Sexual Personae

Sexual Personae

Taschenbuch
2.01

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Beschreibung

'Everything great in Western culture has come from the quarrel with nature ... The most effective weapon against the flux of nature is art.' In this blazing work of brilliant originality, a phenomenon ever since it was first published in 1990, Camille Paglia outlines a new unified theory of Western art and literature and the primacy of sex and violence within it. Identifying the competing symbolic forces of Apollo and Dionysus - reason and instinct, order and chaos, logic and passion, male and female, civilisation and nature - Sexual Personae outlines key archetypes that embody different levels of Apollonian and Dionysian forces: the Great Mother, the beautiful boy, the femme fatale, the amazon, amongst many others, and traces how these archetypes have animated the pagan battle that underlies all Western art and culture. Audacious, vastly erudite, and wildly entertaining, Sexual Personae is art history that invites us to see the entire world anew.'Few scholarly books are as readable as Sexual Personae, and none are as funny' The Spectator'A remarkable book, at once outrageous and compelling, fanatical and brilliant' The Washington Post

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Kunst
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
736
Preis
21.50 €

Beiträge

1
Alle
2

Okay, dafür hat sie 700 Seiten gebraucht... Dabei konstruiert Paglia in ihrem Buch die sogenannte "sexual personae", indem sie durch die Kunst- und Literaturgeschichte die Geburt des westlichen Auges darstellt. So finden sich in Shakespeare, Wilde oder Dickinson sexuelle Anspielungen und Horizonte, die sie in den Kapiteln analysiert. Herauskommt das typische literarische Blabla von damals. Zumal ich ihre Herangehensweise als sehr altmodisch empfunden habe (gut, das Buch ist nun auch etwas in die Jahre gekommen): Analyseansätze werden mit Teilen des Lebens des Autors begründet. Byron sei schließlich bisexuell und deshalb müsste sich das alles in seinem Werk finden. Diese Herleitung erscheint mir doch etwas zu biografistisch, zumal sich zahlreiche dieser Inhalte ja auch an Byrons Texten ableiten lassen. Dann die ständige Erwähnung des schon zu Tode gerittettenen Freud... ich verstehe, er hat die Kultur verändert, aber ich finde seine Theorien und Gedanken so ausgelutscht. Das Kapitel zu de Sade fand ich aber ganz aufschlussreich und auch ihre Gegenüberstellung von Aufklärung und Romantik. Das Buch ist aber vermutlich nur etwas für eingefleischte Literaturstudierende.

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