Serotonin

Serotonin

Audio-Disc
3.375
UnterwerfungDie Möglichkeit Einer InselSoumissionVolksfeinde

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Beschreibung

Als der 46-jährige Florent-Claude Bilanz zieht, beschließt er, sich aus seinem Leben zu verabschieden - eine Entscheidung, die auch das neue Antidepressivum Captorix nicht zu ändern vermag, das ihn seine Libido kostet. Er erinnert sich an die Frauen seines Lebens, begegnet einem alten Studienfreund, der als Landwirt im globalisierten Frankreich um seine Existenz kämpft, und er rechnet ab: mit der modernen Gesellschaft, der Wirtschaft, der Politik - und mit sich selbst. Nie hat Houellebecq so ernsthaft und voller Emotion über die Liebe geschrieben. Zugleich schildert er den Überlebenskampf des Individuums im Zeitalter der Weltmärkte und der gesichtslosen EU-Bürokratie. Ungekürzte Lesung mit Christian Berkel 1 mp3-CD | ca. 9 h 28 min

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Zeitgenössische Romane
Format
Audio-Disc
Seitenzahl
N/A
Preis
24.70 €

Autorenbeschreibung

Michel Houellebecq wurde 1958 geboren. Er gehört zu den wichtigsten Autoren der Gegenwart. Seine Bücher werden in über vierzig Ländern veröffentlicht. Für den Roman »Karte und Gebiet« (2011) erhielt er den Prix Goncourt. Sein Roman »Unterwerfung« stand wochenlang auf den Bestsellerlisten und wurde mit großem Erfolg für die Theaterbühne adaptiert und verfilmt. Auch sein 2019 erschienener Roman »Serotonin« sorgte für Furore.

Beiträge

18
Alle
3

Der Schreibstil hat mir gut gefallen und das Buch hat sich trotz des eher langweiligen Stoffes gut lesen gelassen. Ich habe ein anderes, weniger apruptes Ende erwartet und alles in allem würde ich es nicht weiter empfehlen

2

Ich wusste es nicht und habe dann sofort das Buch abgebrochen.

Es ist zum Anfang gut geschrieben aber dann SPOILER Sex mit dem Schäferhund Abbruch.

4.5

4.5 ⭐️; ich konnte gut in die Geschichte abtauchen und mich in der Gedankenwelt von Autor und Protagonist bewegen. Dort war es meistens sehr „interessant“…. manche Passagen fanden ich sexistisch, anderen konnte ich im Kern ab und zu nicht ganz folgen. Für mich jedoch ein intensives Werk, dessen Sprache überzeugt und dessen Ende einen guten Abschluss liefert.

4.5

Ich habe das Buch einfach nur geliebt!!!!

1

war kacke, nicht empfehlenswert

5

Ein typischer Houellebecq, provokant, verstörend, gnadenlos ehrlich, man liebt oder hasst ihn. Ich gehöre definitiv zu ersterem. Eines Tages bricht der 46-jährige Protagonist aus seinem bisherigen Leben aus, kündigt Job und Wohnung und lässt seine ihm verhasste Partnerin zurück. Fortan lebt er im gefühlt einzigen Hotel in Paris das Raucherzimmer anbietet. Er fängt an ein libidotötendes Antidepressiva zu nehmen und denkt über verflossene Liebschaften nach. Ein Roman der nur so strotzt vor Gesellschaftskritik, definitiv zuviel des guten für viele. Dennoch rüttelt genau diese provokante Art, die Houellebecq wie kein anderer beherrscht, auf und lässt einem nachdenklich und voller Zweifel zurück.

4

Eines der krassesten Bücher, die ich je gelesen habe

Das Buch beschreibt das Leben eines Mannes aus der Ich-Perspektive in einer sehr erschreckend ehrlichen Weise, die mich teilweise wirklich schockiert und abgeschreckt hat. Die Art und Weise wie die Geschichte sich im Detail mit den Auswirkungen von Depression und Antidepressivas auseinandersetzt, ist spannend zu lesen, aber manche Szenen waren zumindest für mich nicht einfach.

Eines der krassesten Bücher, die ich je gelesen habe
1

Ich finde Buch und Autor überbewertet! Provozieren kann er! Für mich artet es in sexistische und rassistische Meckerei aus....

3

Ich konnte mich bis zum Ende nicht entscheiden, ob ich das Buch gut oder schlecht finden soll.

1

DNF. Weißer Mann der SUV fährt hat Midlife-Crisis. Jeder Absatz ist langweilig, jeder zweite chauvinistisch. Dafür ist mir meine Lesezeit nun echt zu schade.

3

So gut wie jede Handlung & Entscheidung des Protagonisten ist ganz schwierig auszuhalten, wenngleich man weiß, dass er auch nicht wirklich anders kann.

3

Der Obszönität nach zu urteilen, hätte es auch im Festa Verlag erscheinen können. „Unterwerfung“ konnte mich mehr begeistern. Schade

Oh Gott, das muss ich nach 58 Seiten ers mal weglegen. Nach dem Wieland bin ich zum Spießer mutiert

3

Ich mag seinen Sprach- und Schreibstil, kann allerdings auch nicht mit allen Szenen im Buch wirklich etwas anfangen bzw. hätte sie so nicht lesen müssen. Und ja, Sex und dazugehörige Fantasien gehören, wie in all seinen Büchern, immer dazu..... Für mich war es gesamt betrachtet definitiv schwächer als Unterwerfung.

2

Nicht wirklich meins... Story oft sehr makaber und merkwürdig und kaum unterhaltend.🦈

1

Ich lege selten Bücher zur Seite wenn ich sie nicht fertig gelesen habe. Dieses hier ist aber eines davon. Ich war ehrlich gesagt wirklich gespannt endlich etwas von houellebecq zu lesen, war er doch durchaus des öfteren in den Medien vertreten. Ich weiß nicht was ich mir von dem Buch erwartet habe, aber ich wurde enttäuscht. Bevor jetzt gesagt werden kann ich hätte dem Buch ja keine Chance gegeben: ich habe 20% des Buches gelesen. Warum komme ich zu einem Stern? Nicht wegen dem Schreibstil, das ist es nicht, der ist wirklich gut, es liest sich angenehm, ist nicht zu kompliziert geschrieben. Aber: ich habe noch nie in meinem Leben eine solch ekelhafte Häufung von Misogynie, Klassismus und Homophobie gesehen. Das ist keine Kunst mehr, das ist einfach nur eine Auslebung von Hass auf andere eines alten verbitterten weißen Mannes. Ist mir egal für was für Preise er nominiert wurde, das geht einfach nicht. Alleine wie der Protagonist sich darüber lustig macht, dass "[...] gewisse Feministinnen [...]" Den Straftatbestand des Femizides in das Strafgesetzbuch haben wollen und den Begriff dann mit Insektizid vergleicht ist an widerwärtigkeit schwer zu überbieten. Hat dieser Mensch nicht mitbekommen was in den letzten Jahrzehnten passiert ist? Was Frauen immer noch angetan wird? Vermutlich nicht, er ist ja anscheinend einer dieser Menschen deren reaktionäres Weltbild so etwas zumindest nicht verhindert. So etwas gehört ins letzte Jahrhundert, aber nicht ins 21. Das geht gar nicht. Kunstfreiheit schön und gut, aber das ist einfach nur ein Manifest des Hasses auf Frauen und Minderheiten. Ehrlich gesagt hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl mich mit dem Protagonisten identifizieren zu können, seine Depressionen waren mir vollkommen egal. Absolut keine Empfehlung von mir, schreckliches Buch.

4

Deutlich faszinierter von der Sprache und dem Erzählstil, als von dem Inhalt...

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