazit: Das Buch hat eine angenehme Länge mit kurzen Kapiteln, die zwischen Dieter und Sabine hin und her springen. Die Autorin schreibt so wie sie spricht. Das kommt am Anfang gewöhnungsbedürftig und komisch rüber, doch im weiteren Verlauf der Story rutscht die Sprache und Thematik leicht ins Lächerliche ab. Es ist schwer hier nicht zu spoilern. Dieter hat Sabine umgebracht und haut auch erst einmal schnell ab. Entscheidet sich kurzerhand wieder um und kommt zurück. Und niemand (auch die Polizei nicht) glaubt ihm, dass er seine Frau umgebracht hatte. Er gibt es offen zu, doch nix passiert. Doch warum er sie eigentlich umgebracht hatte, wird nie so richtig thematisiert. Nur weil sie nervte? Naja. Man erlebt Dieter in den Tagen und Wochen nach dem Mord, doch so wirklich passiert ihm da nichts. Spannender sieht da die Welt von Sabine aus. Auch aus ihrer Sicht wird der Mordhergang erzählt, doch auch hier bleibt das Warum aus. Sabine kommt schließlich in den Himmel, wo zufällig gerade eine Willkommensparty für alle Verstorbenen gefeiert wird. Dort trifft sie auch gleich auf eine alte Jugendliebe, Jesus und Elvis. Und damit ist eigentlich auch alles gesagt. Sabines neues Leben wird im gleichen Zeitraffer zu Dieter betrachtet, wo es zum Ende hin doch etwas over-the-top wird. Es wird im Verlauf zwanghaft versucht, es lustig zu schreiben. Die Komik auf den ersten Seiten lässt schnell nach. Zudem fragt man sich wirklich beim Lesen, worauf das Buch eigentlich hinaus will, wo es Enden wird und vor allem wie? Das Ende kommt sehr plötzlich, eingeleitet auf der drittletzten Seite. Das hinterlässt natürlich einen bitteren Nachgeschmack beim Leser. Insgesamt ist es ein bemüht lustiges Buch, das doch durch das Himmelsthema die Frage nach dem Leben-nach-dem-Tod ein ernstes Thema anspricht. Wer sich trotzdem ein klein wenig an der Alltagskomik erheitern möchte, dem sei dieses Buch empfohlen.
Beschreibung
Totsein hatte sich Sabine immer ganz anders vorgestellt. Das ist ja doch etwas sehr Spezielles. Und dann der Weg dahin: Ausgerechnet Dieter, ihr Dieter, der nie in die Puschen kommt, ist ihr nach zig Jahren Ehe so mir nichts dir nichts an die Gurgel gesprungen! Da liegt sie plötzlich erwürgt im Flur – und gerät natürlich ins Grübeln … Wie ist das überhaupt geregelt da oben im Himmel, mit dem Sein, ähm Nichtsein? Und was macht Dieter da unten auf der Erde, so ganz allein?
Cordula Stratmann überträgt ihren einzigartigen Ton und Humor und die Direktheit ihrer Sprache in jede Zeile dieses Romans. Eine urkomische und rasante Achterbahnfahrt zwischen Himmel und Erde – die von zahlreichen begeisterten Lesern mit einem halben Jahr Spiegel-Bestsellerliste belohnt wurde!
»Man liest, hört und sieht sie zugleich. Sagenhaft und herrlich komisch. Seit ich sie gelesen habe, möchte ich in den Himmel kommen!« (Roger Willemsen)
»Cordula Stratmann ist die Schnodderqueen.« (Ursula März, Die Zeit)
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Cordula Stratmann zählt seit 1998 zu den erfolgreichsten Komödiantinnen Deutschlands. Über ihre Paraderolle der »Annemie Hülchrath« (WDR) führte der Weg in die »Schillerstraße« (Sat.1), Deutschlands bekanntester Wohngemeinschaft. Es folgten eine etwas andere Wissensshow »Das weiß doch jedes Kind«, der ARD-Spielfilm »Ein Fall für Fingerhut« und die Impro-Sitcom »Wir müssen reden«. 2013 unterstützte Cordula Stratmann Olli Dittrich beim Satire-Format »Frühstücksfernsehen«. Erfolgreich ist sie auch als Bühnenkünstlerin und als Buchautorin ( Ich schreibe, aber lesen müssen Sie selbst und Sie da oben, er da unten ). Sie ist eine vielfach preisgekrönte Künstlerin: vom Deutschen Fernsehpreis über den Deutschen Comedy Preis und die Goldene Kamera bis zum Bayerischen Fernsehpreis.
Beiträge
Ein Buch, das zwischendurch ganz nett ist. Sicher ist es in der Hörbuchversion um einiges lustiger, da die Formulierung durchgehend sehr umgangsprachlich ist. Wenn Cordula Startmann ihr Werk vorliest, dürften einige Lacher dabei herumkommen. Selbst und stumm gelesen kommt dabei leider nur das ein oder andere Lächeln heraus. Dennoch, die Story an sich ist gut, etwas was ich mir von Steffi von Wolff gewünscht hatte, deren letzte Werke so gar nicht an alte Erfolge anknüpfen konnten.
Das Buch: Dieter bringt seine Frau um! Erwürgt durch seine Hände. Doch so richtig glauben kann er es nicht. Seine Frau Sabine auch nicht. Das Buch begleitet beide, wie sie mit diesem Mord zurechtkommen. Dieter auf der Erde. Sabine im Himmel. Mit allen Höhen und Tiefen. Das Fazit: Das Buch hat eine angenehme Länge mit kurzen Kapiteln, die zwischen Dieter und Sabine hin und her springen. Die Autorin schreibt so wie sie spricht. Das kommt am Anfang gewöhnungsbedürftig und komisch rüber, doch im weiteren Verlauf der Story rutscht die Sprache und Thematik leicht ins Lächerliche ab. Es ist schwer hier nicht zu spoilern. Dieter hat Sabine umgebracht und haut auch erst einmal schnell ab. Entscheidet sich kurzerhand wieder um und kommt zurück. Und niemand (auch die Polizei nicht) glaubt ihm, dass er seine Frau umgebracht hatte. Er gibt es offen zu, doch nix passiert. Doch warum er sie eigentlich umgebracht hatte, wird nie so richtig thematisiert. Nur weil sie nervte? Naja. Man erlebt Dieter in den Tagen und Wochen nach dem Mord, doch so wirklich passiert ihm da nichts. Spannender sieht da die Welt von Sabine aus. Auch aus ihrer Sicht wird der Mordhergang erzählt, doch auch hier bleibt das Warum aus. Sabine kommt schließlich in den Himmel, wo zufällig gerade eine Willkommensparty für alle Verstorbenen gefeiert wird. Dort trifft sie auch gleich auf eine alte Jugendliebe, Jesus und Elvis. Und damit ist eigentlich auch alles gesagt. Sabines neues Leben wird im gleichen Zeitraffer zu Dieter betrachtet, wo es zum Ende hin doch etwas over-the-top wird. Es wird im Verlauf zwanghaft versucht, es lustig zu schreiben. Die Komik auf den ersten Seiten lässt schnell nach. Zudem fragt man sich wirklich beim Lesen, worauf das Buch eigentlich hinaus will, wo es Enden wird und vor allem wie? Das Ende kommt sehr plötzlich, eingeleitet auf der drittletzten Seite. Das hinterlässt natürlich einen bitteren Nachgeschmack beim Leser. Insgesamt ist es ein bemüht lustiges Buch, das doch durch das Himmelsthema die Frage nach dem Leben-nach-dem-Tod ein ernstes Thema anspricht. Wer sich trotzdem ein klein wenig an der Alltagskomik erheitern möchte, dem sei dieses Buch empfohlen.






